Am Markt: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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*siehe auch: [[Liste der Häuser Am Markt]]
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Datei:Am Markt Nord um 1910 01.jpg
Datei:Am Markt Nord um 1920 01.jpg
Datei:Am Markt Nord um 1930 01.jpg
Datei:Am Markt Ost Marktplatz 1917 01.jpg
Datei:Am Markt Plöttjemarkt um 1955 01.jpg
Datei:Am Markt Postamt 1910 01.jpg|Vor dem Bau des Postamtes befand sich dieses im benachbarten [[Gräfliches Haus|Gräflichen Haus]].
Datei:Am Markt West unbekanntes Datum 01.jpg|Am Markt-West (um 1920).
Datei:Am Markt West um 1930 01.jpg|Am Markt-West (um 1930).
Datei:Am Markt - 09112003.jpg|Alter Friedhof im Herbst - Aufnahme vom 9. November 2003.
Datei:Am Markt - 09112003.jpg|Alter Friedhof im Herbst - Aufnahme vom 9. November 2003.
Datei:Am Markt 3 - Das Lila Haus - 31072011.jpg|[[Am Markt 3]] - Das ''Lila Haus'' - Aufnahme vom 31. Juli 2011.
Datei:Am Markt 3 - Das Lila Haus - 31072011.jpg|[[Am Markt 3]] - Das ''Lila Haus'' - Aufnahme vom 31. Juli 2011.

Version vom 16. November 2021, 10:19 Uhr

Am Markt

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr vor 1255
Namensgebung unbekannt
Historische Namen unbekannt

Am Markt ist eine Gemeindestraße in Norden. Die Straße besteht aus mehreren Nebenarmen und wird zur besseren Orientierung auch vielfach in Himmelsrichtungen unterteilt (Am Markt-Nord usw.). Der mittlere Arm wird auch "Mittelmarkt" genannt. Insgesamt grenzt Am Markt an elf Straßen: Die Gartenstraße, die Klosterstraße, die Jerusalemlohne, die Osterstraße, die Uffenstraße, die Sielstraße, den Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz, die Mennonitenlohne, die Westerstraße, Fräuleinshof und die Norddeicher Straße.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Straßenname bezieht sich auf die unmittelbare Lage der Straße am Marktplatz.

Entwicklung

Die Straße ist eine der ältesten und seit jeher wichtigsten Straßen der Stadt. Sie entstand im Zuge der planmäßige Anlage des Marktplatzes, also bereits lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung Nordens im Jahre 1255.[1] Besonders nach der Zerstörungen durch den Stadtbrand von 1509, der Sächsischen Fehde und schließlich der Zerstörung durch Balthasar von Esens im Jahre 1531 entstanden in den Folgejahren viele prachtvolle Bauten rund um die Straßenzüge, von denen einige - wie etwa das Haus Gronewold (Nr. 46) oder das Haus Vienna (Nr. 55) - bis heute erhalten sind.[2] Spätestens seit dem 14. Jahrhundert siedelten sich hier jedoch bereits die führenden Geschlechter des Norderlandes an.

Ab 1971 wurden die Straßenzüge rund um den Marktplatz erheblich erweitert und erhielten ihre heutige Breite.[3][4] Einige Gebäude, so etwa die Holzhandlung Frericks (ehemals Am Markt 9; abgebrochen um 1978 bzw. 1979) sowie eine Filiale von Anton Götz (Am Markt 53) müssen dem Straßenbau weichen und verschwinden aus dem Stadtbild.[4] Auch das Bismarckdenkmal wird wegen der Bauarbeiten zeitweise beim Klärwerk zwischengelagert. Der allseits bekannte und beliebte Pannkooksboom wird 1971 gefällt.[5]

Gebäude und Plätze

Rund um den Markt befinden sich viele der ältesten und bedeutendsten Gebäude von Norden.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 189
  2. Ostfriesischer Kurier vom 7. August 2021, S. 4
  3. Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 17
  4. 4,0 4,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 80
  5. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 125

Siehe auch