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Herzlich Willkommen!

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ - Helmut Kohl

Buchempfehlungen

Norden - Damals und heute (Band 1-3)
Zu erwerben bei Amazon und bei vielen anderen Händlern. Vor Ort erhältlich bei Meerzeit an der Norddeicher Straße 225, 26506 Norden.
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Informationen zum Projekt

Der Vergangenheit eine Zukunft geben: Gegründet am 10. November 2020 ist Norder Stadtgeschichte ein unabhängiges und (kosten-)freies Internetlexikon über die Geschichte der ostfriesischen Stadt Norden sowie seiner Bewohner, Gebäude, Straßen und vielem mehr. Der Aufbau und die Technologie der Seite basieren auf denselben Prinzipien wie Wikipedia. Der bedeutendste Unterschied ist jedoch, dass das Portal vor allem auch der Neugewinnung von Erkenntnissen und nicht, wie Wikipedia, nur der Wiedergabe bereits bestehenden Wissens, dient. Zudem sind die Beiträge nicht nur umfangreicher, sondern umfassen auch ein wesentlich breiteres Spektrum.

Norder Stadtgeschichte hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst umfangreiches Wissen über die Geschichte Nordens zu sammeln. Seit der Gründung konnten mehrere tausend Artikel, Fotografien, Bildnisse und Dokumente zusammengetragen werden. Eine Übersicht über alle bislang erstellten Artikel von Norder Stadtgeschichte finden Sie hier. Mehr über die Gründung und über das Projekt an sich erfahren Sie auf dieser Seite.

Sie fragen sich vielleicht nun, wie funktioniert denn das Ganze denn nun? Ganz einfach: Geben Sie oben rechts einfach ein Schlagwort ein, das Sie interessiert (z.B. Ludgerikirche) und klicken Sie auf das Suchsymbol (Lupe). Zurzeit umfasst Norder Stadtgeschichte weit über 12.500 Suchbegriffe, speziell über die Stadt Norden und seine Straßen, Gebäude, Personen, Orte und vieles mehr.

Weitere Informationen dazu, wie Sie an der Fortführung des Projekts teilhaben können, finden Sie auf dieser und dieser Seite. Folgen Sie uns auch auf facebook für stetig neue Updates! (Link)

Artikel des Jahres

Das Ulrichsgymnasium Norden (kurz: UGN) wurde im Jahr 1567 als Lateinschule gegründet und erstmalig 1631 zum Paedagogium illustre (Gymnasium) erhoben. Es ist eines der ältesten Gymnasien in Deutschland und das älteste in Ostfriesland. Namensgeber ist Graf Ulrich II.

Die Schule wurde, wie auch der Fräuleinshof, auf dem Grund des ehemaligen Dominikanerklosters errichtet, welches im Zuge der Reformation säkularisiert (verweltlicht) und aufgegeben wurde. Als ihr unmittelbarer Vorgänger kann die Lateinschule, untergebracht im Alten Rathaus angesehen werden, die bereits mindestens seit Anfang des 16. Jahrhunderts existierte.

1529 machte Graf Enno II. kurz nach seinem Regierungsantritt die Absicht bekannt, in Norden und in Emden eine Lateinschule zu errichten. Es dauerte allerdings noch weitere 30 Jahre bis Graf Edzard II. 1567 diese Pläne verwirklichte.

Unter Graf Ulrich II. wurde die Schule 1631 dann zu einem Paedagogium illustre erhoben und erhielt den Namen Schola Ulriciana (Ulrichsschule). Sie wurde damit zu einem Vollgymnasium, einem echten Gymnasium. Ab sofort war hier der Erwerb der Hochschulreife (Abitur) möglich. Ab diesem Zeitpunkt hatte die Schule acht Klassen und acht Lehrer. Gleichzeitig ließ er das zwischenzeitlich durch Kriege und Naturgewalten stark heruntergekommene Gebäude grundlegend erneuern und finanzierte es aus einem von ihm geschaffenen Stiftungsvermögen. Die auf Dauer angelegte und sehr größzügige Unterstützung bildete den Grundstock für die weitere Entwicklung der Ulrichsschule.

Heute zählt die Einrichtung als Europaschule zu den führenden Bildungsinstitutionen in Ostfriesland und wird von einer weit über 1.000 Schülerinnen und Schülern besucht.

Schon gewusst?

Person des Jahres

Porträtaufnahme. Onno Georg Behrends war ein Norder Kaufmann, Teeimporteur und Begründer der nach ihm benannten Teemanufaktur Onno Behrends. Auch war er Begründer des Kaufmännisches Vereins.

Am 25. Oktober 1888 eröffnete er an der Großen Neustraße ein Special-Thee-Geschäft. Später verlegte er den Firmensitz in die Judenlohne und schließlich an den heutigen Standort Am Fridericussiel.

Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer war Behrends im Norder Männergesangverein tätig, dem er seit dem 3. Oktober 1893 als Liedervater vorstand. Dem Verein schenkte er auch eine Fahne aus wertvoller, chinesischer Seide, die 1907 feierlich geweiht wurde.

Als Norden 1898 einen Anschluss an das Fernsprechnetz bekam, gehörte Behrends zu den ersten 25 Anschlussinhabern und hatte die Nummer 11. Er wohnte in der von ihm erbauten Villa Wadi Kisan und war zeitweise auch Eigentümer der Tabakmanufaktur Steinbömer & Lubinus.

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