Parkstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Parkstraße ist eine [[Gemeindestraße]] in | Die '''Parkstraße''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ostlintel]]. Sie grenzt nordöstlich an den [[Flökershauser Weg]] bzw. die [[Linteler Straße]] und südwestlich an die [[Norddeicher Straße]]. Nordwestlich grenzen die [[Nordseestraße]] und die [[Leipziger Straße]] an, südöstlich [[Im Stuvert]]. | ||
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Ihren Namen hat sie von einem etwa einen Hektar großen Park bekommen, der zum [[Gut Lintel]] gehörte. Das [[Linteler Wäldchen]] mit dem im 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegten Teich und Aussichtshügel ist heute städtischer Besitz.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript</ref> | Ihren Namen hat sie von einem ursprünglich etwa einen Hektar großen Park bekommen, der zum [[Gut Lintel]] gehörte. Das [[Linteler Wäldchen]] mit dem im 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegten Teich und Aussichtshügel ist heute städtischer Besitz.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript</ref> | ||
=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Historisch war die Straße Teil des | Historisch war die Straße Teil des [[Linteler Weg|Linteler Wegs]], der neben der Parkstraße auch den [[Barenbuscher Weg]] und den [[Westlinteler Weg]] umfasste und nicht mit der [[Linteler Straße]] verwechselt werden darf. Es ist daher davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der Burganlage rund um die [[Idzingaburg]] war, die 1434 eingeebnet wurde.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> | ||
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist zu erkennen, dass sich der Straßenverlauf seitdem nicht geändert hat.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Abgesehen von einigen Gebäuden erfolgte ein Großteil der Bautätigkeit erst nach 1950. | |||
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist zu erkennen, dass sich der Straßenverlauf seitdem nicht geändert hat.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | |||
== Gebäude und Plätze == | == Gebäude und Plätze == | ||
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Bedeutendstes, historisches Gebäude ist das [[Gut Lintel]]. Daneben befindet sich hier ein ehemaliger Bauernhof, in dem sich früher unter anderem eine Kneipe und [[Auktionshalle]] befand. Angrenzend befindet sich das Schulgelände der [[Linteler Schule]], das [[Frisia Bad]] und das [[Jugendzentrum]]. In einem weiteren Bauernhof hat der [[Bau- und Wohnungsverein]] seinen Sitz. | Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Bedeutendstes, historisches Gebäude ist das [[Gut Lintel]]. Daneben befindet sich hier ein ehemaliger Bauernhof, in dem sich früher unter anderem eine Kneipe und [[Auktionshalle]] befand. Angrenzend befindet sich das Schulgelände der [[Linteler Schule]], das [[Frisia Bad]] und das [[Jugendzentrum]]. In einem weiteren Bauernhof hat der [[Bau- und Wohnungsverein]] seinen Sitz. | ||
Daneben gibt es hier noch das Restaurant | Daneben gibt es hier noch das Restaurant ''Goode Wind'', den Fleischer ''Pompe'' und eine Filiale der [[Bäckerei Grünhoff]]. | ||
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Version vom 23. September 2021, 11:06 Uhr
Parkstraße | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ostlintel | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1434 | |||||||
| Namensgebung | unbekannt | |||||||
| Historische Namen | Linteler Weg | |||||||
Die Parkstraße ist eine Gemeindestraße in Ostlintel. Sie grenzt nordöstlich an den Flökershauser Weg bzw. die Linteler Straße und südwestlich an die Norddeicher Straße. Nordwestlich grenzen die Nordseestraße und die Leipziger Straße an, südöstlich Im Stuvert.
Geschichte
Herkunft des Namens
Ihren Namen hat sie von einem ursprünglich etwa einen Hektar großen Park bekommen, der zum Gut Lintel gehörte. Das Linteler Wäldchen mit dem im 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegten Teich und Aussichtshügel ist heute städtischer Besitz.[1]
Entwicklung
Historisch war die Straße Teil des Linteler Wegs, der neben der Parkstraße auch den Barenbuscher Weg und den Westlinteler Weg umfasste und nicht mit der Linteler Straße verwechselt werden darf. Es ist daher davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der Burganlage rund um die Idzingaburg war, die 1434 eingeebnet wurde.[2]
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist zu erkennen, dass sich der Straßenverlauf seitdem nicht geändert hat.[3] Abgesehen von einigen Gebäuden erfolgte ein Großteil der Bautätigkeit erst nach 1950.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Bedeutendstes, historisches Gebäude ist das Gut Lintel. Daneben befindet sich hier ein ehemaliger Bauernhof, in dem sich früher unter anderem eine Kneipe und Auktionshalle befand. Angrenzend befindet sich das Schulgelände der Linteler Schule, das Frisia Bad und das Jugendzentrum. In einem weiteren Bauernhof hat der Bau- und Wohnungsverein seinen Sitz.
Daneben gibt es hier noch das Restaurant Goode Wind, den Fleischer Pompe und eine Filiale der Bäckerei Grünhoff.