Barenbuscher Weg: Unterschied zwischen den Versionen
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Namensgebend ist das [[Haus Barenbusch]], welches sich nördlich der [[Idzingaburg]] befand. Es war das Schatthaus (Schatzhaus) der Burg.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 126</ref> | Namensgebend ist das [[Haus Barenbusch]], welches sich nördlich der [[Idzingaburg]] befand. Es war das Schatthaus (Schatzhaus) der Burg.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 126</ref>[[Datei:Barenbuscher Weg 22 - 03052006.jpg|mini|Der Esel weidet auf der [[Idzingaburg|alten Burgstelle]] (Aufnahme vom 3. Mai 2006).|alternativtext=|links|272x272px]] | ||
=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Vor seiner Umbenennung Bestandteil des sogenannten | Vor seiner Umbenennung Bestandteil des sogenannten [[Linteler Weg|Linteler Wegs]]. Dieser begann beim [[Looger Weg]], umfasste den gesamten Barenbuscher Weg, den [[Ulmenweg]], die [[Parkstraße]] und den [[Westlinteler Weg]] bis hoch zum [[Ülkebülter Weg]]. | ||
Es ist davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der Burganlage rund um die [[Idzingaburg]] war, die 1434 eingeebnet wurde.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist bereits der Begriff | Es ist davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der Burganlage rund um die [[Idzingaburg]] war, die 1434 eingeebnet wurde.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist bereits der Begriff [[Haus Barenbusch|''Barenbusch'']] zu erkennen, weshalb eine Benennung vor diesem Zeitraum erfolgt sein dürfte.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | ||
== Gebäude und Plätze == | == Gebäude und Plätze == | ||
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind. An der Einmündung zum [[Ulmenweg]] befindet sich ein älterer Gulfhof. Im weiteren Straßenverlauf grenzen auch Teile des [[Neuer Friedhof | Neuen Friedhofs]] an. | Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind. An der Einmündung zum [[Ulmenweg]] befindet sich ein älterer Gulfhof. Im weiteren Straßenverlauf grenzen auch Teile des [[Neuer Friedhof |Neuen Friedhofs]] an. | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
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Version vom 6. August 2021, 13:40 Uhr
Barenbuscher Weg | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ostlintel | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1434 | |||||||
| Namensgebung | zw. 1434 - 1895 | |||||||
| Historische Namen | Linteler Weg | |||||||
Der Barenbuscher Weg ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ostlintel. Die Straße grenzt östlich an den Looger Weg und westlich an den Ulmenweg, wobei dieser den eigentlichen Verlauf des Barenbuscher Wegs gen Westen fortführt. Der heutige Barenbuscher Weg führt weiter nach Süden und mündet schließlich in den Kiefernweg.
Nördliche Nebenstraßee ist der Flintkamp. Auch nördlich verläuft ein Nebenarm des Barenbuscher Wegs. Südliche Nebenstraßen sind der Ahornweg, der Rosenweg, die Lindenstraße, die Fichtenstraße und der Haselweg.
Geschichte
Herkunft des Namens
Namensgebend ist das Haus Barenbusch, welches sich nördlich der Idzingaburg befand. Es war das Schatthaus (Schatzhaus) der Burg.[1]

Entwicklung
Vor seiner Umbenennung Bestandteil des sogenannten Linteler Wegs. Dieser begann beim Looger Weg, umfasste den gesamten Barenbuscher Weg, den Ulmenweg, die Parkstraße und den Westlinteler Weg bis hoch zum Ülkebülter Weg.
Es ist davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der Burganlage rund um die Idzingaburg war, die 1434 eingeebnet wurde.[2] Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist bereits der Begriff Barenbusch zu erkennen, weshalb eine Benennung vor diesem Zeitraum erfolgt sein dürfte.[3]
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind. An der Einmündung zum Ulmenweg befindet sich ein älterer Gulfhof. Im weiteren Straßenverlauf grenzen auch Teile des Neuen Friedhofs an.