Heffdammstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die Heffdammstraße ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Bargebur]]. Sie ist eine nördliche Nebenstraße der [[Heerstraße]] und hat zwei östliche Nebenarme. Die Heffdammstraße ist eine Sackgasse und endet an den Bahnschienen der ehemaligen [[Ostfriesische Küstenbahn | Ostfriesischen Küstenbahn]].
Die '''Heffdammstraße''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Bargebur]]. Sie ist eine nördliche Nebenstraße der [[Heerstraße]] und hat zwei östliche Nebenarme. Die Heffdammstraße ist eine Sackgasse und endet an den Bahnschienen der ehemaligen [[Ostfriesische Küstenbahn |Ostfriesischen Küstenbahn]].
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==Geschichte==
==Geschichte==
===Herkunft des Namens===
===Herkunft des Namens===
Die genaue Bedeutung des Straßennamens ist unklar. Wörtlich aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet er "Wattdammstraße". Unter "Heff" versteht die Literatur jedoch offenbar auch allgemein das Meer oder die Küste. Vermutlich hängt die Entstehung des Straßennamens damit zusammen, dass das Meer bzw. die [[Leybucht]] bei der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] um 1374 bis hierher vordrang und man womöglich nachträglich hier einen Damm bzw. Deich errichtete, der "Heffdamm" genannt wurde. Dies erscheint auch unter dem Gesichtspunkt wahrscheinlich, da die Straße unmittelbar an der Grenze zu [[Süderneuland II]] liegt, welches nach den sturmflutbedingten Landverlusten im 14. Jahrhundert erst ab 1556 wieder [[Liste der Eindeichungen|dem Meer entronnen]] werden konnte.
Wörtlich aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet der Straßenname ''Wattdammstraße''. Unter ''Heff'' versteht man hierzulande jedoch offenbar auch allgemein das Meer oder die Küste. Der Straßenname soll dabei daran erinnern, dass die [[Leybucht]] nach der [[Erste Dionysiusflut]] bis hierher reichte und erst im Zuge weiterer Eindeichung, im Wesentlich begonnen mit dem Bau des [[Udo-Focken-Deich]], zurückgedrängt wurde. Die ehemalige Ausdehnung der Leybucht spielt dabei bis heute eine wesentliche Rolle bei der Grenzziehung zwischen [[Süderneuland II]] und [[Norden (Stadtteil)|Norden]] auf der einen Seite und [[Bargebur]], ursprünglich Teil der Gemeinde Lütetsburg, auf der anderen Seite.


===Entwicklung===
===Entwicklung===
Die Straße wurde vermutlich nach 1895 erschlossen, da sie auf der preußischen Grundkarte diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Die Erschließung und Bebauung erfolgte in den 1960er und 1970er Jahren.


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern.
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. In den Anfangsjahren der 2000er befand sich im hinteren östlichen Nebenarm (Hausnummer 12) ein ehrenamtlich betriebener Jugendtreff namens [[Gartenhaus]].
 
In den Anfangsjahren der 2000er befand sich im hinteren östlichen Nebenarm (Hausnummer 12) ein ehrenamtlich betriebener Jugendtreff namens [[Gartenhaus]].


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 21. September 2021, 20:02 Uhr

Heffdammstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Bargebur
Erschließungsjahr nach 1960
Namensgebung nach 1960
Historische Namen unbekannt

Die Heffdammstraße ist eine Gemeindestraße in Bargebur. Sie ist eine nördliche Nebenstraße der Heerstraße und hat zwei östliche Nebenarme. Die Heffdammstraße ist eine Sackgasse und endet an den Bahnschienen der ehemaligen Ostfriesischen Küstenbahn.

Geschichte

Herkunft des Namens

Wörtlich aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet der Straßenname Wattdammstraße. Unter Heff versteht man hierzulande jedoch offenbar auch allgemein das Meer oder die Küste. Der Straßenname soll dabei daran erinnern, dass die Leybucht nach der Erste Dionysiusflut bis hierher reichte und erst im Zuge weiterer Eindeichung, im Wesentlich begonnen mit dem Bau des Udo-Focken-Deich, zurückgedrängt wurde. Die ehemalige Ausdehnung der Leybucht spielt dabei bis heute eine wesentliche Rolle bei der Grenzziehung zwischen Süderneuland II und Norden auf der einen Seite und Bargebur, ursprünglich Teil der Gemeinde Lütetsburg, auf der anderen Seite.

Entwicklung

Die Erschließung und Bebauung erfolgte in den 1960er und 1970er Jahren.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. In den Anfangsjahren der 2000er befand sich im hinteren östlichen Nebenarm (Hausnummer 12) ein ehrenamtlich betriebener Jugendtreff namens Gartenhaus.

Einzelnachweise

Siehe auch