Linteler Straße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==Linteler Straße== |- ! colspan="2" |{{#multimaps: | Title = Linteler Straße |…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 34: Zeile 34:


=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Die Straße führt von, durch und nach [[Lintel | (Ost-)Lintel]], woraus sich der Name erklärt.
Die Straße führt von, durch und nach [[Lintel |(Ost-)Lintel]], woraus sich der Name erklärt.


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Der Straßenzug dürfte zu den ältesten im Stadtgebiet gehören. Nähere Informationen liegen zurzeit noch nicht vor. [[ToDo]]
Der Straßenzug dürfte zu den ältesten im Stadtgebiet gehören und ein Handelsweg zwischen der Stadt Norden und der [[Sandbauerschaft|Gemeinde Sandbauerschaft]] gewesen sein, auf deren Gebiet die Straße bis zur Eingemeindung im Jahre 1919 lag. Wie auch an der [[Bahnhofstraße]] und der [[Norddeicher Straße]] errichteten hier mehrere wohlhabende Großbauern, vorwiegend aus der [[Westermarsch]], ihre Alterssitze als prachtvolle Stadtvillen, zumeist im Jugendstil.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 277</ref>


Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist zu erkennen, dass sich der Straßenverlauf seitdem nicht geändert hat.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist zu erkennen, dass sich der Straßenverlauf mindestens seither nicht geändert hat.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, bei denen es sich teilweise um sehr bedeutende, alte Stadtvillen handelt, die von hohem bauhistorischen Wert sind.
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, bei denen es sich teilweise um sehr bedeutende, alte Stadtvillen handelt, die von hohem bauhistorischen Wert sind.


Neben der Schule befindet sich eine Jugendhilfeeinrichtung, das sogenannte "Haus Füertorn" (übersetzt: Haus Leuchtturm).
Neben der Schule befindet sich eine Jugendhilfeeinrichtung, das sogenannte ''Haus Füertorn'' (übersetzt: Haus Leuchtturm).


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 15. Juli 2021, 19:59 Uhr

Linteler Straße

{{#multimaps: Title = Linteler Straße Text = Gemeindestraße in Norden center = 53.60272721389044, 7.197572377038115 marker = 53.60272721389044, 7.197572377038115 zoom = 16 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ostlintel
Erschließungsjahr vor 1434
Namensgebung unbekannt
Historische Namen unbekannt

Die Linteler Straße ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ostlintel. Sie grenzt nördlich an die Parkstraße, den Flökershauser Weg sowie den Ulmenweg und südöstlich an Am Zingel. Westliche Nebenstraßen sind die Kastanienallee, Am Sportplatz und die Feldstraße, östliche der Kiefernweg und der Eselspfad.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Straße führt von, durch und nach (Ost-)Lintel, woraus sich der Name erklärt.

Entwicklung

Der Straßenzug dürfte zu den ältesten im Stadtgebiet gehören und ein Handelsweg zwischen der Stadt Norden und der Gemeinde Sandbauerschaft gewesen sein, auf deren Gebiet die Straße bis zur Eingemeindung im Jahre 1919 lag. Wie auch an der Bahnhofstraße und der Norddeicher Straße errichteten hier mehrere wohlhabende Großbauern, vorwiegend aus der Westermarsch, ihre Alterssitze als prachtvolle Stadtvillen, zumeist im Jugendstil.[1]

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist zu erkennen, dass sich der Straßenverlauf mindestens seither nicht geändert hat.[2]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, bei denen es sich teilweise um sehr bedeutende, alte Stadtvillen handelt, die von hohem bauhistorischen Wert sind.

Neben der Schule befindet sich eine Jugendhilfeeinrichtung, das sogenannte Haus Füertorn (übersetzt: Haus Leuchtturm).

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 277
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch