Ekeler Weg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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==Gebäude und Plätze==
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Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern. An der Ecke zur Schützenstraße befindet sich das [[Schützenhaus]] des [[Schützenbund Norden|Norder Schützenbundes]].
Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern. An der Ecke zur Schützenstraße befindet sich das [[Schützenhaus]] des [[Schützenbund Norden|Norder Schützenbundes]]. Markant sind auch die versteckt gelegenen Hausnummer 8a und 8b. Die Häuser grenzen direkt östlich an den ehemaligen [[Müllberg]] und sind über eine mäßig befestigte Straße nördlich des Ekeler Wegs, schräg gegenüber vom Försterpfad, zu erreichen.


Die ehemalige Anschrift Ekeler Weg 8 ist nun der Binsenpfad 2. Es handelt sich um einen Bauernhof aus dem Jahr 1991 mit angrenzender Länderei, auf dem bis zum 18. September 2021 noch Schafe und Hühner weiden. Dieser neue Hof wurde auf dem Grund eines wesentlich älteren Bauernhofs der Familie Blonn erbaut.
Die ehemalige Anschrift Ekeler Weg 8 ist nun der Binsenpfad 2. Es handelt sich um einen Bauernhof aus dem Jahr 1991 mit angrenzender Länderei, auf dem bis zum 18. September 2021 noch Schafe und Hühner weiden. Dieser neue Hof wurde auf dem Grund eines wesentlich älteren Bauernhofs der Familie Blonn erbaut.


Markant sind auch die versteckt gelegenen Hausnummer 8a und 8b. Die Häuser grenzen direkt östlich an den ehemaligen [[Müllberg]] und sind über eine mäßig befestigte Straße nördlich des Ekeler Wegs, schräg gegenüber vom Försterpfad, zu erreichen.
Im östlichen Bereich des Ekeler Wegs befindet sich ein großes Betonmischwerk mit dazugehöriger Kieskuhle. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich hier ein [[Bunker (Ekeler Weg)|Bunker]] sowie eine größere [[Flakstellungen|Flakstellung]].


==Galerie==
==Galerie==

Version vom 27. August 2022, 14:28 Uhr

Ekeler Weg

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr vor 1895
Namensgebung vor 1919
Historische Namen Weg nach Norden

Der Ekeler Weg ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße führt den Verlauf der Schulstraße im Westen - ab der Kreuzung Heitsweg - fort bis über die Bundesstraße 72 in Richtung Lütetsburg, wo sie in den Wester Wischer übergeht.

Nördlich gehen lediglich die Straße Hoog Ses sowie der Porghamerdrift ab, südlich die Schützenstraße, der Weidenweg, der Försterpfad, Am Judasschloot und die Dr.-Frerichs-Straße.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Ekeler Weg kann als eine Hauptstraße von Ekel angesehen werden. Ekel gab der Straße hiermit auch seinen Namen, denn der Ekeler Weg führte mitten durch Ekel hindurch.

Entwicklung

Die Straße ist vermutlich eine der ältesten Straßen von Norden und auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 bereits als befestigter Weg ausgewiesen, was seine Bedeutung nahelegt.[1]

Im Eingemeindungsvertrag (1919) zwischen der Stadt Norden und der Sandbauerschaft wurde festgehalten, dass auch die ersten 100 Meter ab der Grenze von der Schulstraße gen Osten zeitnah gepflastert werden soll.[2] Daher ist davon auszugehen, dass die Wohnbebauung bereits bedeutend gewesen sein muss.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern. An der Ecke zur Schützenstraße befindet sich das Schützenhaus des Norder Schützenbundes. Markant sind auch die versteckt gelegenen Hausnummer 8a und 8b. Die Häuser grenzen direkt östlich an den ehemaligen Müllberg und sind über eine mäßig befestigte Straße nördlich des Ekeler Wegs, schräg gegenüber vom Försterpfad, zu erreichen.

Die ehemalige Anschrift Ekeler Weg 8 ist nun der Binsenpfad 2. Es handelt sich um einen Bauernhof aus dem Jahr 1991 mit angrenzender Länderei, auf dem bis zum 18. September 2021 noch Schafe und Hühner weiden. Dieser neue Hof wurde auf dem Grund eines wesentlich älteren Bauernhofs der Familie Blonn erbaut.

Im östlichen Bereich des Ekeler Wegs befindet sich ein großes Betonmischwerk mit dazugehöriger Kieskuhle. Im Zweiten Weltkrieg befand sich hier ein Bunker sowie eine größere Flakstellung.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  2. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60f.

Siehe auch