Deutsches Haus: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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1934 kam das Hotel in den Besitz von [[Robert Meinberg|Robert]] und [[Johanne Meinberg]], die es grundlegend renovierten und modernisierten. Bis dahin gab es nicht einmal eine Wasserleitung, sodass sich die Gäste in Porzellanschüsseln mit herbeigeholtem Wasser waschen mussten.<ref name=":1" /> Das Ehepaar Meinberg erweiterte das Gebäude auch um Parkplätze und Garagen im Bereich der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]], wo sich bis dahin noch Stellplätze für die Pferde der Gäste bzw. Kutscher befanden.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128</ref><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 117</ref> Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam der Hotelbetrieb erneut weitestgehend zum Erliegen, während die Gastwirtschaft noch recht gut genutzt wurde. Noch kurz vor Kriegsende rief NSDAP-Kreisleiter [[Lenhard Everwien]] am 20. April 1945 eine flammende Rede im Hotelsaal und stimmte die Norder Bürger zum Durchhalten ein. Indes standen die Alliierten bereits vor Leer und trafen Anfang Mai auch in Norden ein.<ref>Forster, Hans (1988): Norden - Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz: Dokumente aus der Zeit der Gewaltherrschaft</ref>
1934 kam das Hotel in den Besitz von [[Robert Meinberg|Robert]] und [[Johanne Meinberg]], die es grundlegend renovierten und modernisierten. Bis dahin gab es nicht einmal eine Wasserleitung, sodass sich die Gäste in Porzellanschüsseln mit herbeigeholtem Wasser waschen mussten.<ref name=":1" /> Das Ehepaar Meinberg erweiterte das Gebäude auch um Parkplätze und Garagen im Bereich der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]], wo sich bis dahin noch Stellplätze für die Pferde der Gäste bzw. Kutscher befanden.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128</ref><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 117</ref> Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam der Hotelbetrieb erneut weitestgehend zum Erliegen, während die Gastwirtschaft noch recht gut genutzt wurde. Noch kurz vor Kriegsende rief NSDAP-Kreisleiter [[Lenhard Everwien]] am 20. April 1945 eine flammende Rede im Hotelsaal und stimmte die Norder Bürger zum Durchhalten ein. Indes standen die Alliierten bereits vor Leer und trafen Anfang Mai auch in Norden ein.<ref>Forster, Hans (1988): Norden - Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz: Dokumente aus der Zeit der Gewaltherrschaft</ref>


Nach dem Krieg wurde das Gebäude von kanadischen Besatzungssoldaten beschlagnahmt, doch bereits wenig später wieder freigegeben. Um konkurrenzfähig zu bleiben, investierte Meinberg erneut große Summen in sein Hotel. Er errichtete eine neue Eingangshalle, erbaute den Saal neu und den südlichen Gebäudeflügel an. Die Innenausstattung wurde großzügig modernisiert. Im September 1948 wurde im Saal des Deutschen Hauses der erste Tanzball der Nachkriegszeit abgehalten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245</ref> Auch Boxturniere des [[Boxclub Norden]] fanden hier statt.<ref>Undatierter Bericht im Ostfriesischen Kurier über den Boxclub Norden</ref> Nach 39 Jahren übergab Meinberg den Hotelbetrieb 1973 an seinen Sohn [[Herbert Meinberg]], der ihn mit seiner [[Helga Meinberg|Frau Helga]] erfolgreich weiterführte. Das Ehepaar erweiterte das Gebäude um ein ganzes Stockwerk, passte es den aktuellsten technischen Gegebenheiten an und richtete eine Kegelbahn ein.<ref name=":2" />
Nach dem Krieg wurde das Gebäude von kanadischen Besatzungssoldaten beschlagnahmt, doch bereits wenig später wieder freigegeben. Um konkurrenzfähig zu bleiben, investierte Meinberg erneut große Summen in sein Hotel. Er errichtete eine neue Eingangshalle, erbaute den Saal neu und den südlichen Gebäudeflügel an. Die Innenausstattung wurde großzügig modernisiert. Im September 1948 wurde im Saal des Deutschen Hauses der erste Tanzball der Nachkriegszeit abgehalten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245</ref> Auch Boxturniere des [[Boxclub Norden]] fanden hier statt.<ref>Undatierter Bericht im Ostfriesischen Kurier über den Boxclub Norden</ref>
 
Der Baukörper des Hotels wurde 1952 dann durch einen stilistisch ähnlichen Baukörper nach hinten erweitert. 1967 bestehende Pläne für eine Aufstockung um ein viertes Stockwerk wurden hingegen nicht umgesetzt, da die Stadtverwaltung das Bauvorhaben ablehnte.<ref name=":6">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 24</ref> Nach 39 Jahren übergab Meinberg senior den Hotelbetrieb 1973 an seinen Sohn [[Herbert Meinberg]], der ihn mit seiner [[Helga Meinberg|Frau Helga]] erfolgreich weiterführte.<ref name=":2" /> Ihnen gelang es, die 1967 aufgegriffenen Pläne umzusetzen und erweiterten das Hotel schließlich 1976 um das begehrte vierte Stockwerk.<ref name=":6" /> Weiterhin passten sie es den aktuellsten technischen Gegebenheiten an und richteten eine Kegelbahn ein.<ref name=":2" />


Seit etwa Ende der 2000er Jahre firmierte das Hotel als ''Hotel Stadt Norden'' weiter. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ging es bergab, sodass sich die Kundenrezension in ihrer Negativität gegenseitig übertrumpften. Dies führte zu einem baldigen Ende des Traditionshotels. 2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der das Hotel als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Trotz vollmündiger Pläne des Investors, hier mehrere Wohnungen und ggf. ein Hotel bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, gleicht das Gebäude seit dem erfolgten Teilabriss (April 2019) einer Ruine, die immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]].<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/692340/Deutsches-Haus-FDP-kritisiert-Abriss-Stopp Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 7. Oktober 2019], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Auch die konkreten Baupläne zu den Wohnungen, die sich zur [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] erstrecken sollen, sind Bestandteil von teils heftiger Kritik, denn die äußere Erscheinung gleicht praktisch einem Hochbunker mit Fenstern.<ref>[https://as-norden.de/wohnquartier-stadthaus-norden/ Bauzeichnungen des Architekturbüros], abgerufen am 7. Juni 2021</ref>
Seit etwa Ende der 2000er Jahre firmierte das Hotel als ''Hotel Stadt Norden'' weiter. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ging es bergab, sodass sich die Kundenrezension in ihrer Negativität gegenseitig übertrumpften. Dies führte zu einem baldigen Ende des Traditionshotels. 2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der das Hotel als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Trotz vollmündiger Pläne des Investors, hier mehrere Wohnungen und ggf. ein Hotel bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, gleicht das Gebäude seit dem erfolgten Teilabriss (April 2019) einer Ruine, die immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]].<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/692340/Deutsches-Haus-FDP-kritisiert-Abriss-Stopp Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 7. Oktober 2019], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Auch die konkreten Baupläne zu den Wohnungen, die sich zur [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] erstrecken sollen, sind Bestandteil von teils heftiger Kritik, denn die äußere Erscheinung gleicht praktisch einem Hochbunker mit Fenstern.<ref>[https://as-norden.de/wohnquartier-stadthaus-norden/ Bauzeichnungen des Architekturbüros], abgerufen am 7. Juni 2021</ref>
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Hotel Reichshof|Reichshof]]
*[[Hotel Reichshof|Reichshof]]
*[[Liste der Häuser am Neuen Weg]]


[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]

Version vom 17. November 2021, 14:15 Uhr

Deutsches Haus

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Basisdaten
Entstehungszeit um 1860
Erbauer H. L. Ploeger
Bauweise Verputzter Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Neuer Weg 26

26506 Norden

Das Deutsche Haus entstand 1880 aus zwei einst selbstständigen Gebäuden bzw. Grundstücken, die in diesem Jahr zu einem zusammengefasst wurden. Wenngleich das Gebäude vor allem als Hotel bekannt ist, hat es im Laufe seiner Geschichte auch andere Nutzungen erfahren. Seit 2016 befindet sich das historische und denkmalgeschützte Gebäude in einem Teilabriss sowie Umnutzung durch einen estnischen Investor.

Geschichte

Erstmalig erwähnt wird der rechte Gebäudeteil bereits in der Zeit um 1814, als hier eine Geneverbrennerei eines Jan F. Behrends erwähnt wird, die jedoch schon vor 1818 einging.[1][2] 1826 wird Sielrichter Tammena als Eigentümer genannt, anschließend gehörte das Gebäude einem Holzhändler namens Bonn. Später befand sich hier eine Kaffeehandlung (Busch'sches Kaffeehaus), aus dem 1848 schließlich eine von Jacob G. Eimers betriebene Gastwirtschaft wurde, wie das Norder Stadtblatt am 16. Dezember 1848 verkündete. Dieser benannte das Gebäude auch erstmals Deutsches Haus, was wohl in der aufkommenden Nationalstimmung einer gesamtdeutschen Nation des sonst kleinstaaterisch geprägten Deutschlands zugrunde lag.[1]

Schon zwei Jahre später ging die Gastwirtschaft bereits wieder ein. Das Gebäude wurde zwangsversteigert und vom Zichorienfabrikanten Enno Oldewurtel sowie dem Weinhändler Rykena erworben, die das Gebäude bereits 1859 an den Schankwirt Bisping weiterveräußerten. Nach dessen Tod heiratete seine Witwe den Gastwirt H. L. Ploeger, der das links vom Stammhaus befindliche Gebäude 1859 hinzukaufte und den bis heute bestehenden Bau errichtete.[2] Unser seiner Leitung entwickelte sich das Deutsche Haus zu einem der angesehensten Hotels der Stadt. Der neue Eigentümer ließ eine zum Gebäude gehörende Scheune zu einem Saal mit Musikbühne, genannt Kaisersaal, umbauen, was für die damalige Zeit in Norden geradezu revolutionär war.[2][3]

Nach der Reichsgründung 1871 setzte für die Norder Gastwirtschaften eine wirtschaftliche Blütezeit ein, da viele der für die Sommerfrische auf die ostfriesischen Inseln (besonders Norderney) reisenden, wohlhabenden Bürger tidebedingt in Norden einen Zwischenhalt oder sogar eine Übernachtung einlegen mussten. Auch die Zahl der Geschäftsreisenden nahm durch den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung zu. Einen deutlichen Abstieg der touristischen Übernachtungen gab es infolge der Erweiterung der Bahnstrecke in Richtung Mole Norddeich im Jahre 1892, die seit 1883 nur bis nach Süderneuland I reichte.[3]

1903 erwarb Erich Beyer das Hotel von der Witwe des kurz zuvor verstorbenen Ploeger. Auch dieser hatte schon bald mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen, denn der Erste Weltkrieg brachte den Fremdenverkehr praktisch gänzlich zum Erliegen. 1918 starb Beyer, ein Jahr später verkaufte seine Witwe das Haus Karl Däling und Harm Peters, die das Gebäude zugleich elektrifizierten.[4] Die Stadt erhielt kurz vor Kriegsausbruch einen Anschluss an die Elektrizitätsversorgung.

Doch auch diesen neuen Eigentümern war das Glück wenig gesonnen, sodass sie das Gebäude an den Landkreis Norden veräußerten. Auch das Weinhaus ereilte dieses Schicksal. Während im Weinhaus das Finanzamt einzog, wurde in der ersten und zweiten Etage des Deutschen Hauses das Kreiswirtschaftsamt und eine Wohnung für einen Kreisbediensteten errichtet, die einliegende Gastwirtschaft und der Saal wurden von Peters in Pacht weiterbetrieben.[4]

Schon 1920 kaufte der Schwiegersohn des Erbauers Ploeger, der Hotelier Ebeling von Norderney, das Gebäude und führte er seiner früheren Bestimmung zurück. Kurz darauf erwarb Johannes Fleeth das Gebäude, dem es gelang, den Hotelbetrieb auch durch die schwierige Zeit der Rezession und der Inflation zu führen. Mit Hilfe der Freimaurerloge Zu den drei Sternen errichtete Fleeth im Obergeschoss den sogenannten Logensaal, der später auch Fliegersaal genannt wurde.[4][5] Die Loge gewährte ihm ein zinsloses Darlehen von 1.000 Reichsmark und tagte hier ab dem 7. März 1926, ehe sie sich durch die nationalsozialistische Verfolgung auflösen musste.[5] Den langen Flur vor dem Eingang des Hotels bis zum Saal gestaltete er als Wintergarten, was dem damaligen Zeitgeist und Geschmack entsprach.[4] Am 14. Dezember 1925 gründete sich im Deutschen Haus die Niederdeutsche Bühne.[6]

1934 kam das Hotel in den Besitz von Robert und Johanne Meinberg, die es grundlegend renovierten und modernisierten. Bis dahin gab es nicht einmal eine Wasserleitung, sodass sich die Gäste in Porzellanschüsseln mit herbeigeholtem Wasser waschen mussten.[4] Das Ehepaar Meinberg erweiterte das Gebäude auch um Parkplätze und Garagen im Bereich der Großen Hinterlohne, wo sich bis dahin noch Stellplätze für die Pferde der Gäste bzw. Kutscher befanden.[7][8] Durch den Zweiten Weltkrieg kam der Hotelbetrieb erneut weitestgehend zum Erliegen, während die Gastwirtschaft noch recht gut genutzt wurde. Noch kurz vor Kriegsende rief NSDAP-Kreisleiter Lenhard Everwien am 20. April 1945 eine flammende Rede im Hotelsaal und stimmte die Norder Bürger zum Durchhalten ein. Indes standen die Alliierten bereits vor Leer und trafen Anfang Mai auch in Norden ein.[9]

Nach dem Krieg wurde das Gebäude von kanadischen Besatzungssoldaten beschlagnahmt, doch bereits wenig später wieder freigegeben. Um konkurrenzfähig zu bleiben, investierte Meinberg erneut große Summen in sein Hotel. Er errichtete eine neue Eingangshalle, erbaute den Saal neu und den südlichen Gebäudeflügel an. Die Innenausstattung wurde großzügig modernisiert. Im September 1948 wurde im Saal des Deutschen Hauses der erste Tanzball der Nachkriegszeit abgehalten.[10] Auch Boxturniere des Boxclub Norden fanden hier statt.[11]

Der Baukörper des Hotels wurde 1952 dann durch einen stilistisch ähnlichen Baukörper nach hinten erweitert. 1967 bestehende Pläne für eine Aufstockung um ein viertes Stockwerk wurden hingegen nicht umgesetzt, da die Stadtverwaltung das Bauvorhaben ablehnte.[12] Nach 39 Jahren übergab Meinberg senior den Hotelbetrieb 1973 an seinen Sohn Herbert Meinberg, der ihn mit seiner Frau Helga erfolgreich weiterführte.[7] Ihnen gelang es, die 1967 aufgegriffenen Pläne umzusetzen und erweiterten das Hotel schließlich 1976 um das begehrte vierte Stockwerk.[12] Weiterhin passten sie es den aktuellsten technischen Gegebenheiten an und richteten eine Kegelbahn ein.[7]

Seit etwa Ende der 2000er Jahre firmierte das Hotel als Hotel Stadt Norden weiter. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ging es bergab, sodass sich die Kundenrezension in ihrer Negativität gegenseitig übertrumpften. Dies führte zu einem baldigen Ende des Traditionshotels. 2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der das Hotel als Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH verwertete. Trotz vollmündiger Pläne des Investors, hier mehrere Wohnungen und ggf. ein Hotel bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, gleicht das Gebäude seit dem erfolgten Teilabriss (April 2019) einer Ruine, die immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im Rat der Stadt Norden.[13] Auch die konkreten Baupläne zu den Wohnungen, die sich zur Großen Hinterlohne erstrecken sollen, sind Bestandteil von teils heftiger Kritik, denn die äußere Erscheinung gleicht praktisch einem Hochbunker mit Fenstern.[14]

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 125
  2. 2,0 2,1 2,2 Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 116
  3. 3,0 3,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 126
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 127
  5. 5,0 5,1 Geschichte der Norder Freimaurerloge, abgerufen am 17. Juni 2021
  6. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23
  7. 7,0 7,1 7,2 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128
  8. Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 117
  9. Forster, Hans (1988): Norden - Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz: Dokumente aus der Zeit der Gewaltherrschaft
  10. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245
  11. Undatierter Bericht im Ostfriesischen Kurier über den Boxclub Norden
  12. 12,0 12,1 Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 24
  13. Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 7. Oktober 2019, abgerufen am 7. Juni 2021
  14. Bauzeichnungen des Architekturbüros, abgerufen am 7. Juni 2021

Siehe auch