Hof Osterloog: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Hof Osterloog''' ist ein historischer Gulfhof bei [[Osterloog]] in [[Norddeich]]. Er darf nicht mit dem [[Osterlooger Grashaus]] bei [[Westerloog]] verwechselt werden.
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Der '''Hof Osterloog''' ist ein historischer Gulfhof bei [[Osterloog]] in [[Norddeich]]. Er darf nicht mit dem [[Osterlooger Grashaus]] bei [[Westerloog]] verwechselt werden.
==Geschichte==
Der Name Osterloog entstammt dem ostfriesischen Plattdeutsch und bedeutet "''der östlich gelegene Ort''". Dies ist in Bezug zu setzen zum weiter im Westen gelegenen Hof ''Westerloog'', der ebenfalls klösterlicher Besitz war. Streng genommen ist die Benennung unzutreffend, das Osterloog befindet sich in Wirklichkeit nord-nord-östlich vom Westerloog aus gesehen. Diese "schiefe" Orientierung von Südwest nach Nordost ist im [[Norderland]] weit verbreitet.
 
Auf dem Osterlooger Hofplatz standen um die vorvergangene Jahrhundertwende noch zwei Gulfhofgebäude, von denen eines nach 1930 abgebrochen wurde. In dieser Zeit befanden sich die Höfe im Besitz der Familien Ulferts und von Hove.<ref>Bildarchiv Marburg, Aufnahme-Nr. 1.193.252</ref>


Zum Hof gehörten 46 [[Diemat]] Land, die einst im Besitz des [[Kloster Marienthal|Klosters Marienthal]] waren. Wie auch das [[Osterlooger Grashaus]] und das [[Westerlooger Grashaus]] wird auch wohl der Hof in Osterloog der Brandschatzungen von [[Balthasar von Esens]] zum Opfer gefallen sein, der damals alle zum Kloster gehörenden [[Vorwerk|Vorwerke]] zerstören ließ.
Zur Hofstelle gehörten 46 [[Diemat]] Land, die einst im Besitz des [[Kloster Marienthal|Klosters Marienthal]] waren. Wie auch das [[Osterlooger Grashaus]] und das [[Westerlooger Grashaus]] wird auch wohl der Hof in Osterloog der Brandschatzungen von [[Balthasar von Esens]] zum Opfer gefallen sein, der damals alle zum Kloster gehörenden [[Vorwerk|Vorwerke]] zerstören ließ.


Erstmalig erwähnt wird der Hof im Jahr 1589. Die heutige Schreibweise ist seit 1755 belegt. In diesem Jahr sollen insgesamt 46 [[Diemat]] Land zum Hof gehört haben.<ref>Schreiber, Gretje (2009): Die Höfe in der Lintelermarsch, in: Heim und Herd, Beilage zum Ostfriesischen Kurier, Nr. 4, S. 16</ref>
Erstmalig erwähnt wird der Hof im Jahr 1589. Die heutige Schreibweise ist seit 1755 belegt. In diesem Jahr sollen insgesamt 46 [[Diemat]] Land zum Hof gehört haben.<ref>Schreiber, Gretje (2009): Die Höfe in der Lintelermarsch, in: Heim und Herd, Beilage zum Ostfriesischen Kurier, Nr. 4, S. 16</ref>
==Galerie==
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Datei:Hof Osterloog um oder vor 1930.jpg|Die beiden Höfe in der Zeit um oder vor 1930.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Westerlooger Grashaus]]
*[[Sender Osterloog]]
*[[Kloster Marienthal]]


[[Kategorie:Höfe im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Höfe im Stadtgebiet]]

Aktuelle Version vom 22. November 2022, 21:29 Uhr

Hof Osterloog

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1589
Erbauer unbekannt
Bauweise Gulfhof
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Ostermarscher Straße 31

26506 Norden

Der Hof Osterloog ist ein historischer Gulfhof bei Osterloog in Norddeich. Er darf nicht mit dem Osterlooger Grashaus bei Westerloog verwechselt werden.

Geschichte

Der Name Osterloog entstammt dem ostfriesischen Plattdeutsch und bedeutet "der östlich gelegene Ort". Dies ist in Bezug zu setzen zum weiter im Westen gelegenen Hof Westerloog, der ebenfalls klösterlicher Besitz war. Streng genommen ist die Benennung unzutreffend, das Osterloog befindet sich in Wirklichkeit nord-nord-östlich vom Westerloog aus gesehen. Diese "schiefe" Orientierung von Südwest nach Nordost ist im Norderland weit verbreitet.

Auf dem Osterlooger Hofplatz standen um die vorvergangene Jahrhundertwende noch zwei Gulfhofgebäude, von denen eines nach 1930 abgebrochen wurde. In dieser Zeit befanden sich die Höfe im Besitz der Familien Ulferts und von Hove.[1]

Zur Hofstelle gehörten 46 Diemat Land, die einst im Besitz des Klosters Marienthal waren. Wie auch das Osterlooger Grashaus und das Westerlooger Grashaus wird auch wohl der Hof in Osterloog der Brandschatzungen von Balthasar von Esens zum Opfer gefallen sein, der damals alle zum Kloster gehörenden Vorwerke zerstören ließ.

Erstmalig erwähnt wird der Hof im Jahr 1589. Die heutige Schreibweise ist seit 1755 belegt. In diesem Jahr sollen insgesamt 46 Diemat Land zum Hof gehört haben.[2]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Bildarchiv Marburg, Aufnahme-Nr. 1.193.252
  2. Schreiber, Gretje (2009): Die Höfe in der Lintelermarsch, in: Heim und Herd, Beilage zum Ostfriesischen Kurier, Nr. 4, S. 16

Siehe auch