Süderneuland: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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|Stadtteil/-viertel
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|[[Süderneuland I]]
|[[Süderneuland I]]
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|Baubeginn
Als '''Süderneuland''' wird das südlich der [[Stadt Norden]] gelegene Land, das zwischen 1425 und 1596 eingedeicht wurde, bezeichnet.
|vor 1556
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==Geschichte==
|Fertigstellung
 
|1556
* siehe auch: [[Süderneuland I#Geschichte|Geschichte von Süderneuland I]]
|}
* siehe auch: [[Süderneuland II#Geschichte|Geschichte von Süderneuland II]]


Das '''Süderneuland''' ist ursprünglich ein [[Polder]] und befindet sich in [[Süderneuland I]]. Es ist die Bezeichnung für das südlich der Stadt Norden gelegene Neuland, das durch Eindeichungen der Leybucht entrissen werden konnte (vgl. [[Westermarscher Neuland]]). Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1602 als "Suider Neuland". Im Jahr 1618 als "Suider Nyelander" und 1634 als "Sueder Newlander Rott". 1645 wird der Ort "Suhder Newlandt" bzw. "Suhder Nijeland" genannt. Die heutige Schreibweise ist letztlich seit 1871 belegt.
Die [[Leybucht]] erreichte durch mehrere verheerende Sturmfluten im 14. Jahrhundert, insbesondere durch die [[Zweite Marcellusflut]] und die [[Erste Dionysiusflut]], ihre größte Ausdehnung. Die Fluten richteten schwere Verwüstungen an und kosteten unzählige Menschenleben, doch bekam Norden erstmals einen Zugang zur offenen See und der [[Norder Hafen]] entstand. Dieser schon bald sehr stattliche Seehafen bescherte der Stadt über Jahrhunderte eine wirtschaftliche Blüte. Das Gebiet des heutigen Süderneulands jedoch waren überflutet und nicht mehr bewohnbar.


Im Wesentlichen beginnt die (bekannte) Geschichte von Süderneuland im Jahr 1556. Die [[Leybucht]] erreichte durch mehrere verheerende Sturmfluten im 14. Jahrhundert ihre größte Ausdehnung und Norden bekam eine direkte Verbindung zur Nordsee. Ein [[Norder Hafen|stattlicher Seehafen]] bescherte der Stadt fortan über Jahrhunderte eine wirtschaftliche Blüte. Die Leybucht reichte bis Mitte des 16. Jahrhunderts an den südlichen Stadtkern, wovon heute nur noch das [[Norder Tief]] als Überbleibsel zu erkennen ist. Süderneuland war bis zum Abschluss der Eindeichung im Jahr 1556 noch weitestgehend überflutet und sollte sodann dem Meer entrissen, kultiviert und besiedelt werden. Die Landrückgewinnung wurde im 17. Jahrhundert mit der Fertigstellung des [[Fridericussiel|Fridericussiels]] abgeschlossen.
Der heute [[Süderneuland I]] genannte Ort südlich von Norden wurde die nächsten Jahre den Fluten überlassen, ehe sich die Bevölkerung und die Wirtschaft von den Entbehrungen so weit erholt hatten, dass eine Rückgewinnung beginnen konnte. [[Udo Focken]], Sohn des mächtigen [[Focko Ukena]], begann 1425, einen Deich an der westlichen Grenze zu Lütetsburg zu errichten. Er beabsichtigte damit, das Hinterland, das seinerzeit ebenso von den Fluten getroffen wurde, wie die Stadt, zu schützen und die Rückgewinnung der verlorenen Ländereien einzuleiten. Die Fluten waren so gewaltig gewesen, dass sie bis nach Lütetsburg reichten, wovon heute noch mehrere [[Kolk|Kolke]] im Umfeld der heutigen [[Umgehungsstraße]] zeugen.


Vorangetrieben wurden die Maßnahmen von einflussreichen Häuptlingen, Edelmännern und Kaufleuten. Der älteste Deich, welcher nach seinem Erbauer auch [[Udo-Focken-Deich]] oder später schlicht "Alter Deich" genannt wurde, wurde 1425 erbaut. Udo Focken war der Sohn des mächtigen Häuptlings [[Focko Ukena]]. Gemäß alter ostfriesischer (patronymische) Namensgebung trugen Söhne den Vornamen ihres Vaters als Nachnamen mit einer Endung. Dieser Deich ging von Norden nach [[Leegemoor]], von dort weiter nach [[Nadörst]] und endete etwa mit Ortskern der Nachbargemeinde Halbemond. Südlich der [[Wurzeldeicher Straße]] sind Überreste des Deichs noch heute im Landschaftsbild wahrzunehmen. Der südliche Teil des Deiches bis Nadörst heißt heute [[Leegemoorweg]]. Mit der Fertigstellung des Deiches entstand ein Großteil des heutigen Süderneuland II.
Im Umfeld dieses Deiches, dessen einstiger Verlauf noch heute weitestgehend die Grenze zwischen [[Süderneuland I]] und [[Süderneuland II]] darstellt, entstanden kleine Siedlungen. Letztgenannte Ländereien sind also wesentlich älter, was man in Anbetracht der römischen Nummerierung zunächst nicht vermuten mag. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Orten besteht folglich darin, dass sich Süderneuland I ausschließlich auf dem erst später gewonnen ''Süderneuland'' befindet, während Süderneuland II weitestgehend aus dem Land östlich des [[Udo-Focken-Deich]] befindet und sich als eine Bauerschaft (Zusammenschluss mehrerer Bauern) im Umfeld dieser Deichlinie bildete.


1556 folgten dann der nächste Deichbau, dessen Bau als Beginn der Eindeichungen in und um Norden gesehen werden kann. Bis dahin wurden nur vereinzelt Deiche errichtet und dem Meer Land durch Einpolderungen entrissen. Einer der Hauptakteure war die Familie eines Mannes namens "Addo". Gemäß alter ostfriesischer Namensgebung, bei denen Namen oftmals die Endung "-nga" für "aus der Sippe des" steht ([[Idzinga]], [[Uldinga]], ...) , entstand der Name "Addinga" bzw. "Addingga". Den Addingga gehörte das Land der [[Addinggaste]] (auch "Addingaster Land(e)" genannt) bereits vor den Sturmfluten des 14. Jahrhunderts, durch die das Land (zunächst) an das Meer verloren wurde. Nach der Einpolderung erhielt das Land wieder ihren ursprünglichen Namen. Durch das Meerwasser wurde der Boden trotz des Salzgehalts fruchtbarer gemacht als zuvor, was auf die zahlreichen Nebenelemente, die das Meer mit sich brachte, zurückzuführen war. Durch die Bauarbeiten entstand ein großer Teil des heutigen Süderneuland I. Es reichte nun vom Stadtzentrum bis ungefähr zum [[Pekelheringer Weg]].
Ab 1556 begannen schließlich weitere Anstrengungen zur Landgewinnung. Die Ukenas waren seit der [[Schlacht von Bargebur]] im Jahre 1433 nicht mehr das dominierende Geschlecht, sondern wurden von den [[Cirksena|Cirksenas]] abgelöst. Besonders [[Anna von Oldenburg]], Ehefrau und spätere Witwe von [[Enno II. Cirksena|Graf Enno II.]], hatte maßgeblichen Einfluss an der weiteren Entwicklung in und um das - erst später so genannte - Süderneuland. Nach der Einpolderung der Addinggaste begannen in den Jahren 1558 bis 1559 die Arbeiten am [[Wurzeldeich]]. Dieser verläuft im Wesentlichen entlang der beiden hiernach benannten Straßenzüge und reichte vom [[Udo-Focken-Deich]] bis zum Osteeler Altendeich in der Nachbargemeinde Osteel. Durch die Fertigstellung dieses Deiches konnte erneut ein sehr großes Landstück hinzugewonnen werden. Südlich der Wurzeldeicher Straße, insbesondere an der [[Todeskreuzung]] sind heute noch Teile des alten Wurzeldeiches deutlich sichtbar als Erhöhungen in der Landschaft auszumachen.


Nach der Einpolderung der Addinggaste begannen unter Gräfin [[Anna von Oldenburg]] 1558/89 die Arbeiten am [[Wurzeldeich]]. Dieser verläuft im Wesentlichen entlang der heutigen Straßenzüge [[Wurzeldeicher Straße]] und [[Wurzeldeich (Straße)|Wurzeldeich]]. Er reichte vom [[Udo-Focken-Deich]] bis zum Osteeler Altendeich in der Nachbargemeinde Osteel. Durch die Fertigstellung dieses Deiches konnte erneut ein sehr großes Stück Land hinzugewonnen werden.
In den nächsten Jahren wurde immer mehr Land eingepoldert und die [[Leybucht]] dadurch immer weiter zurückgedrängt. Gesiedelt wurde zunächst nur im Bereich einiger Höfe, die auf den neuen Ländereien entstanden und als sogenannte ''Domänen'' im Besitz des Landesherren waren, welche die Bewirtschaftung in die Hände geeigneter Pächter gaben. Solche Höfe gibt es noch heute, nur befinden sie sich mittlerweile im Besitz des Landes Niedersachsen und werden von den sogenannten ''Domänenämtern'' verwaltet.


Zwischen 1593 bis 1596 entstand das [[Addinggaster Neuland]], dessen südliche Grenze der [[Kartoffeldeich]] darstellt. An diesen Deich erinnert die [[Kartoffeldeich (Straße)|gleichnamige Straße]], die auf der einstigen Deichlinie verläuft.
Mit der Einpolderung des [[Addinggaster Neuland|Addinggaster Neulands]] war die Landgewinnung auf Süderneulander Boden beendet, die weiteren Polder gen Süden werden heute [[Neuwesteel]] zugerechnet. Die südliche Begrenzung zu diesem Stadtteil bilden die alten Deichlinien des [[Kartoffeldeich|Kartoffeldeichs]] und des [[Wurzeldeich|Wurzeldeichs]].


==Quellenverzeichnis==
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Liste der Eindeichungen]]
*[[Liste der Eindeichungen]]
*[[Westermarsch]]


[[Kategorie:Polder im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Polder im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Orte in Süderneuland I]]
[[Kategorie:Orte in Süderneuland I]]
[[Kategorie:Orte in Süderneuland II]]
[[Kategorie:Süderneuland I]]
[[Kategorie:Süderneuland I]]
[[Kategorie:Süderneuland II]]

Aktuelle Version vom 23. Mai 2022, 20:04 Uhr

Süderneuland

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Basisdaten
Kategorie Orte in Süderneuland I
Stadtteil/-viertel Süderneuland I

Als Süderneuland wird das südlich der Stadt Norden gelegene Land, das zwischen 1425 und 1596 eingedeicht wurde, bezeichnet.

Geschichte

Die Leybucht erreichte durch mehrere verheerende Sturmfluten im 14. Jahrhundert, insbesondere durch die Zweite Marcellusflut und die Erste Dionysiusflut, ihre größte Ausdehnung. Die Fluten richteten schwere Verwüstungen an und kosteten unzählige Menschenleben, doch bekam Norden erstmals einen Zugang zur offenen See und der Norder Hafen entstand. Dieser schon bald sehr stattliche Seehafen bescherte der Stadt über Jahrhunderte eine wirtschaftliche Blüte. Das Gebiet des heutigen Süderneulands jedoch waren überflutet und nicht mehr bewohnbar.

Der heute Süderneuland I genannte Ort südlich von Norden wurde die nächsten Jahre den Fluten überlassen, ehe sich die Bevölkerung und die Wirtschaft von den Entbehrungen so weit erholt hatten, dass eine Rückgewinnung beginnen konnte. Udo Focken, Sohn des mächtigen Focko Ukena, begann 1425, einen Deich an der westlichen Grenze zu Lütetsburg zu errichten. Er beabsichtigte damit, das Hinterland, das seinerzeit ebenso von den Fluten getroffen wurde, wie die Stadt, zu schützen und die Rückgewinnung der verlorenen Ländereien einzuleiten. Die Fluten waren so gewaltig gewesen, dass sie bis nach Lütetsburg reichten, wovon heute noch mehrere Kolke im Umfeld der heutigen Umgehungsstraße zeugen.

Im Umfeld dieses Deiches, dessen einstiger Verlauf noch heute weitestgehend die Grenze zwischen Süderneuland I und Süderneuland II darstellt, entstanden kleine Siedlungen. Letztgenannte Ländereien sind also wesentlich älter, was man in Anbetracht der römischen Nummerierung zunächst nicht vermuten mag. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Orten besteht folglich darin, dass sich Süderneuland I ausschließlich auf dem erst später gewonnen Süderneuland befindet, während Süderneuland II weitestgehend aus dem Land östlich des Udo-Focken-Deich befindet und sich als eine Bauerschaft (Zusammenschluss mehrerer Bauern) im Umfeld dieser Deichlinie bildete.

Ab 1556 begannen schließlich weitere Anstrengungen zur Landgewinnung. Die Ukenas waren seit der Schlacht von Bargebur im Jahre 1433 nicht mehr das dominierende Geschlecht, sondern wurden von den Cirksenas abgelöst. Besonders Anna von Oldenburg, Ehefrau und spätere Witwe von Graf Enno II., hatte maßgeblichen Einfluss an der weiteren Entwicklung in und um das - erst später so genannte - Süderneuland. Nach der Einpolderung der Addinggaste begannen in den Jahren 1558 bis 1559 die Arbeiten am Wurzeldeich. Dieser verläuft im Wesentlichen entlang der beiden hiernach benannten Straßenzüge und reichte vom Udo-Focken-Deich bis zum Osteeler Altendeich in der Nachbargemeinde Osteel. Durch die Fertigstellung dieses Deiches konnte erneut ein sehr großes Landstück hinzugewonnen werden. Südlich der Wurzeldeicher Straße, insbesondere an der Todeskreuzung sind heute noch Teile des alten Wurzeldeiches deutlich sichtbar als Erhöhungen in der Landschaft auszumachen.

In den nächsten Jahren wurde immer mehr Land eingepoldert und die Leybucht dadurch immer weiter zurückgedrängt. Gesiedelt wurde zunächst nur im Bereich einiger Höfe, die auf den neuen Ländereien entstanden und als sogenannte Domänen im Besitz des Landesherren waren, welche die Bewirtschaftung in die Hände geeigneter Pächter gaben. Solche Höfe gibt es noch heute, nur befinden sie sich mittlerweile im Besitz des Landes Niedersachsen und werden von den sogenannten Domänenämtern verwaltet.

Mit der Einpolderung des Addinggaster Neulands war die Landgewinnung auf Süderneulander Boden beendet, die weiteren Polder gen Süden werden heute Neuwesteel zugerechnet. Die südliche Begrenzung zu diesem Stadtteil bilden die alten Deichlinien des Kartoffeldeichs und des Wurzeldeichs.

Quellenverzeichnis

Siehe auch