Westerlooger Strohweg

Aus Norder Stadtgeschichte
Version vom 5. Januar 2021, 01:58 Uhr von Ostfriesenlord (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==Westerlooger Strohweg== |- ! colspan="2" |{{#multimaps: | Title = Westerlooger S…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Westerlooger Strohweg

{{#multimaps: Title = Westerlooger Strohweg Text = Gemeindestraße in Norden center = 53.613324921269204, 7.16144949679792 marker = 53.613324921269204, 7.16144949679792 zoom = 16 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norddeich
Erschließungsjahr vor 1531
Namensgebung vor 1895
Historische Namen Westerlooger Deichsweg

Der Westerlooger Strohweg ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norddeich. Die Straße geht nordwestlich von der Ostermarscher Straße ab und führt bis zum Deich bzw. der dortigen Tunnelstraße und dem Roten Pfahl.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Straße befindet sich in Westerloog, einem Wohnplatz der historischen Gemeinde Lintelermarsch. In früheren Jahren nutzte man Stroh, um die Straßen und Straßenränder vor Erosion zu schützen. Manchmal fügte man diesen Umstand dem Straßennamen an, wie es beispielsweise auch beim heutigen Kugelweg der Fall war: Dieser hieß einst "Hollander Strohweg".

Entwicklung

Namentlich erfasst ist der Westerlooger Strohweg bereits auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895.[1] Die Straße dürfte jedoch bereits vor 1531 existiert haben. Für dieses Jahr ist belegt, dass der Häuptling Balthasar von Esens, der damals in Norden große Verwüstungen anrichtete, das Westerlooger Grashaus, ein Vorwerk bzw. Bauernhof des Klosters Marienthal zerstörte.[2] Ein historischer oder alternativer Name ist "Westerlooger Deichsweg".[3]

Gebäude und Plätze

Die Anzahl der Wohnhäuser in dieser eigentlich sehr langen Straße lässt sich an einer Hand abzählen. Dominiert wird das Umland hauptsächlich von landwirtschaftlichen Nutzflächen, jedoch befindet sich hier auch der Flugplatz Norddeich. Am Anfang der Straße befindet sich auch ein Bauernhof, der jedoch teilweise verfallen ist.

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  2. StAA, Rep. 101, Nr. 298
  3. Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 114

Siehe auch