Grundschule Ekel: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17. Mai 2021, 12:46 Uhr
Grundschule Ekel | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1897 - 1898 | |||||||
| Erbauer | Gemeinde Sandbauerschaft | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Entwidmung | 2018 | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Schulstraße 25
26506 Norden | |||||||
Die Grundschule Ekel diente 120 Jahre lang dem Schulbetrieb in Ekel und der näheren Umgebung. Zunächst als Volksschule erbaute, firmierte sie vermutlich nach der Eingemeindung der Sandbauerschaft nach Norden im Jahre 1919 als Grundschule. 2018 wurde die Schule als solche entwidmet, seitdem befindet sich die Grundschule im Schulzentrum Ekel.
Geschichte
Da die Zingelschule als einzige Schule der Gemeinde Sandbauerschaft schon kurz nach ihrer Erbauung an ihre Kapazitätengrenze kam und die Kinder der am Stadtrand wohnenden Siedlungen einen zu weiten Weg für einen Besuch auf sich nehmen mussten, erwog man gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Bau weiterer Schulen. Von 1897 bis 1898 erbaute die Gemeinde daraufhin neben der Ekeler Schule auch eine Schule in Westgaste.[1]
Beide Schulgebäude erhielten 1904 einen Erweiterungsbau für eine weitere Klasse. 1911 baute man die Ekeler Schule auf vier Klassenräume mit zwei Lehrerwohnungen im Obergeschoss aus. In den 1920er Jahren wurde die Westgaster Schule organisatorisch der Marktschule zugeordnet, die Ekeler Schule der relativ naheliegenden Zingelschule. In der Ekeler Schule wurden daraufhin, zur Entlastung der überfüllten Zingelschule, drei Klassenräume für die Oberstufen zur Verfügung gestellt.[1]
Aufgrund der großen Renovierungsbedürftigkeit wurde der Schulbetrieb hier im Jahre 2018 eingestellt. Die im Einzugsbereich wohnenden Schulkinder besuchen seitdem die Grundschule Am Wiesenweg, die sich im ehemaligen Orientierungsstufentrakt des Schulzentrums Ekel befindet, umgeschult.[2]
Unverändert wird das Schulgebäude auch weiterhin für Wahlen verwendet. 2021 diente es zudem als Ausweichgebäude für den Kinderschutzbund Norden, da die Alte Sielschule renoviert wurde.[3] Während der Dreharbeiten für die "Ostfriesenkrimis" von Klaus-Peter Wolf diente das Gebäude zudem regelmäßig als Aufenthalts- und Lagerort für das Produktionsteam "Schiwago Film".
Literatur
- Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 134-135
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 134
- ↑ Vorstellung der Grundschule Am Wiesenweg, abgerufen am 14. Mai 2021
- ↑ Internetseite des Kinderschutzbund Norden, abgerufen am 12. April 2021