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Wörtlich aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet der Straßenname ''Wattdammstraße''. Unter ''Heff'' versteht man hierzulande jedoch offenbar auch allgemein das Meer oder die Küste. Der Straßenname soll daran erinnern, dass die [[Leybucht]] nach der [[Erste Dionysiusflut]] bis hierher reichte und erst im Zuge weiterer Eindeichung, im Wesentlich begonnen mit dem Bau des [[Udo-Focken-Deich]], der sich in mittelbarer Nähe befand, zurückgedrängt wurde. | Wörtlich aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet der Straßenname ''Wattdammstraße''. Unter ''Heff'' versteht man hierzulande jedoch offenbar auch allgemein das Meer oder die Küste. Der Straßenname soll daran erinnern, dass die [[Leybucht]] nach der [[Erste Dionysiusflut]] bis hierher reichte und erst im Zuge weiterer Eindeichung, im Wesentlich begonnen mit dem Bau des [[Udo-Focken-Deich]], der sich in mittelbarer Nähe befand, zurückgedrängt wurde. | ||
Version vom 6. November 2023, 14:31 Uhr
Heffdammstraße | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Stadtteil/-viertel | Bargebur |
| Erschließungsjahr | nach 1960 |
| Namensgebung | nach 1960 |
| Historische Namen | Ligusterweg |
Die Heffdammstraße ist eine Gemeindestraße in Bargebur. Sie ist eine nördliche Nebenstraße der Heerstraße und hat zwei östliche Nebenarme. Die Heffdammstraße ist eine Sackgasse und endet an den Bahnschienen der ehemaligen Ostfriesischen Küstenbahn.
Geschichte
Herkunft des Namens
Ursprünglich trug die Heffdammstraße den Namen Ligusterweg. Vermutlich um Verwechslungen mit der Ligusterstraße zu vermeiden erfolgte die Umbenennung.
Wörtlich aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet der Straßenname Wattdammstraße. Unter Heff versteht man hierzulande jedoch offenbar auch allgemein das Meer oder die Küste. Der Straßenname soll daran erinnern, dass die Leybucht nach der Erste Dionysiusflut bis hierher reichte und erst im Zuge weiterer Eindeichung, im Wesentlich begonnen mit dem Bau des Udo-Focken-Deich, der sich in mittelbarer Nähe befand, zurückgedrängt wurde.
Um 1375 begann hier die Deichlinie, die nach Osten hin in etwa entlang der späteren Bahnstrecke der Ostfriesischen Küstenbahn verlief.[1] Dieser Deich wurde als Heffdamm, in seiner Erweiterung zum Moordeich auch als Heffdamm Moordeich, bezeichnet und verband - unter anderem - die Stadt Norden mit Bargebur, das ansonsten über eine kleine Untiefe zwischen dem Rande der Norder Geestinsel und dem ebenfalls erhöht liegenden Bargebur getrennt gewesen wäre.[2] Nach Ansicht von Gretje Schreiber begann der Heffdamm Moordeich bereits beim Hof Herrenbeer (Osteel) und verlief dann weiter gen Norden in der vorgenannten Weise.[3]
Entwicklung
Die Erschließung und Bebauung erfolgte in den 1960er und 1970er Jahren.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. In den Anfangsjahren der 2000er befand sich im hinteren östlichen Nebenarm (Hausnummer 12) ein ehrenamtlich betriebener Jugendtreff namens Gartenhaus.
Einzelnachweise
- ↑ Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 57
- ↑ Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2000): Norden/Norddeich - Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 42
- ↑ Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 48