Uffenstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Straße dürfte bereits vor 1255 existiert und damit zu den ältesten Nordens gehören. Nach einem Stadtplan von 1882 befanden sich hier zu dieser Zeit (gemeinsam mit der [[Heringstraße]]) 100, überwiegend eingeschössige Häuser.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 233</ref> | Die Straße dürfte bereits vor 1255 existiert und damit zu den ältesten Nordens gehören. Nach einem Stadtplan von 1882 befanden sich hier zu dieser Zeit (gemeinsam mit der [[Heringstraße]]) 100, überwiegend eingeschössige Häuser.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 233</ref> | ||
Ab 1971 wird die Straße erheblich verbreitert. Die [[Holzhandlung Frericks]] (links bzw. östlich der [[Engenahof|Polizeiwache]]) fällt dabei dem Abriss zum Opfer.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 76</ref> | |||
== Gebäude und Plätze == | == Gebäude und Plätze == | ||
Version vom 6. September 2021, 11:39 Uhr
Uffenstraße | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1255 | |||||||
| Namensgebung | nach 1774 | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Die Uffenstraße ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Sie grenzt nordwestlich an Am Markt und geht in ihrem südöstlichen Verlauf über in die Heringstraße, wo sie auch westlich an die Kleine Neustraße angrenzt. Eine weitere, östliche Nebenstraße ist der Synagogenweg.
Geschichte
Herkunft des Namens
Die Namensherkunft ist nicht ganz eindeutig. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Straße nach einer Person die den Vornamen "Uffen" oder den Nachnamen "Uffen" trug. Es dürfte sich um eine besonders einflussreiche Person gehandelt haben, da man ansonsten keine wichtige innerstädtische Straße nach ihm benannt hätte. Hier käme eine Benennung nach Ado Ufen und Jacob W. Uven in Frage, die der der Norder Fehngesellschaft angehörten und den Erbpachtsvertrag über den Torfabbau im damaligen Norderfehn (heute "Berumerfehn") im Jahr 1774 schlossen.
Entwicklung
Die Straße dürfte bereits vor 1255 existiert und damit zu den ältesten Nordens gehören. Nach einem Stadtplan von 1882 befanden sich hier zu dieser Zeit (gemeinsam mit der Heringstraße) 100, überwiegend eingeschössige Häuser.[1]
Ab 1971 wird die Straße erheblich verbreitert. Die Holzhandlung Frericks (links bzw. östlich der Polizeiwache) fällt dabei dem Abriss zum Opfer.[2]
Gebäude und Plätze
Neben einigen Mehrfamilienhäusern befinden sich hier angrenzend das Vossenhus (heute Stadtbibliothek), das Weiterbildungszentrum (WBZ) der Kreisvolkshochschule Norden sowie das Polizeikommissariat. Dazu kommt eine kleine Anzahl an Geschäften und ein Hotel sowie ein großer Parkplatz.