Adolph von Freeden: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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== Leben ==
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In der Zeit um 1813 eine [[Liste der Schulen im Stadtgebiet#Private Schulen|private Schule]] an der [[Westerstraße 10]].<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 72f.</ref><ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 208</ref> Hier unterrichtete er unter anderem nautische Grundlagen.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Freeden.pdf Oestmann, Günther (2007): Biographie des Wilhelm Ihno Adolph von Freeden], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> Später wurde er Volksschullehrer und unterrichtete ehrenamtlich an der [[Conerus-Schule|Gewerbeschule]] an der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]].<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 76</ref> Auch wirtschaftlich war von Freeden nicht untätig und betrieb seit 1825 ein privates Leihhaus, das er von einem Niederländer übernommen hatte.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107</ref> Sein Erfolg damit veranlasste der Vorstand der 1840 gegründeten [[Stadtsparkasse Norden]] ihn zum 1. April 1843 gegen eine jährliche Vergütung von 400 Reichsthalern plus 50 Prozent des jährlichen Reingewinns die Verwaltung der Städtischen Leih- und Sparkasse zu übertragen. Er verhalf dem Institut zu großem Erfolg, doch sah er sich bald polizeilicher Verfolgung ausgesetzt, da er (wahrscheinlich unbewusst) die Hehlerei durch Ankauf von Diebesgut förderte, das er in Pfandleihe nahm.<ref>[https://www.sparkasse-aurich-norden.de/content/dam/myif/spk-aurich-norden/work/dokumente/pdf/ihre-sparkasse/Chronik.pdf?n=true Chronik der Sparkasse Aurich-Norden], abgerufen am 2. Juni 2021</ref>
In der Zeit um 1813 eine [[Liste der Schulen im Stadtgebiet#Private Schulen|private Schule]] in [[Norden (Stadtteil)|Norden]].<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 72f.</ref> Hier unterrichtete er unter anderem nautische Grundlagen.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Freeden.pdf Oestmann, Günther (2007): Biographie des Wilhelm Ihno Adolph von Freeden], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> Später wurde er Volksschullehrer und unterrichtete ehrenamtlich an der [[Conerus-Schule|Gewerbeschule]] an der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]].<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 76</ref> Auch wirtschaftlich war von Freeden nicht untätig und betrieb seit 1825 ein privates Leihhaus, das er von einem Niederländer übernommen hatte.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107</ref> Sein Erfolg damit veranlasste der Vorstand der 1840 gegründeten [[Stadtsparkasse Norden]] ihn zum 1. April 1843 gegen eine jährliche Vergütung von 400 Reichsthalern plus 50 Prozent des jährlichen Reingewinns die Verwaltung der Städtischen Leih- und Sparkasse zu übertragen. Er verhalf dem Institut zu großem Erfolg, doch sah er sich bald polizeilicher Verfolgung ausgesetzt, da er (wahrscheinlich unbewusst) die Hehlerei durch Ankauf von Diebesgut förderte, das er in Pfandleihe nahm.<ref>[https://www.sparkasse-aurich-norden.de/content/dam/myif/spk-aurich-norden/work/dokumente/pdf/ihre-sparkasse/Chronik.pdf?n=true Chronik der Sparkasse Aurich-Norden], abgerufen am 2. Juni 2021</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 2. Juli 2021, 15:47 Uhr

Adolph Ihnen J. von Freeden (* 11. Januar 1786 in Norden; † 21. Juli 1865 ebenda) war ein Norder Kapitän, Lehrer, Geschäftsmann und von 1843 bis 1862 zweiter Geschäftsführer der Stadtsparkasse Norden. Er war der Vater des bekannten Wilhelm von Freeden.

Leben

In der Zeit um 1813 eine private Schule in Norden.[1] Hier unterrichtete er unter anderem nautische Grundlagen.[2] Später wurde er Volksschullehrer und unterrichtete ehrenamtlich an der Gewerbeschule an der Kleinen Mühlenstraße.[3] Auch wirtschaftlich war von Freeden nicht untätig und betrieb seit 1825 ein privates Leihhaus, das er von einem Niederländer übernommen hatte.[4] Sein Erfolg damit veranlasste der Vorstand der 1840 gegründeten Stadtsparkasse Norden ihn zum 1. April 1843 gegen eine jährliche Vergütung von 400 Reichsthalern plus 50 Prozent des jährlichen Reingewinns die Verwaltung der Städtischen Leih- und Sparkasse zu übertragen. Er verhalf dem Institut zu großem Erfolg, doch sah er sich bald polizeilicher Verfolgung ausgesetzt, da er (wahrscheinlich unbewusst) die Hehlerei durch Ankauf von Diebesgut förderte, das er in Pfandleihe nahm.[5]

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 72f.
  2. Oestmann, Günther (2007): Biographie des Wilhelm Ihno Adolph von Freeden, veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft
  3. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 76
  4. Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107
  5. Chronik der Sparkasse Aurich-Norden, abgerufen am 2. Juni 2021

Siehe auch