Otto Christian Swart: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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'''Otto Christian Swart''' (* 5. Dezember 1847; † 17. September 1924)<ref name=":0">[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/28297/Otto+Christian-Swart--Norden-neuer+Friedhof Grab des Otto Christian Swart] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 11. Mai 2021</ref> war ein Großbauer in der [[Westermarsch]]. Er war der Großvater der bekannten Marineoffiziere [[Rudolf Ites]] und [[Otto Ites]].  
'''Otto Christian Swart''' (* 5. Dezember 1847 in Westermarsch I; † 17. September 1924 ebenda)<ref name=":0">[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/28297/Otto+Christian-Swart--Norden-neuer+Friedhof Grab des Otto Christian Swart] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 11. Mai 2021</ref> war ein Großbauer in der [[Westermarsch]]. Er war der Großvater der bekannten Marineoffiziere [[Rudolf Ites]] und [[Otto Ites]].  


== Leben ==
== Leben ==
Otto Christian Swart, Sohn eines Amtsrichters aus einer Emder Kaufmannsfamilie, war Landwirt auf Familienbesitz im [[Wester-Charlottenpolder]], dann auf dem zugekauften [[Großlanghaus]]. Daneben war er lange Jahre Gemeindevorsteher, Standesbeamter und Kommunalpolitiker.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Swart.pdf Swart, Heiko (1993): Biographie des Friedrich Carl Swart], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> Auch in der kirchlichen Synode (eine Art kircheneigenes Parlament) war er tätig.<ref>Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949, S. 214</ref>
Otto Christian Swart, Sohn eines Amtsrichters aus einer Emder Kaufmannsfamilie, war Landwirt auf Familienbesitz im [[Wester-Charlottenpolder]], dann auf dem zugekauften [[Großlanghaus]]. Daneben war er lange Jahre Gemeindevorsteher, Standesbeamter und Kommunalpolitiker.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Swart.pdf Swart, Heiko (1993): Biographie des Friedrich Carl Swart], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> Auch in der kirchlichen Synode (eine Art kircheneigenes Parlament) war er tätig.<ref>Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949, S. 214</ref> Von 1889 bis 1909 war er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der [[Molkerei (Norden)|Norder Molkerei]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 261</ref>


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Durch Heirat war er mit der Familie [[Doornkaat]] verbunden: Er war mit Menna ten Doornkaat Koolman, einer Tochter von [[Fiepko ten Doornkaat Koolman (1817)|Fiepko ten Doornkaat Koolman]], verheiratet. Ihre letzte Ruhestätte fanden sie auf dem [[Neuer Friedhof|Neuen Friedhof]] in [[Ostlintel]].<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
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[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]
[[Kategorie:Bürger der Stadt Norden]]
[[Kategorie:Bürgermeister der Gemeinde Westermarsch I]]

Aktuelle Version vom 16. November 2021, 18:46 Uhr

Otto Christian Swart (* 5. Dezember 1847 in Westermarsch I; † 17. September 1924 ebenda)[1] war ein Großbauer in der Westermarsch. Er war der Großvater der bekannten Marineoffiziere Rudolf Ites und Otto Ites.

Leben

Otto Christian Swart, Sohn eines Amtsrichters aus einer Emder Kaufmannsfamilie, war Landwirt auf Familienbesitz im Wester-Charlottenpolder, dann auf dem zugekauften Großlanghaus. Daneben war er lange Jahre Gemeindevorsteher, Standesbeamter und Kommunalpolitiker.[2] Auch in der kirchlichen Synode (eine Art kircheneigenes Parlament) war er tätig.[3] Von 1889 bis 1909 war er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Norder Molkerei.[4]

Durch Heirat war er mit der Familie Doornkaat verbunden: Er war mit Menna ten Doornkaat Koolman, einer Tochter von Fiepko ten Doornkaat Koolman, verheiratet. Ihre letzte Ruhestätte fanden sie auf dem Neuen Friedhof in Ostlintel.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Grab des Otto Christian Swart auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 11. Mai 2021
  2. Swart, Heiko (1993): Biographie des Friedrich Carl Swart, veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft
  3. Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949, S. 214
  4. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 261

Siehe auch