Schützenwiese: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die Schützenwiese ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Ekel]]. Die Straße geht nördlich von der [[Schulstraße]] ab und endet als Sackgasse.
Die '''Schützenwiese''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße geht nördlich von der [[Schulstraße]] ab und endet als Sackgasse.
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=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Im gegenüberliegenden [[Ekeler Vorwerk]] befand sich seit vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg das Norder [[Schützenhaus]]. Auf der Schützenwiese befanden sich entweder die Schießstände oder es handelt sich um eine Wiese, die für andere Zwecke von den Schützen genutzt worden ist.
Im gegenüberliegenden [[Ekeler Vorwerk]] befand sich bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das [[Schützenhaus]].<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23</ref>


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Auf der preußischen Grundkarte von 1895 ist die Straße noch nicht verzeichnet. Da die Schützen erst nach dem Zweiten Weltkrieg in das heutige Schützenhaus am [[Ekeler Weg]] umgezogen sind, kann eine Bebauung für die Zeit nach 1950 angenommen werden.
Die Schützenwiese diente bis 1938 als Veranstaltungsort für die Schützenfeste und wurde daher auch ''Schützenplatz'' genannt.<ref name=":0">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 38</ref><ref name=":1">Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 13</ref> Nachdem die Schützen bereits 1924 in das [[Schützenhaus]] am [[Ekeler Weg]] umzogen, wurde das Gelände auch als Sportplatz genutzt. Einmal jährlich fanden hier die ''Hindenburgspiele'' statt.<ref name=":1" />
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Platz nicht mehr für Veranstaltungen genutzt. Die Schützenfeste fanden bis 1953 auf dem heutigen Schulgelände der [[Conerus-Schule]] und dann auf dem [[Marktplatz]] statt.<ref name=":0" /> Nachfolgend wurde das Gebiet der heutigen Straße zur Besiedlung freigegeben.
 
Die Schützenwiese selbst, also nicht die Straße, befand sich hinter dem Ende der Straße und diente zuletzt als Betriebsgelände für den Steinmetz Suerbier. Das mittlerweile abgebrochene Büro befand sich im Winkel des [[Rosenweg|Rosenwegs]] und des [[Akazienweg|Akazienwegs]]. Auch die Straßenzufahrt hat sich im Laufe der Zeit geändert. Ursprünglich verlief sie bogenförmig über das heutige Grundstück [[Schulstraße 5]]. Für den Ursprungsbau aus dem Jahre 1845 wurde 1990 ein Neubau errichtet, der sich auf der früheren Zufahrt befindet. Linke Aktivisten hatten versucht, den Abbruch zu verhindern und besetzten das Haus (letztendlich vergeblich).<ref>Ostfriesischer Kurier vom 31. März und 1. April 1989</ref>


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==
Die Straße besteht ausschließlich aus Einfamilienhäusern.
Die Straße besteht ausschließlich aus Einfamilienhäusern.
== Galerie ==
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Datei:Akazienweg Rosenweg Grabsteine Stiller Schuetzenwiese Schützenweise 05082021 01.jpg|Die Schützenwiese am 5. August 2021. Hier befand sich das Betriebsgelände von ''Grabmale Stiller''.
Datei:Akazienweg Rosenweg Grabsteine Stiller Schuetzenwiese Schützenweise 05082021 02.jpg|Im Hintergrund die gleichnamige Straße. Aufgenommen vom [[Akazienweg]].
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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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<references/>


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==


*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Schützenhaus]]
*[[Schützenbund Norden]]


[[Kategorie:Straßen in Norden]]
[[Kategorie:Straßen in Norden]]
[[Kategorie:Straßen in Ekel]]
[[Kategorie:Straßen in Ekel]]
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Ekel]]
[[Kategorie:Ekel]]

Aktuelle Version vom 22. Dezember 2022, 19:32 Uhr

Schützenwiese

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr um 1955
Namensgebung um 1955
Historische Namen keine

Die Schützenwiese ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße geht nördlich von der Schulstraße ab und endet als Sackgasse.

Geschichte

Herkunft des Namens

Im gegenüberliegenden Ekeler Vorwerk befand sich bis zum Zweiten Weltkrieg das Schützenhaus.[1]

Entwicklung

Die Schützenwiese diente bis 1938 als Veranstaltungsort für die Schützenfeste und wurde daher auch Schützenplatz genannt.[2][3] Nachdem die Schützen bereits 1924 in das Schützenhaus am Ekeler Weg umzogen, wurde das Gelände auch als Sportplatz genutzt. Einmal jährlich fanden hier die Hindenburgspiele statt.[3]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz nicht mehr für Veranstaltungen genutzt. Die Schützenfeste fanden bis 1953 auf dem heutigen Schulgelände der Conerus-Schule und dann auf dem Marktplatz statt.[2] Nachfolgend wurde das Gebiet der heutigen Straße zur Besiedlung freigegeben.

Die Schützenwiese selbst, also nicht die Straße, befand sich hinter dem Ende der Straße und diente zuletzt als Betriebsgelände für den Steinmetz Suerbier. Das mittlerweile abgebrochene Büro befand sich im Winkel des Rosenwegs und des Akazienwegs. Auch die Straßenzufahrt hat sich im Laufe der Zeit geändert. Ursprünglich verlief sie bogenförmig über das heutige Grundstück Schulstraße 5. Für den Ursprungsbau aus dem Jahre 1845 wurde 1990 ein Neubau errichtet, der sich auf der früheren Zufahrt befindet. Linke Aktivisten hatten versucht, den Abbruch zu verhindern und besetzten das Haus (letztendlich vergeblich).[4]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht ausschließlich aus Einfamilienhäusern.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23
  2. 2,0 2,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 38
  3. 3,0 3,1 Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 13
  4. Ostfriesischer Kurier vom 31. März und 1. April 1989

Siehe auch