An der Gartenallee: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==An der Gartenallee== |- ! colspan="2" |{{#multimaps: | Title = An der Gartenalle…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(36 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 3: Zeile 3:
==An der Gartenallee==
==An der Gartenallee==
|-
|-
! colspan="2" |{{#multimaps:
! colspan="2" |{{#display_map:
| Title = An der Gartenallee
| Title = An der Gartenallee
| Text = Gemeindestraße in Norden
| Text = Gemeindestraße in Norden
| center = 53.60365952170273, 7.207596809091974
| center = 53.60365952170273, 7.207596809091974
| marker = 53.60365952170273, 7.207596809091974
| marker = 53.60365952170273, 7.207596809091974
| zoom = 17
| zoom = 16
| width = 300px
| width = 305px
| height = 300px
| height = 300px
}}
}}
Zeile 16: Zeile 16:
|-
|-
|Stadtteil/-viertel
|Stadtteil/-viertel
|Ekel
|[[Ekel]]
|-
|-
|Erschließungsjahr
|Erschließungsjahr
|unbekannt
|vor 1520
|-
|-
|Namensgebung
|Namensgebung
|unbekannt
|vor 1919
|-
|-
|Historische Namen
|Historische Namen
|unbekannt
|Gartenallee
|}
|}
An der Gartenallee ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an die [[Ekeler Gaste]] und südlich an die [[Schulstraße]]. Über einen östlichen Nebenarm ist sie auch mit der [[Weißdornstraße]] verbunden. Zudem führt eine östliche Lohne zum [[Dobbenweg]].
'''An der Gartenallee''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an die [[Ekeler Gaste]] und südlich an die [[Schulstraße]]. Über einen östlichen Nebenarm ist sie auch mit der [[Weißdornstraße]] verbunden. Zudem führt eine östliche Lohne zum [[Dobbenweg]].
 
__TOC__
__TOC__
==Geschichte==
===Herkunft des Namens===
Ihren Namen hat die Gartenallee von ihrer ursprünglichen Bauart. Zwischen der Schulstraße und dem heutigen [[Haus Uldinga]], einer Einrichtung der [[Behindertenhilfe Norden]] befand sich bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein großer herrschaftlicher Besitz, die sogenannte [[Uldingaburg]].
Die Gartenallee war eine Allee, die zum bzw. durch den dazugehörigen großen Garten führte, der äußerst prachtvoll gewesen sein soll.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.</ref> Auf der östlichen Straßenseite ist die für Alleen typische Anordnung von Bäumen noch erkennbar, auf der westlichen Straßenseite sind die Bäume dem Bau eines Gehwegs und von Wohnhäusern zum Opfer gefallen. Die Rodung der Bäume erfolgte dabei bereits vor 1895, als hier die Bebauung einsetzte.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
===Entwicklung===
Die Gartenallee ist eine der ältesten Straße Nordens und existiert mindestens seit dem 16. Jahrhundert, als hier das vorgenannte Anwesen errichtet wurde. Bis in die 1980er Jahre war auf dem mittlerweile verwilderten Grundstück der alten Burg noch eine Gärtnerei ansässig.


== Geschichte ==
Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref>


=== Herkunft des Namens ===
Im [[Eingemeindungsvertrag]] von 1919 zwischen der [[Stadt Norden]] und der [[Sandbauerschaft]] wurde festgehalten, dass die Gartenallee zu den ersten Straßen gehörte sollte, auf die die städtische [[Straßenbeleuchtung]] sowie die Energieversorgung ausgeweitet werden solle.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60f.</ref> Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass die Straße zu dieser Zeit bereits bedeutend bebaut gewesen sein muss.
Ihren Namen hat die Gartenallee von ihrer ursprünglichen Bauart. Zwischen der Schulstraße und dem heutigen [[Haus Uldinga]], einer Einrichtung der [[Behindertenhilfe Norden]] befand sich bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein großer herrschaftlicher Besitz. Die Gartenallee war eine Allee, die zum dazugehörigen [[Großer Garten | (Großen Garten]] führte.


=== Entwicklung ===
==Gebäude und Plätze ==
Die Gartenallee ist eine der ältesten Straße Nordens und existiert mindestens seit dem 16. Jahrhundert.
Die Straße besteht heute nur noch aus gewöhnlichen Wohnhäusern.


== Gebäude und Plätze ==
==Einzelnachweise==
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern.
<references />


== Einzelnachweise ==
==Galerie==
-
<gallery>
Datei:An der Gartenallee (07.12.2020).jpg|Straßenbild, aufgenommen am 7. Dezember 2020 aus Richtung [[Schulstraße]].
</gallery>


== Siehe auch ==
==Siehe auch==
*[[Uldingaburg]]


*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]

Aktuelle Version vom 25. Oktober 2024, 08:17 Uhr

An der Gartenallee

Die Karte wird geladen …
Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr vor 1520
Namensgebung vor 1919
Historische Namen Gartenallee

An der Gartenallee ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt nördlich an die Ekeler Gaste und südlich an die Schulstraße. Über einen östlichen Nebenarm ist sie auch mit der Weißdornstraße verbunden. Zudem führt eine östliche Lohne zum Dobbenweg.

Geschichte

Herkunft des Namens

Ihren Namen hat die Gartenallee von ihrer ursprünglichen Bauart. Zwischen der Schulstraße und dem heutigen Haus Uldinga, einer Einrichtung der Behindertenhilfe Norden befand sich bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein großer herrschaftlicher Besitz, die sogenannte Uldingaburg.

Die Gartenallee war eine Allee, die zum bzw. durch den dazugehörigen großen Garten führte, der äußerst prachtvoll gewesen sein soll.[1] Auf der östlichen Straßenseite ist die für Alleen typische Anordnung von Bäumen noch erkennbar, auf der westlichen Straßenseite sind die Bäume dem Bau eines Gehwegs und von Wohnhäusern zum Opfer gefallen. Die Rodung der Bäume erfolgte dabei bereits vor 1895, als hier die Bebauung einsetzte.[2]

Entwicklung

Die Gartenallee ist eine der ältesten Straße Nordens und existiert mindestens seit dem 16. Jahrhundert, als hier das vorgenannte Anwesen errichtet wurde. Bis in die 1980er Jahre war auf dem mittlerweile verwilderten Grundstück der alten Burg noch eine Gärtnerei ansässig.

Wie aus dem Adressbuch der Sandbauerschaft von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.[3]

Im Eingemeindungsvertrag von 1919 zwischen der Stadt Norden und der Sandbauerschaft wurde festgehalten, dass die Gartenallee zu den ersten Straßen gehörte sollte, auf die die städtische Straßenbeleuchtung sowie die Energieversorgung ausgeweitet werden solle.[4] Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass die Straße zu dieser Zeit bereits bedeutend bebaut gewesen sein muss.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht heute nur noch aus gewöhnlichen Wohnhäusern.

Einzelnachweise

  1. Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  3. Lottmann, Elfriede (1998): Fast vergessen: Die Sandbauerschaft. In: Heim und Herd im Ostfriesischen Kurier (April 1998)
  4. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60f.

Galerie

Siehe auch