Grüner Weg (Ekel)

Aus Norder Stadtgeschichte
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Grüner Weg (Ekel)

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr um oder vor 1895
Namensgebung um oder vor 1912
Historische Namen unbekannt

Der Grüne Weg war eine Gemeindestraße in Ekel. Sie ging nördlich von der Osterstraße ab und verlief dort kurze Zeit parallel zum Heitsweg, ehe er als Sackgasse endete. Heute ist nur noch die frühere Einfahrt zwischen der Osterstraße 53 und 54 erkennbar, der Rest ist überbaut.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgebend waren - wie auch beim naheliegenden Wiesenweg die ausgedehnten Wiesen- und Weideflächen, die die Umgebung bis zum Bau des Schulzentrums Ekel prägten.

Entwicklung

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße bereits erkennbar, jedoch ohne Angabe eines Namens und auch nur mit einem Gebäude bebaut.[1] Auf der amtlichen Karte der Stadt Norden von 1935 ist die Straße dann namentlich verzeichnet und verstärkt bebaut.[2] Wie aus dem Adressbuch der Sandbauerschaft von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.[3]

Im Zuge des Baus des Schulzentrums Ekel verschwand die Straße sowie die dortigen Häuser und wurde neu überbaut, unter anderem mit Parkflächen für das Schulzentrum.

Gebäude und Plätze

Die Straße bestand offenbar aus vier Einfamilienhäusern, die zum Teil optisch den älteren Einfamilienhäusern der Umgebung, wie etwa am Heitsweg, ähnelten.

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  2. Amtliche Karte der Stadt Norden von 1935
  3. Lottmann, Elfriede (1998): Fast vergessen: Die Sandbauerschaft. In: Heim und Herd im Ostfriesischen Kurier (April 1998)

Siehe auch