Stadt Norden

Aus Norder Stadtgeschichte
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Stadt Norden

Wappen
Höhe 7 m ü. NN
Fläche 13,38 km²
Einwohner 17.561 (31.12.2020)
Gründung um 800
Bevölkerungsdichte 1.312 Einwohner/km²
Datei:Karte Norden Stadtteil.png

Norden ist ein Stadtteil innerhalb der Stadt Norden mit 17.561 Einwohnern (Stand: 31.12.2020), die sich auf einer Fläche von rund 13,38 km² verteilen.

Namensherkunft

Wappen

Bevölkerungsentwicklung

Anmerkung: Die hier vorliegenden Daten beziehen sich jeweils auf die heute geltenden Grenzen. Daher werden bereits beispielsweise vor der Kommunalreform 1972 die Einwohnerzahlen der ab dann zu Norden gehörenden Stadtteile mitgerechnet.

Jahr Einwohner
1821 6.251
1848 7.096
1871 7.567
1885 8.898
1905 9.880
Jahr Einwohner
1925 11.025
1933 12.150
1939 12.338
1946 16.961
1950 18.124
Jahr Einwohner
1956 16.474
1961 16.144
1968 23.069
1969 23.173
1970 24.037
Jahr Einwohner
1971 24.177
1972 24.170
1973 24.132
1974 24.149
1975 24.202
Jahr Einwohner
1976 24.266
1977 24.334
1978 24.379
1979 24.299
1980 24.384
Jahr Einwohner
1981 24.336
1982 24.271
1983 24.246
1984 24.069
1985 23.772
Jahr Einwohner
1986 23.553
1987 23.960
1988 23.655
1989 23.630
1990 23.815
Jahr Einwohner
1991 24.040
1992 24.141
1993 24.131
1994 24.274
1995 24.328
Jahr Einwohner
1996 24.486
1997 24.683
1998 24.838
1999 24.931
2000 24.957
Jahr Einwohner
2001 24.845
2002 24.786
2003 24.943
2004 25.122
2005 25.122
Jahr Einwohner
2006 25.147
2007 25.280
2008 25.099
2009 25.044
2010 25.116
Jahr Einwohner
2011 25.010
2012 24.873
2013 24.887
2014 24.895
2015 25.117
Jahr Einwohner
2016 25.195
2017 25.056
2018 25.060
2019 24.873
2020 25.614

Geografie

Gliederung

Geschichte

Mittelalter

Neuzeit

Verwaltung

Friesland - und damit auch Ostfriesland - unterstand, anders als sonst zur Zeit des Lehnswesens üblich, im Mittelalter keiner zentralen Herrschaft. Dieses Vorrecht, die "Friesische Freiheit" bekamen die Friesen der Legende nach von Karl dem Großen persönlich verliehen. Die Friesen unterstanden damit nur dem Kaiser und hatten ansonsten keine Herren über ihnen zu dulden. Stattdessen organisierten sie sich selbst in - mehr oder weniger - demokratischen Genossenschaften, in denen prinzipiell jeder gleichberechtigt war. Diese grundsätzliche Gleichberechtigung galt jedoch vielmehr für alle Eigentümer von Hofstellen und zugehörigem Land in ihren jeweiligen Dörfern und Kirchspielen (Pfarrbezirk). Die öffentlichen Ämter der Richter ("Redjeven") wurden durch jährliche Wahlen besetzt. Theoretisch standen diese Ämter allen Friesen offen, doch faktisch wurden diese insbesondere durch die Mitglieder der größten und wohlhabendsten Familien bekleidet.

Dieses mehr oder weniger feste Konstrukt konnte bis in das 14. Jahrhundert standhalten, als sich schließlich aus den wenigen reichen und einflussreichen Familien - entgegen der Prinzipien der Friesischen Freiheit - ein Adel bildete. Das 14. Jahrhundert war durch viele schwere Sturmfluten, wie die Zweite Marcellusflut im Jahr 1362 und eine verheerende Pestepidemie um 1350 geprägt. Viele Menschen kamen ums Leben und für die Überlebenden gab es größere Sorgen, um die sie sich kümmern mussten als die politische oder genossenschaftliche Teilhabe. Der Adel, der die Krisen besser als der große Teil der armen Bevölkerung überstand, nutzte diese Umstände, um seinen Einfluss zu vergrößern. Viele von ihnen verstanden es, die Lage geschickt zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie sahen ihre Autorität nicht mehr vom Willen der Gemeinde abhängig, sondern ihrem eigenen. Nach und nach formierten sich mehrere Häuptlingsgeschlechter in Ostfriesland. In der Westermarsch gelangten zunächst die Idzinga an die Macht, deren Hauptsitz in Itzendorf in der östlichen Westermarsch war. Ihre Steinhäuser, mit denen sie sich ohnehin von den oftmals erbärmlichen Behausungen der meisten Mitmenschen abhebten, vergrößerten sie weiter und formten daraus den ostfriesischen Typus an Burgen. Auch begannen sie, Söldnerheere aufzustellen, um ihren Machtanspruch im Zweifel mit Gewalt durchsetzen zu können.

Vor allem durch Kriege mit der mächtigen Hanse und dem Wiedererstarken der Großbauern verlor das Häuptlingswesen nach und seine Bedeutung. 1464 erhob Kaiser Friedrich III. den Häuptling Ulrich Cirksena in den Reichsgrafenstand und belehnte ihn mit Ostfriesland.

Bildung

Religion

Gesundheit und Soziales

Wirtschaft und Verkehr

Erwähnenswerte Bauwerke

Einzelnachweise


Quellenverzeichnis

Siehe auch