Brauerei Beck
Brauerei Beck | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Gründung | 1832 | |||||||
| Auflösung | nach 1950 | |||||||
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) | |||||||
| Hauptsitz | Heringstraße 28
26506 Norden | |||||||
Die Brauerei Beck (auch: Beck'sche Brauerei) war eine Brauerei in der Heringstraße in Norden. Sie war ansässig im Beck'schen Haus und wurde benannt nach seinem Gründer. Das Gebäude wurde 1832 errichtet. Es ist anzunehmen, dass auch der Brauereibetrieb in dieser Zeit aufgenommen wurde. Spätestens seit 1982 wird das Gebäude als Restaurant und als Mehrparteienwohnhaus genutzt.[1]
Geschichte
Obgleich das Bierbrauen eine lange Tradition hat und Bier noch lange vor Tee und Kaffee, die hierzulande erst zu Beginn des 18. Jahrhundert aufkommen, als Volksgetränk galt und einen guten Ruf hatte, organisierten sich die Bierbrauer erst verhältnismäßig spät in einer Brauerzunft. Im Jahr der Zunftgründung betrug die Zahl der örtlichen Bierbrauer 30, bereits im Folgejahrhundert sank diese Zahl jedoch zusehends. Der Tee begann das Bier als Volksgetränk abzulösen und die Nachfrage danach stieg immer weiter, während der Bierkonsum schwand.[2]
1761 gab es nur noch 17 Bierbrauer in Norden. Diese begannen nicht mehr nur für den Eigengebrauch (z.B. die eigene Gaststätte), sondern auch für den Handel zu produzieren, um ihren Absatz zu steigern und gingen in Kooperation mit anderen Gaststätten. 1804 gab es noch zwölf Brauereien; 1819 nur noch acht, die allesamt mit einer Gaststätte verbunden waren.[2]
1864 existierten zwei Brauereien (Doornkaat in der Brauhausstraße und die Beck'sche Brauerei), die nur Bier produzierten, ohne eine eigene Gaststätte zu betreiben. Dazu kamen fünf Gaststätten, die Bier im Nebenerwerb produzierten.[2]
Beschreibung
Die Brauerei bzw. das Beck'sche Haus ist ein aus dem Jahre 1832 stammender, zweigeschössiger Ziegelbau im Stile des Klassizismus. Ähnlich eines Hochparterres befindet sich das erste Geschoss, erbaut auf hohem Kellergeschoss, in dem sich auch ein Eiskeller befindet. Überdacht ist das Gebäude mit einem Walmdach. Eine fünfachsige Straßenfront mit hoher zweiläufiger Freitreppe weist in Richtung Heringstraße. Der hintere Anbau stammt aus dem Jahr 1934.
Aufgrund seiner historischen und für das Stadtbild prägenden Bedeutung sowie seiner "geschichtlichen Bedeutung aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes durch beispielhafte Ausprägung eines Stils bzw. Gebäudetypus" steht es als Einzeldenkmal gem. § 3.2 NDSchG unter Denkmalschutz.
Galerie
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Dammstraße 5, Nebengebäude der Brauerei - Aufnahme vom 1. Mai 2012.