Geest

Aus Norder Stadtgeschichte
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Als Geest bezeichnet man einen Bodentypus, der vor allem durch einen erhöhten Sandteil gekennzeichnet ist. Die Geest kann als Gegenstück zur fruchtbareren Marsch betrachtet werden. Da die Geest eine höher gelegene Landschaft darstellt, nennt man sie bisweilen auch Geestrücken oder Sandrücken. Der Name entstammt den niederdeutschen Adjektiven "gest", was "trocken" bzw. "unfruchtbar" bedeutet. Abgeleitet werden davon weitere geographische Begriffe wie Vorgeest, Hohe Geest, Gaste, Geestniederung, Geestplatte, Geestrand und so weiter.

Die historische Kernstadt von Norden wurde auf einer erhöht liegenden Geestinsel errichtet. An ihren Rändern siedelten sich mehrere Bauern an, die sich später zur Gemeinde Sandbauerschaft zusammenschlossen. Auf Karten ist der Geestrücken, der wie eine Insel in das ansonsten marschhaltige Gebiet hineinreicht, deutlich erkennbar.

Siehe auch