Arp-Schnitger-Platz: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 26. April 2021, 14:38 Uhr
Arp-Schnitger-Platz | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | 12. Jahrhundert | |||||||
| Namensgebung | 2020 | |||||||
| Historische Namen | keine | |||||||
Der Arp-Schnitger-Platz ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Es handelt sich um keine Straße im eigentlichen Sinne, sondern um den Vorplatz des Glockenturms der Ludgerikirche.
Geschichte
Herkunft des Namens
Der bis dahin namenlose Platz wurde 2019 zu Ehren von Arp Schnitger (1648-1719) benannt, einem der berühmtesten Orgelbauer der Neuzeit. Dieser erbaute in den Jahren 1686 bis 1692 die Orgel der Ludgerikirche. Initiator der Umbenennung war Johann Haddinga.[1]
Entwicklung
Die Erschließung erfolgte einhergehend mit dem Bau des Norder Marktplatzes.
Bis 1786 befand sich hier, nahe des damaligen Rathauses und dem Sitz der Stadtwache, ein Pranger, genannt "Kaak".[2]
Seit November 2020 ist der Arp-Schnitger-Platz jeden Freitag Versammlungsstätte einer Versammlung (sog. "Mahnwache") von Norder Bürgern, die die aufgrund der COVID 19-Pandemie erlassenen Einschränkungen als unverhältnismäßig erachten.
Gebäude und Plätze
Die Straße hat postalisch keine eigenen Anschriften. Das einzige Bauwerk hier ist der Glockenturm der Kirche, der jedoch postalisch unter Am Markt fällt.
Südlich des Arp-Schnitger-Platzes befindet sich der Blücherplatz.
Einzelnachweise
- ↑ Bericht der Neujahrsbegnung, abgerufen am 31. März 2021
- ↑ Canzler, Gerhard (1992): Pranger in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 25. Juli 1992, S. 23f.