Kriegsdenkmal (Norden): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Das '''Kriegsdenkmal am [[Glockenturm]]''' (eigentlich: '''Ehrenmal''', auch: ''Großer Kerl'') wurde 1927 für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nach einem Entwurf des Berliner Bildhauers Hermann Hosaeus errichtet und am 15. Mai des Jahres in Anwesenheit zahlreicher Norder Persönlichkeiten sowie des [[Kriegerverein Norden|Norder Kriegervereins]] feierlich eingeweiht.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 24</ref><ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 58</ref> Maßgeblich für den Bau verantwortlich war [[Popke Fegter]], der den Denkmalsausschuss als Vorsitzender leitete.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 17</ref>


Das Ehrenmal ist nicht zu verwechseln mit dem [[Kriegerdenkmal]], das früher auf dem Blücherplatz stand.
Das '''Kriegsdenkmal am [[Glockenturm]]''' (eigentlich: '''Ehrenmal''', auch: ''Großer Kerl'', ''Soldatendenkmal'', ''Ostdenkmal'') wurde 1927 für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nach einem Entwurf des Berliner Bildhauers Hermann Hosaeus errichtet und am 15. Mai des Jahres in Anwesenheit zahlreicher Norder Persönlichkeiten sowie des [[Kriegerverein Norden|Norder Kriegervereins]] feierlich eingeweiht.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 24</ref><ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 58</ref> Maßgeblich für den Bau verantwortlich war [[Popke Fegter]], der den Denkmalsausschuss als Vorsitzender leitete.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 17</ref> Es befindet sich an der östlichen Seite des [[Glockenturm|Glockenturms]] und wird daher auch ganz vereinzelt als ''Ostdenkmal'' bezeichnet.
 
Im Inneren des Glockenturms befindet sich ein weiteres Denkmal, das - ebenfalls sehr vereinzelt - als ''Westdenkmal'' bezeichnet wird und an die Gefallenen beider Weltkriege erinnert.<ref>Unbekannter Autor: Wir wohnten neben euch. Norden zur Zeit des Nationalsozialismus (Online-Publikation, pdf)</ref> Hier wird alljährlich der Volkstrauertag begangen.
 
Beide Ehrenmale sind nicht zu verwechseln mit dem [[Kriegerdenkmal]], das früher auf dem [[Blücherplatz]] stand.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 28. Oktober 2024, 14:27 Uhr

Kriegsdenkmal am Glockenturm

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Basisdaten
Kategorie Orte in Norden
Stadtteil/-viertel Norden
Genaue Lage Am Markt 37

26506 Norden

Das Kriegsdenkmal am Glockenturm (eigentlich: Ehrenmal, auch: Großer Kerl, Soldatendenkmal, Ostdenkmal) wurde 1927 für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs nach einem Entwurf des Berliner Bildhauers Hermann Hosaeus errichtet und am 15. Mai des Jahres in Anwesenheit zahlreicher Norder Persönlichkeiten sowie des Norder Kriegervereins feierlich eingeweiht.[1][2] Maßgeblich für den Bau verantwortlich war Popke Fegter, der den Denkmalsausschuss als Vorsitzender leitete.[3] Es befindet sich an der östlichen Seite des Glockenturms und wird daher auch ganz vereinzelt als Ostdenkmal bezeichnet.

Im Inneren des Glockenturms befindet sich ein weiteres Denkmal, das - ebenfalls sehr vereinzelt - als Westdenkmal bezeichnet wird und an die Gefallenen beider Weltkriege erinnert.[4] Hier wird alljährlich der Volkstrauertag begangen.

Beide Ehrenmale sind nicht zu verwechseln mit dem Kriegerdenkmal, das früher auf dem Blücherplatz stand.

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 24
  2. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 58
  3. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 17
  4. Unbekannter Autor: Wir wohnten neben euch. Norden zur Zeit des Nationalsozialismus (Online-Publikation, pdf)

Siehe auch