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== Geschichte == | ===Herkunft des Namens=== | ||
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Der Name geht zurück auf [[Haus Stapperei|das Wohnhaus]] eines Böttchers (Hersteller von Holzgefäßen), das so genannt wurde. Eine ''Stappe'' ist im ostfriesischen Sprachgebrauch ein kleines hölzernes Gefäß mit einer längeren Daube, die als Handhabe für Milch und Butter dient.<ref>August Lübben und Christoph Walther (1989): Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Norden und Leipzig 1888, Nachdruck Darmstadt, S. 374</ref> | Der Name geht zurück auf [[Haus Stapperei|das Wohnhaus]] eines Böttchers (Hersteller von Holzgefäßen), das so genannt wurde. Eine ''Stappe'' ist im ostfriesischen Sprachgebrauch ein kleines hölzernes Gefäß mit einer längeren Daube, die als Handhabe für Milch und Butter dient.<ref>August Lübben und Christoph Walther (1989): Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Norden und Leipzig 1888, Nachdruck Darmstadt, S. 374</ref> | ||
=== Entwicklung === | ===Entwicklung=== | ||
Die Erschließung der Straße geht mit der Eindeichung des [[Addinggaster Neuland|Addinggaster Neulands]] in den Jahren 1593 bis 1596 einher, da sich die Straße an dessen ehemaliger, westlicher Deichgrenze befindet, der seinerzeit auch [[Emder Deich]] genannt wurde.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55369 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55369</ref> Bis zur Eindeichung des [[Addinggasterpolder|Addinggasterpolders]] 1715 lag die Stapperei somit direkt am Wasser. | Die Erschließung der Straße geht mit der Eindeichung des [[Addinggaster Neuland|Addinggaster Neulands]] in den Jahren 1593 bis 1596 einher, da sich die Straße an dessen ehemaliger, westlicher Deichgrenze befindet, der seinerzeit auch [[Emder Deich]] genannt wurde.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55369 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55369</ref> Bis zur Eindeichung des [[Addinggasterpolder|Addinggasterpolders]] 1715 lag die Stapperei somit direkt am Wasser. | ||
== Gebäude und Plätze == | ==Gebäude und Plätze== | ||
Abgesehen vom [[Hof Pekelhering]] sowie dem [[Haus Stapperei]] besteht die Umgebung ausschließlich aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. | Abgesehen vom [[Hof Pekelhering]] sowie dem [[Haus Stapperei]] besteht die Umgebung ausschließlich aus landwirtschaftlichen Nutzflächen. | ||
== Einzelnachweise == | ==Galerie== | ||
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Datei:Stapperei alter Deich 03 10 2022.jpg|Der alte Deich an der Stapperei - Aufnahme vom 3. Oktober 2022. | |||
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==Einzelnachweise== | |||
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== Siehe auch == | ==Siehe auch== | ||
*[[Liste der Straßen in Norden]] | *[[Liste der Straßen in Norden]] | ||
*[[Böttcherzunft]] | *[[Böttcherzunft]] | ||
Aktuelle Version vom 4. Oktober 2022, 08:10 Uhr
Stapperei | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Stadtteil/-viertel | Süderneuland I |
| Erschließungsjahr | um 1556 |
| Namensgebung | um oder nach 1556 |
| Historische Namen | unbekannt |
Die Stapperei ist eine Gemeindestraße in Süderneuland I. Sie grenzt östlich an den Pekelheringer Weg und verläuft dann gen Süden an der alten Deichlinie entlang bis zum Kartoffeldeich.
Geschichte
Herkunft des Namens
Der Name geht zurück auf das Wohnhaus eines Böttchers (Hersteller von Holzgefäßen), das so genannt wurde. Eine Stappe ist im ostfriesischen Sprachgebrauch ein kleines hölzernes Gefäß mit einer längeren Daube, die als Handhabe für Milch und Butter dient.[1]
Entwicklung
Die Erschließung der Straße geht mit der Eindeichung des Addinggaster Neulands in den Jahren 1593 bis 1596 einher, da sich die Straße an dessen ehemaliger, westlicher Deichgrenze befindet, der seinerzeit auch Emder Deich genannt wurde.[2] Bis zur Eindeichung des Addinggasterpolders 1715 lag die Stapperei somit direkt am Wasser.
Gebäude und Plätze
Abgesehen vom Hof Pekelhering sowie dem Haus Stapperei besteht die Umgebung ausschließlich aus landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Galerie
-
Der alte Deich an der Stapperei - Aufnahme vom 3. Oktober 2022.
Einzelnachweise
- ↑ August Lübben und Christoph Walther (1989): Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Norden und Leipzig 1888, Nachdruck Darmstadt, S. 374
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55369