Teltingskamp: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der '''Teltingskamp''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt südlich an die [[Osterstraße]] und gabelt sich im weiteren Verlauf in einen nordöstlichen und einen westlichen Arm auf. Erstgenannter endet als Sackgasse, der andere führt zur [[Bleicherslohne]].
Der '''Teltingskamp''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt südlich an die [[Osterstraße]] und gabelt sich im weiteren Verlauf in einen nordöstlichen und einen westlichen Arm auf. Erstgenannter endet als Sackgasse, der andere führt zur [[Bleicherslohne]].
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==Geschichte==
== Geschichte ==
===Herkunft des Namens===
=== Herkunft des Namens ===
Namensgeber ist [[Michael Christian Arnold Telting]] dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte. Telting war sehr wohlhabend und hatte auch Besitztümer in [[Westermarsch II]], welches [[Teltingsland]] genannt wird. Auch der [[Teltingspolder]] ist nach ihm benannt. Er selbst wohnte jedoch nicht im Teltingskamp, sondern [[Am Markt 64]].<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref>
Namensgeber ist [[Michael Christian Arnold Telting]] dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte. Telting war sehr wohlhabend und hatte auch Besitztümer in [[Westermarsch II]], welches [[Teltingsland]] genannt wird. Auch der [[Teltingspolder]] ist nach ihm benannt. Er selbst wohnte jedoch nicht im Teltingskamp, sondern [[Am Markt 64]].<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref>


=== Entwicklung ===
===Entwicklung===
Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtplan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV). Die Leute in der Osterstraße. In: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8</ref> Auch auf der preußischen Grundkarte aus der Zeit um 1895 findet sie sich noch nicht.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtplan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV). Die Leute in der Osterstraße. In: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8</ref> Auch auf der preußischen Grundkarte aus der Zeit um 1895 findet sie sich noch nicht.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>


== Gebäude und Plätze ==
==Gebäude und Plätze==
Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind.
Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind.


Parallel der Straße verläuft östlich die [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]].
Parallel der Straße verläuft östlich die [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]].


== Einzelnachweise ==
==Galerie==
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Datei:Teltingskamp Blick zur Eisenhütte um 1930 01.jpg|Mit Blick zur [[Eisenhütte]] (um 1930).
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==Einzelnachweise==
<references/>
<references/>


== Siehe auch ==
==Siehe auch==
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Teltingspolder]]
*[[Teltingspolder]]

Version vom 13. März 2022, 20:27 Uhr

Teltingskamp

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr nach 1895
Namensgebung nach 1895
Historische Namen keine

Der Teltingskamp ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt südlich an die Osterstraße und gabelt sich im weiteren Verlauf in einen nordöstlichen und einen westlichen Arm auf. Erstgenannter endet als Sackgasse, der andere führt zur Bleicherslohne.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgeber ist Michael Christian Arnold Telting dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte. Telting war sehr wohlhabend und hatte auch Besitztümer in Westermarsch II, welches Teltingsland genannt wird. Auch der Teltingspolder ist nach ihm benannt. Er selbst wohnte jedoch nicht im Teltingskamp, sondern Am Markt 64.[1]

Entwicklung

Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtplan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.[2] Auch auf der preußischen Grundkarte aus der Zeit um 1895 findet sie sich noch nicht.[3]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind.

Parallel der Straße verläuft östlich die Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
  2. Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV). Die Leute in der Osterstraße. In: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8
  3. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch