Kiebitznester Weg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der '''Kiebitznester Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Süderneuland I]]. Die Straße geht östlich vom [[Wurzeldeich (Straße) |Wurzeldeich]] ab und ist für Kraftfahrzeuge eine Sackgasse. Fußgänger können jedoch bis zum [[Leegemoor]] gelangen.
Der '''Kiebitznester Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Süderneuland I]]. Die Straße geht östlich vom [[Wurzeldeich (Straße) |Wurzeldeich]] ab und ist für Kraftfahrzeuge eine Sackgasse. Fußgänger können jedoch bis zum [[Leegemoor]] gelangen.
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==Geschichte==
== Geschichte ==
===Herkunft des Namens===
 
=== Herkunft des Namens ===
Namensgebend ist der Hof namens [[Hof Kiebitznest|Kiebitznest]], welcher sich am Ende des Weges befand und durch dessen Land der Weg führt.
Namensgebend ist der Hof namens [[Hof Kiebitznest|Kiebitznest]], welcher sich am Ende des Weges befand und durch dessen Land der Weg führt.


=== Entwicklung ===
===Entwicklung===
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße bereits verzeichnet, eine Besiedlung ist daher bereits lange vorher anzunehmen.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Da Süderneuland allerdings erst um 1556 eingedeicht wurde, ist eine vorherige Besiedlung nicht denkbar. Ursprünglich diente der Kiebitznester Weg dabei als Verbindungsweg zwischen dem [[Leegemoor]] und der [[Wurzeldeicher Straße]]. Über das [[Addinggaster Tief]] führte die sogenannte [[Leegemoorsbrücke]] (auch: ''Kohbrüg''), die sich in unmittelbarer Nähe des [[Hirtenhaus (Leegemoorgesellschaft)|Hirtenhauses]] befand.<ref>Rack, Eberhard (1982): Up Leegemoors Wohlfahrt, Norden, S. 25</ref>
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Der namensgebende Hof brannte in der Nacht des 20. Aprils 2010 vollständig nieder. Bereits Jahre zuvor war es nach dem Tod des letzten Bewohners eine unbewohnbare Ruine geworden, dessen Umgebung mit Abfällen und Unrat übersät war. Die [[Feuerwehr Norden|Feuerwehr]] ließ die Ruine kontrolliert abbrennen, da es keine Werte mehr zu retten gab und direkte Löscharbeiten zu einer unnötigen Gefährdung der Einsatzkräfte geführt hätten.<ref>[https://www.feuerwehr-norden.de/2010/04/20/hofruine-brannte-am-kiebitznester-weg/ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden], abgerufen am 12. Dezember 2020</ref>
Der namensgebende Hof brannte in der Nacht des 20. Aprils 2010 vollständig nieder. Bereits Jahre zuvor war es nach dem Tod des letzten Bewohners eine unbewohnbare Ruine geworden, dessen Umgebung mit Abfällen und Unrat übersät war. Die [[Feuerwehr Norden|Feuerwehr]] ließ die Ruine kontrolliert abbrennen, da es keine Werte mehr zu retten gab und direkte Löscharbeiten zu einer unnötigen Gefährdung der Einsatzkräfte geführt hätten.<ref>[https://www.feuerwehr-norden.de/2010/04/20/hofruine-brannte-am-kiebitznester-weg/ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden], abgerufen am 12. Dezember 2020</ref>


== Gebäude und Plätze ==
==Gebäude und Plätze==
Neben dem abgebrannten Hof befinden sich am westlichen Anfang der Straße einige Wohnhäuser. Ansonsten dominieren landwirtschaftliche Nutzflächen die Umgebung.
Neben dem abgebrannten Hof befinden sich am westlichen Anfang der Straße einige Wohnhäuser. Ansonsten dominieren landwirtschaftliche Nutzflächen die Umgebung.


== Einzelnachweise ==
==Einzelnachweise==
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== Siehe auch ==
==Siehe auch==
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Hof Kiebitznest]]
*[[Leegemoorgesellschaft]]


[[Kategorie:Straßen in Norden]]
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[[Kategorie:Straßen in Süderneuland I]]
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[[Kategorie:Süderneuland I]]
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Version vom 16. November 2021, 17:54 Uhr

Kiebitznester Weg

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Süderneuland I
Erschließungsjahr um oder vor 1750
Namensgebung um oder vor 1750
Historische Namen unbekannt

Der Kiebitznester Weg ist eine Gemeindestraße in Süderneuland I. Die Straße geht östlich vom Wurzeldeich ab und ist für Kraftfahrzeuge eine Sackgasse. Fußgänger können jedoch bis zum Leegemoor gelangen.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgebend ist der Hof namens Kiebitznest, welcher sich am Ende des Weges befand und durch dessen Land der Weg führt.

Entwicklung

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße bereits verzeichnet, eine Besiedlung ist daher bereits lange vorher anzunehmen.[1] Da Süderneuland allerdings erst um 1556 eingedeicht wurde, ist eine vorherige Besiedlung nicht denkbar. Ursprünglich diente der Kiebitznester Weg dabei als Verbindungsweg zwischen dem Leegemoor und der Wurzeldeicher Straße. Über das Addinggaster Tief führte die sogenannte Leegemoorsbrücke (auch: Kohbrüg), die sich in unmittelbarer Nähe des Hirtenhauses befand.[2] Die blaue Linie auf der Karte veranschaulicht den früheren Verlauf.

Der namensgebende Hof brannte in der Nacht des 20. Aprils 2010 vollständig nieder. Bereits Jahre zuvor war es nach dem Tod des letzten Bewohners eine unbewohnbare Ruine geworden, dessen Umgebung mit Abfällen und Unrat übersät war. Die Feuerwehr ließ die Ruine kontrolliert abbrennen, da es keine Werte mehr zu retten gab und direkte Löscharbeiten zu einer unnötigen Gefährdung der Einsatzkräfte geführt hätten.[3]

Gebäude und Plätze

Neben dem abgebrannten Hof befinden sich am westlichen Anfang der Straße einige Wohnhäuser. Ansonsten dominieren landwirtschaftliche Nutzflächen die Umgebung.

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  2. Rack, Eberhard (1982): Up Leegemoors Wohlfahrt, Norden, S. 25
  3. Einsatzbericht der Feuerwehr Norden, abgerufen am 12. Dezember 2020

Siehe auch