Wassermühle (Leegelandweg): Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Wassermühle | Die '''Wassermühle am [[Leegelandweg]]''' befand sich südwestlich des Kerngebiets von [[Nadörst]] und westlich der heutigen [[Bundesstraße]] sowie der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnlinie]]. Sie diente der Entwässerung des tiefgelegenen [[Leegeland|Leegelands]]. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Im Jahr 1740 wird im Zusammenhang mit dem Verkauf des [[Ketelberger Land|Ketelberger Landes]] eine Wassermühle westlich des Leegelandweg erstmalig erwähnt, neben der es in nördliche Richtung [[Wassermühle (Leegemoorweg)|eine weitere]] gegeben hat.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd 23. April 2011, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 6, S. 23f.</ref><ref>Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 19</ref> Auf der Karte eines niederländischen Artillerieoffiziers aus dem Jahr 1806 ist diese Wassermühle ebenfalls verzeichnet.<ref name=":0">Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)</ref> Ebenso auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Zur Mühle gehörte auch ein Wohnhaus.<ref name=":1">Haddinga, Johann (2010): Familie erinnert an die Mühle in Nadörst, in: Ostfriesischer Kurier, Jg. 2010 23. Januar, S. 6</ref> Heute befindet sich hier ein Bauernhof. | Im Jahr 1740 wird im Zusammenhang mit dem Verkauf des [[Ketelberger Land|Ketelberger Landes]] eine Wassermühle westlich des [[Leegelandweg]] erstmalig erwähnt, neben der es in nördliche Richtung [[Wassermühle (Leegemoorweg)|eine weitere]] gegeben hat.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd 23. April 2011, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 6, S. 23f.</ref><ref>Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 19</ref> Auf der Karte eines niederländischen Artillerieoffiziers aus dem Jahr 1806 ist diese Wassermühle ebenfalls verzeichnet.<ref name=":0">Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)</ref> Ebenso auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Zur Mühle gehörte auch ein Wohnhaus.<ref name=":1">Haddinga, Johann (2010): Familie erinnert an die Mühle in Nadörst, in: Ostfriesischer Kurier, Jg. 2010 23. Januar, S. 6</ref> Heute befindet sich hier ein Bauernhof. | ||
Im tief gelegenen Land ([[Leegeland]]) zwischen der heutigen Bundesstraße und der [[Wurzeldeicher Straße]], werden weitere, kleinere Schöpfmühlen vermutet. Die hier beschriebene Wassermühle hingegen war die größte von ihnen und von massiver Bauart.<ref name=":0" /> Später, vermutlich nach dem Bau des [[Fridericussiel|Fridericussiels]], wurde aus der Wassermühle eine normale Schrotmühle.<ref name=":1" /> | Im tief gelegenen Land ([[Leegeland]]) zwischen der heutigen Bundesstraße und der [[Wurzeldeicher Straße]], werden weitere, kleinere Schöpfmühlen vermutet. Die hier beschriebene Wassermühle hingegen war die größte von ihnen und von massiver Bauart.<ref name=":0" /> Später, vermutlich nach dem Bau des [[Fridericussiel|Fridericussiels]], wurde aus der Wassermühle eine normale Schrotmühle.<ref name=":1" /> | ||
Version vom 25. Oktober 2021, 12:43 Uhr
Wassermühle am Leegelandweg | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | vor 1740 | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | Wasserschöpfmühle | |||||||
| Erhaltungszustand | um 1950 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | Leegelandweg 227
26506 Norden | |||||||
Die Wassermühle am Leegelandweg befand sich südwestlich des Kerngebiets von Nadörst und westlich der heutigen Bundesstraße sowie der Bahnlinie. Sie diente der Entwässerung des tiefgelegenen Leegelands.
Geschichte
Im Jahr 1740 wird im Zusammenhang mit dem Verkauf des Ketelberger Landes eine Wassermühle westlich des Leegelandweg erstmalig erwähnt, neben der es in nördliche Richtung eine weitere gegeben hat.[1][2] Auf der Karte eines niederländischen Artillerieoffiziers aus dem Jahr 1806 ist diese Wassermühle ebenfalls verzeichnet.[3] Ebenso auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895.[4] Zur Mühle gehörte auch ein Wohnhaus.[5] Heute befindet sich hier ein Bauernhof.
Im tief gelegenen Land (Leegeland) zwischen der heutigen Bundesstraße und der Wurzeldeicher Straße, werden weitere, kleinere Schöpfmühlen vermutet. Die hier beschriebene Wassermühle hingegen war die größte von ihnen und von massiver Bauart.[3] Später, vermutlich nach dem Bau des Fridericussiels, wurde aus der Wassermühle eine normale Schrotmühle.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd 23. April 2011, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 6, S. 23f.
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 19
- ↑ 3,0 3,1 Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- ↑ 5,0 5,1 Haddinga, Johann (2010): Familie erinnert an die Mühle in Nadörst, in: Ostfriesischer Kurier, Jg. 2010 23. Januar, S. 6