Brummelkamp: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der '''Brummelkamp''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norden (Stadtteil) |Norden]]. Die Straße grenzt im Südwesten an die [[Norddeicher Straße]] und im Nordosten an [[Am Zingel]]. Etwa mittig wird sie von der [[Gartenstraße]] gekreuzt.
Der '''Brummelkamp''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norden (Stadtteil) |Norden]]. Die Straße grenzt im Südwesten an die [[Norddeicher Straße]] und im Nordosten an [[Am Zingel]]. Etwa mittig wird sie von der [[Gartenstraße]] gekreuzt.
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== Geschichte ==
==Geschichte==
 
===Herkunft des Namens===
=== Herkunft des Namens ===
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stand hier nur ein Haus, das ''Brummel Kampe'' genannt wurde. Aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet dies sinngemäß ''(Brom-)Beerenfeld''. Wahrscheinlich gehörte dieses mit Dorngestrüpp bewachsene Flurstück einst zum nahen [[Dominikanerkloster]].<ref>Schreiber, Gretje (2001): Norder Häuser, Bewohner Fräuleinshof, Ruthörn und Norddeicher Straße (V), in: Ostfriesischer Kurier 24. Februar 2001, S. 16</ref>
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stand hier nur ein Haus, das ''Brummel Kampe'' genannt wurde. Aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet dies sinngemäß ''(Brom-)Beerenfeld''. Wahrscheinlich gehörte dieses mit Dorngestrüpp bewachsene Flurstück einst zum nahen [[Dominikanerkloster]].<ref>Schreiber, Gretje (2001): Norder Häuser, Bewohner Fräuleinshof, Ruthörn und Norddeicher Straße (V), in: Ostfriesischer Kurier 24. Februar 2001, S. 16</ref>


=== Entwicklung ===
===Entwicklung===
Der Brummelkamp war bis 1919, vor der Eingemeindung von [[Lintel]], welches damals Teil der Gemeinde [[Sandbauerschaft]] war, die nördlichste Begrenzung der Stadt Norden. Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Der Brummelkamp war bis 1919, vor der Eingemeindung von [[Lintel]], welches damals Teil der Gemeinde [[Sandbauerschaft]] war, die nördlichste Begrenzung der Stadt Norden. Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>


Der südwestliche Teil des Brummelkamps trug früher den Namen ''Sandweg''.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1 ff.</ref>
Der südwestliche Teil des Brummelkamps trug früher den Namen ''Sandweg''.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1 ff.</ref>


== Gebäude und Plätze ==
==Gebäude und Plätze==
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Früher befand sich hier die traditionsreiche [[Brummelkamp 1|Gaststätte Ulrich]] (ehemals ''Borke''), in der sich heute Wohnungen befinden. An der Ecke zur [[Gartenstraße]] befindet sich heute noch ein Zahnarzt und einige Häuser weiter (Hausnummer 5) bis 2021 der Verwaltungssitz des [[Bau- und Wohnungsverein |Bau- und Wohnungsvereins]]. Früher befand sich zudem - schräg gegenüber vom Zahnarzt - eine Filiale der [[Sparkasse Aurich-Norden]]. An der Ecke zur Norddeicher Straße hat die [[Diakonie]] ihren Sitz, auf der anderen Straßenseite der überregional bekannte Imbiss [[Gittis Grill]].
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Früher befand sich hier die traditionsreiche [[Brummelkamp 1|Gaststätte Ulrich]] (ehemals ''Borke''), in der sich heute Wohnungen befinden. An der Ecke zur [[Gartenstraße]] befindet sich heute noch ein Zahnarzt und einige Häuser weiter (Hausnummer 5) bis 2021 der Verwaltungssitz des [[Bau- und Wohnungsverein |Bau- und Wohnungsvereins]]. Früher befand sich zudem - schräg gegenüber vom Zahnarzt - eine Filiale der [[Sparkasse Aurich-Norden]]. An der Ecke zur Norddeicher Straße ([[Norddeicher Straße 146|Hausnummer 146]]) befindet sich eine Armenspeisung, auf der anderen Straßenseite der überregional bekannte Imbiss [[Gittis Grill]].


==Galerie==
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== Einzelnachweise ==
==Einzelnachweise==
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== Siehe auch ==
==Siehe auch==
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]


[[Kategorie:Straßen in Norden]]
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Version vom 13. Oktober 2021, 12:52 Uhr

Brummelkamp

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr vor 1850
Namensgebung unbekannt
Historische Namen Sandweg

Der Brummelkamp ist eine Gemeindestraße in Norden. Die Straße grenzt im Südwesten an die Norddeicher Straße und im Nordosten an Am Zingel. Etwa mittig wird sie von der Gartenstraße gekreuzt.

Geschichte

Herkunft des Namens

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stand hier nur ein Haus, das Brummel Kampe genannt wurde. Aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet dies sinngemäß (Brom-)Beerenfeld. Wahrscheinlich gehörte dieses mit Dorngestrüpp bewachsene Flurstück einst zum nahen Dominikanerkloster.[1]

Entwicklung

Der Brummelkamp war bis 1919, vor der Eingemeindung von Lintel, welches damals Teil der Gemeinde Sandbauerschaft war, die nördlichste Begrenzung der Stadt Norden. Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.[2]

Der südwestliche Teil des Brummelkamps trug früher den Namen Sandweg.[3]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Früher befand sich hier die traditionsreiche Gaststätte Ulrich (ehemals Borke), in der sich heute Wohnungen befinden. An der Ecke zur Gartenstraße befindet sich heute noch ein Zahnarzt und einige Häuser weiter (Hausnummer 5) bis 2021 der Verwaltungssitz des Bau- und Wohnungsvereins. Früher befand sich zudem - schräg gegenüber vom Zahnarzt - eine Filiale der Sparkasse Aurich-Norden. An der Ecke zur Norddeicher Straße (Hausnummer 146) befindet sich eine Armenspeisung, auf der anderen Straßenseite der überregional bekannte Imbiss Gittis Grill.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (2001): Norder Häuser, Bewohner Fräuleinshof, Ruthörn und Norddeicher Straße (V), in: Ostfriesischer Kurier 24. Februar 2001, S. 16
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  3. Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1 ff.

Siehe auch