Fürtornpadd: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der Fürtornpadd ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Westgaste]]. Die Straße grenzt nördlich an [[Im Spiet]] und südlich an den [[Westgaster Weg]]. Eigentlich handelt es sich nicht um eine Straße im ursprünglichen Sinne, sondern vielmehr um einen nur für einspurige Fahrzeuge und Fußgänger nutzbarer Verbindungsweg.
Der '''Fürtornpadd''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Westgaste]]. Eigentlich handelt es sich nicht um eine Straße im ursprünglichen Sinne, sondern vielmehr um zwei nur für einspurige Fahrzeuge und Fußgänger nutzbare Verbindungswege, die in einiger Entfernung zueinander liegen. Der nördliche Pfad grenzt nördlich an [[Im Spiet]] und südlich an den [[Westgaster Weg]], der südliche verbindet die [[Hohe Gaste]] mit der [[Alleestraße]].
__TOC__
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==Geschichte==
==Geschichte==
===Herkunft des Namens===
===Herkunft des Namens===
"Fürtorn" kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet übersetzt "Leuchtturm" oder - wörtlich - "Feuerturm". Der Straßenname bedeutet "Leuchtturmpfad". Wahrscheinlich befand sich hier einst ein Leuchtturm bzw. ein Leuchtfeuer für die Seefahrt, was nicht unwahrscheinlich ist, da das [[Norder Tief]] einstmals wesentlich breiter war und das Leuchtfeuer daher nicht weit davon entfernt. Eine andere Möglichkeit ist, dass sich hier früher ein Feuerwachturm befand, dessen Wächter nachts die Stadt vor ausbrechenden Feuern warnte. Wahrscheinlicher ist allerdings die erste Erklärung.
''Fürtorn'' kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet übersetzt ''Leuchtturm'' (wörtlich: ''Feuerturm''). Der Straßenname bedeutet also ''Leuchtturmpfad''. Wahrscheinlich befand sich hier einst ein Leuchtturm bzw. ein Leuchtfeuer für die Seefahrt, was nicht unwahrscheinlich ist, da die [[Leybucht]] ursprünglich bis an die [[Norder Geestinsel]] heran ragte. Der mündlichen Überlieferung nach soll sich dieser Leuchtturm wohl zwischen den Anschriften [[Hohe Gaste]] 17 und 19 befunden haben.
 
Eine andere Möglichkeit ist, dass sich hier früher ein Feuerwachturm befand, dessen Wächter nachts die Stadt vor ausbrechenden Feuern warnte. Wahrscheinlicher ist allerdings die erste Erklärung.


===Entwicklung===
===Entwicklung===
Hierzu liegen noch keine gesicherten Informationen vor. [[ToDo]]
Der nördliche Arm wurde bereits um 1895 kartografisch verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Der südliche ist wohl später entstanden oder schlichtweg später kartografiert worden. Denkbar ist, dass beide Pfade schon seit jeher als Trampelpfade bzw. Verbindungswege dienten.


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==
Die Straße hat keine eigenen Gebäude. Anliegende Wohnhäuser gehören zu Im Spiet bzw. dem Westgaster Weg.
Die Straße hat keine eigenen Gebäude. Anliegende Wohnhäuser gehören postalisch zu den umliegenden Straßen.


==Galerie==
==Galerie==

Version vom 21. September 2021, 13:30 Uhr

Fürtornpadd

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Westgaste
Erschließungsjahr vor 1895
Namensgebung unbekannt
Historische Namen keine

Der Fürtornpadd ist eine Gemeindestraße in Westgaste. Eigentlich handelt es sich nicht um eine Straße im ursprünglichen Sinne, sondern vielmehr um zwei nur für einspurige Fahrzeuge und Fußgänger nutzbare Verbindungswege, die in einiger Entfernung zueinander liegen. Der nördliche Pfad grenzt nördlich an Im Spiet und südlich an den Westgaster Weg, der südliche verbindet die Hohe Gaste mit der Alleestraße.

Geschichte

Herkunft des Namens

Fürtorn kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet übersetzt Leuchtturm (wörtlich: Feuerturm). Der Straßenname bedeutet also Leuchtturmpfad. Wahrscheinlich befand sich hier einst ein Leuchtturm bzw. ein Leuchtfeuer für die Seefahrt, was nicht unwahrscheinlich ist, da die Leybucht ursprünglich bis an die Norder Geestinsel heran ragte. Der mündlichen Überlieferung nach soll sich dieser Leuchtturm wohl zwischen den Anschriften Hohe Gaste 17 und 19 befunden haben.

Eine andere Möglichkeit ist, dass sich hier früher ein Feuerwachturm befand, dessen Wächter nachts die Stadt vor ausbrechenden Feuern warnte. Wahrscheinlicher ist allerdings die erste Erklärung.

Entwicklung

Der nördliche Arm wurde bereits um 1895 kartografisch verzeichnet.[1] Der südliche ist wohl später entstanden oder schlichtweg später kartografiert worden. Denkbar ist, dass beide Pfade schon seit jeher als Trampelpfade bzw. Verbindungswege dienten.

Gebäude und Plätze

Die Straße hat keine eigenen Gebäude. Anliegende Wohnhäuser gehören postalisch zu den umliegenden Straßen.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch