Norden (Stadtteil): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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'''Norden''' ist ein Stadtteil innerhalb der [[Stadt Norden]] mit 17.561 Einwohnern (Stand: 31.12.2020), die sich auf einer Fläche von rund 13,38 km² verteilen.
'''Norden''' ist ein Stadtteil innerhalb der [[Stadt Norden]] mit 17.561 Einwohnern (Stand: 31.12.2020), die sich auf einer Fläche von rund 13,38 km² verteilen.

Version vom 26. Juli 2021, 14:22 Uhr

Norden (Stadtteil)

Wappen
Höhe 7 m ü. NN
Fläche 13,38 km²
Einwohner 17.561 (31.12.2020)
Gründung um 800
Bevölkerungsdichte 1.312 Einwohner/km²

Norden ist ein Stadtteil innerhalb der Stadt Norden mit 17.561 Einwohnern (Stand: 31.12.2020), die sich auf einer Fläche von rund 13,38 km² verteilen.

Namensherkunft

Wappen

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1821 6.251
1848 7.096
1871 7.567
1885 8.898
1905 9.880
Jahr Einwohner
1925 11.025
1933 12.150
1939 12.338
1946 16.961
1950 18.124
Jahr Einwohner
1956 16.474
1961 16.144
1970 16.986

Geografie

Gliederung

Geschichte

Mittelalter

Neuzeit

Verwaltung

Friesland - und damit auch Ostfriesland - unterstand, anders als sonst zur Zeit des Lehnswesens üblich, im Mittelalter keiner zentralen Herrschaft. Dieses Vorrecht, die "Friesische Freiheit" bekamen die Friesen der Legende nach von Karl dem Großen persönlich verliehen. Die Friesen unterstanden damit nur dem Kaiser und hatten ansonsten keine Herren über ihnen zu dulden. Stattdessen organisierten sie sich selbst in - mehr oder weniger - demokratischen Genossenschaften, in denen prinzipiell jeder gleichberechtigt war. Diese grundsätzliche Gleichberechtigung galt jedoch vielmehr für alle Eigentümer von Hofstellen und zugehörigem Land in ihren jeweiligen Dörfern und Kirchspielen (Pfarrbezirk). Die öffentlichen Ämter der Richter ("Redjeven") wurden durch jährliche Wahlen besetzt. Theoretisch standen diese Ämter allen Friesen offen, doch faktisch wurden diese insbesondere durch die Mitglieder der größten und wohlhabendsten Familien bekleidet.

Dieses mehr oder weniger feste Konstrukt konnte bis in das 14. Jahrhundert standhalten, als sich schließlich aus den wenigen reichen und einflussreichen Familien - entgegen der Prinzipien der Friesischen Freiheit - ein Adel bildete. Das 14. Jahrhundert war durch viele schwere Sturmfluten, wie die Zweite Marcellusflut im Jahr 1362 und eine verheerende Pestepidemie um 1350 geprägt. Viele Menschen kamen ums Leben und für die Überlebenden gab es größere Sorgen, um die sie sich kümmern mussten als die politische oder genossenschaftliche Teilhabe. Der Adel, der die Krisen besser als der große Teil der armen Bevölkerung überstand, nutzte diese Umstände, um seinen Einfluss zu vergrößern. Viele von ihnen verstanden es, die Lage geschickt zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie sahen ihre Autorität nicht mehr vom Willen der Gemeinde abhängig, sondern ihrem eigenen. Nach und nach formierten sich mehrere Häuptlingsgeschlechter in Ostfriesland. In der Westermarsch gelangten zunächst die Idzinga an die Macht, deren Hauptsitz in Itzendorf in der östlichen Westermarsch war. Ihre Steinhäuser, mit denen sie sich ohnehin von den oftmals erbärmlichen Behausungen der meisten Mitmenschen abhebten, vergrößerten sie weiter und formten daraus den ostfriesischen Typus an Burgen. Auch begannen sie, Söldnerheere aufzustellen, um ihren Machtanspruch im Zweifel mit Gewalt durchsetzen zu können.

Vor allem durch Kriege mit der mächtigen Hanse und dem Wiedererstarken der Großbauern verlor das Häuptlingswesen nach und seine Bedeutung. 1464 erhob Kaiser Friedrich III. den Häuptling Ulrich Cirksena in den Reichsgrafenstand und belehnte ihn mit Ostfriesland.

Bildung

Religion

Gesundheit und Soziales

Wirtschaft und Verkehr

Erwähnenswerte Bauwerke

Einzelnachweise


Quellenverzeichnis

Siehe auch