Kleine Hinterlohne: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die Kleine Hinterlohne ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil) | Norden]]. Die Straße grenzt nordwestlich an die [[Osterstraße]] und führt in südöstliche Richtung auf das ehemalige [[Doornkaat | Doornkaat-Gelände]]. Dort macht sie einen Schlenker nach Südwesten und grenzt an die [[Große Hinterlohne]]. Zwischen der Kleinen und der Großen Hinterlohne bestehen einige offizielle und (halb-)offizielle Verbindungswege. Zudem verbindet die [[Baptistenlohne]] die Straße mit [[Glückauf]].
Die '''Kleine Hinterlohne''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norden (Stadtteil) |Norden]]. Die Straße grenzt nordwestlich an die [[Osterstraße]] und führt in südöstliche Richtung auf das ehemalige [[Doornkaat | Doornkaat-Gelände]]. Dort macht sie einen Schlenker nach Südwesten und grenzt an die [[Große Hinterlohne]]. Zwischen der Kleinen und der Großen Hinterlohne bestehen einige offizielle und (halb-)offizielle Verbindungswege. Zudem verbindet die [[Baptistenlohne]] die Straße mit [[Glückauf]].


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=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
"Lohne" ist der norddeutsche Begriff für "Gasse". Die Kleine Hinterlohne liegt im rückwärtigen Bereich des [[Neuer Weg | Neuen Wegs]], woraus sich ihr Name ergibt. Da sie kleiner ist als die [[Große Hinterlohne]] trägt sie den Zusatz "Kleine".
Der Kleine Hinterlohne ist das kleinere Pendant zu benachbarten [[Große Hinterlohne]]. Der Zusatz ''Kleine'' ist dabei eigentlich jedoch weniger ein Hinweis darauf, dass sie kleiner als die Große Hinterlohne ist, sondern vielmehr auf ihr jüngeres Alter. Dies ist eine Norder Eigenart und findet sich so beispielsweise auch bei der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]].


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Erstmalig erwähnt wird sie 1726 als "Luetken Achterlohne".<ref>Schreiber, Gretje (1997): Norder Häuser (I), Die Bewohner der Kleinen und Großen Hinterlohne, in: Ostfriesischer Kurier 15./16. März 1997, S. 43</ref> Auch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße bereits verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Erstmalig erwähnt wird sie 1726 als ''Luetken Achterlohne''.<ref>Schreiber, Gretje (1997): Norder Häuser (I), Die Bewohner der Kleinen und Großen Hinterlohne, in: Ostfriesischer Kurier 15./16. März 1997, S. 43</ref> Auch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße bereits verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==

Version vom 21. September 2021, 19:02 Uhr

Kleine Hinterlohne

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr vor 1726
Namensgebung vor 1726
Historische Namen Luetken Achterlohne

Die Kleine Hinterlohne ist eine Gemeindestraße in Norden. Die Straße grenzt nordwestlich an die Osterstraße und führt in südöstliche Richtung auf das ehemalige Doornkaat-Gelände. Dort macht sie einen Schlenker nach Südwesten und grenzt an die Große Hinterlohne. Zwischen der Kleinen und der Großen Hinterlohne bestehen einige offizielle und (halb-)offizielle Verbindungswege. Zudem verbindet die Baptistenlohne die Straße mit Glückauf.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Kleine Hinterlohne ist das kleinere Pendant zu benachbarten Große Hinterlohne. Der Zusatz Kleine ist dabei eigentlich jedoch weniger ein Hinweis darauf, dass sie kleiner als die Große Hinterlohne ist, sondern vielmehr auf ihr jüngeres Alter. Dies ist eine Norder Eigenart und findet sich so beispielsweise auch bei der Kleinen Mühlenstraße.

Entwicklung

Erstmalig erwähnt wird sie 1726 als Luetken Achterlohne.[1] Auch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße bereits verzeichnet.[2]

Gebäude und Plätze

In der Straße befinden sich einige Parkplätze und Wohnhäuser. An der Ecke zur Osterstraße befindet sich die Baptistenkirche.

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (1997): Norder Häuser (I), Die Bewohner der Kleinen und Großen Hinterlohne, in: Ostfriesischer Kurier 15./16. März 1997, S. 43
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch