Teltingskamp: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 19: | Zeile 19: | ||
|- | |- | ||
|Erschließungsjahr | |Erschließungsjahr | ||
|zw. 1882-1895 | |zw. 1882 - 1895 | ||
|- | |- | ||
|Namensgebung | |Namensgebung | ||
|zw. 1882-1895 | |zw. 1882 - 1895 | ||
|- | |- | ||
|Historische Namen | |Historische Namen | ||
| Zeile 32: | Zeile 32: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
=== Herkunft des Namens === | === Herkunft des Namens === | ||
Namensgeber ist Oberamtmann [[ | Namensgeber ist Oberamtmann [[Michael Christian Arnold Telting|Michael Telting]], dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> | ||
=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.<ref>Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref> Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist sie jedoch bereits erkennbar, sodass der Erschließungszeitraum eingegrenzt werden kann. Historisch endete die Bleicherslohne an der Bleiche als Sackgasse. Der Teltingskamp hingegen führte weiter bis zur Schulstraße. Heute ist es genau umgekehrt.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.<ref>Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref> Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist sie jedoch bereits erkennbar, sodass der Erschließungszeitraum eingegrenzt werden kann. Historisch endete die Bleicherslohne an der Bleiche als Sackgasse. Der Teltingskamp hingegen führte weiter bis zur Schulstraße. Heute ist es genau umgekehrt.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | ||
Oberamtmann Telting hat im Teltingskamp nie gewohnt, sondern [[Am Markt 64]]. Er verstarb lange vor der Erschließung des Teltingskamps. | |||
== Gebäude und Plätze == | == Gebäude und Plätze == | ||
Version vom 9. September 2021, 12:46 Uhr
Teltingskamp | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Teltingskamp | Text = Gemeindestraße in Norden | center = 53.59887973721521, 7.210279352682728 | marker = 53.59887973721521, 7.210279352682728 | zoom = 16 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ekel | |||||||
| Erschließungsjahr | zw. 1882 - 1895 | |||||||
| Namensgebung | zw. 1882 - 1895 | |||||||
| Historische Namen | keine | |||||||
Der Teltingskamp ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ekel. Die Straße grenzt südlich an die Osterstraße und gabelt sich im weiteren Verlauf in einen nordöstlichen und einen westlichen Arm auf. Erstgenannter endet als Sackgasse, der andere führt zur Bleicherslohne.
Geschichte
Herkunft des Namens
Namensgeber ist Oberamtmann Michael Telting, dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte.[1]
Entwicklung
Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.[2] Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist sie jedoch bereits erkennbar, sodass der Erschließungszeitraum eingegrenzt werden kann. Historisch endete die Bleicherslohne an der Bleiche als Sackgasse. Der Teltingskamp hingegen führte weiter bis zur Schulstraße. Heute ist es genau umgekehrt.[3]
Oberamtmann Telting hat im Teltingskamp nie gewohnt, sondern Am Markt 64. Er verstarb lange vor der Erschließung des Teltingskamps.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind.
Parallel der Straße verläuft östlich die Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole.
Einzelnachweise
- ↑ Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)