Teltingskamp: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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== Geschichte ==
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=== Herkunft des Namens ===
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Namensgeber ist Oberamtmann [[Caspar Telting | Caspar Ernst Telting]] dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte. Telting war sehr wohlhabend und hatte auch Besitztümer in [[Westermarsch II]], welches [[Teltingsland]] genannt wird. Auch der [[Teltingspolder]] ist nach ihm benannt. Er selbst wohnte jedoch nicht im Teltingskamp, sondern [[Am Markt]] 64.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref>
Namensgeber ist Oberamtmann [[Michael Christian Arnold Telting|Michael Telting]], dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref>


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.<ref>Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref> Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist sie jedoch bereits erkennbar, sodass der Erschließungszeitraum eingegrenzt werden kann. Historisch endete die Bleicherslohne an der Bleiche als Sackgasse. Der Teltingskamp hingegen führte weiter bis zur Schulstraße. Heute ist es genau umgekehrt.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.<ref>Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref> Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist sie jedoch bereits erkennbar, sodass der Erschließungszeitraum eingegrenzt werden kann. Historisch endete die Bleicherslohne an der Bleiche als Sackgasse. Der Teltingskamp hingegen führte weiter bis zur Schulstraße. Heute ist es genau umgekehrt.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Oberamtmann Telting hat im Teltingskamp nie gewohnt, sondern [[Am Markt 64]]. Er verstarb lange vor der Erschließung des Teltingskamps.


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==

Version vom 9. September 2021, 12:46 Uhr

Teltingskamp

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr zw. 1882 - 1895
Namensgebung zw. 1882 - 1895
Historische Namen keine

Der Teltingskamp ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ekel. Die Straße grenzt südlich an die Osterstraße und gabelt sich im weiteren Verlauf in einen nordöstlichen und einen westlichen Arm auf. Erstgenannter endet als Sackgasse, der andere führt zur Bleicherslohne.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgeber ist Oberamtmann Michael Telting, dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte.[1]

Entwicklung

Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.[2] Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist sie jedoch bereits erkennbar, sodass der Erschließungszeitraum eingegrenzt werden kann. Historisch endete die Bleicherslohne an der Bleiche als Sackgasse. Der Teltingskamp hingegen führte weiter bis zur Schulstraße. Heute ist es genau umgekehrt.[3]

Oberamtmann Telting hat im Teltingskamp nie gewohnt, sondern Am Markt 64. Er verstarb lange vor der Erschließung des Teltingskamps.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind.

Parallel der Straße verläuft östlich die Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole.

Einzelnachweise

  1. Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
  2. Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.
  3. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch