Gaststätte Stürenburg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 42: Zeile 42:
==Galerie==
==Galerie==
<gallery>
<gallery>
Datei:Norder Tief Brückstraße Ippens Gasthof 1905 02.jpg|Der Bootsanleger (links) des Gasthofs. Mittig die [[Alte Mühlenbrücke]] (um 1905).
Datei:Norder Tief vor Stürenburg 1920 01.jpg|Bootsfahrer auf dem [[Galgentief]] vor dem Anleger der Gaststätte (um 1920).
Datei:Dammstraße Ippens Gasthof später Stürenburg um 1920 01.jpg|Blick aus Richtung der [[Deichmühle]] (um 1920).  
Datei:Dammstraße Ippens Gasthof später Stürenburg um 1920 01.jpg|Blick aus Richtung der [[Deichmühle]] (um 1920).  
Datei:Dammstraße Stürenburg Norder Tief um 1970 01.jpg|Blick vom [[Norder Tief]] in der Zeit um 1970.  
Datei:Dammstraße Stürenburg Norder Tief um 1970 01.jpg|Blick vom [[Norder Tief]] in der Zeit um 1970.  

Version vom 13. März 2022, 13:37 Uhr

Gaststätte Stürenburg

{{#multimaps: Title = Gaststätte Stürenburg Text = Ehemaliger Gasthof in Norden center = 53.590778926766106, 7.212367398499755 circle = 53.590778926766106, 7.212367398499755 : 25 zoom = 17 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Entstehungszeit vor 1638
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand 1981 abgebrochen
Genaue Lage Dammstraße 1

26506 Norden

Die Gaststätte Stürenburg (ehemals: Gasthof Lantzius; Ippens Gasthof) gehörte zu den bekanntesten und beliebtesten gastronomischen Einrichtungen der Stadt. Sie befand sich in unmittelbarer Lage am Norder Tief und war Gründungslokal zahlreicher Norder Vereine, so etwa des Wassersportvereins older der Freien Turnerschaft von 1903.[1]. Heute befindet sich am Standort der abgebrochenen Gaststätte ein Sonderpostenmarkt und mehrere Mehrparteienhäuser.

Geschichte

Der Gasthof, der an seiner bekannten Stelle bereits 1638 als solcher erwähnt wird, entstand aus mehreren einzelnen Gebäuden, die im Laufe der Zeit miteinander verbunden wurden.[2] Er gehörte zu den beliebtesten und bekanntesten Gastwirtschaften der Stadt und war im Laufe der Jahrhunderte im Besitz verschiedener Familien.

In der Nacht eines Tages im Januar 1932 kam es zu einem Brand in der Gaststätte, der zufällig von einem heimkehrenden Musiker entdeckt wurde. Mit seinem Instrument weckte er die Bewohnern und Nachbarn, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde. Das auf der Bühne entstandene Feuer konnte rasch gelöscht werden.[3]

Nach einem Silvesterball am 31. Dezember 1980 schloss die Gaststätte für immer ihre Pforten und wurde kurz darauf abgebrochen.[4] Viele Norder Generationen hatten hier das Tanzen gelernt. Auch diente die Gaststätte seit vielen Jahrzehnten als Ort der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Norden, die diese hier letztmalig am 22. Januar 1980 begehen konnte. Im letzten Jahr ihres Bestehens wurde die Gaststätte noch einmal Tatort eines Brandstifters, der seinerzeit etwa 25 Brände in der Stadt legte, unter anderem auch in Metas Musikschuppen.[5]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 3
  2. Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 27
  3. Feuerwehr Norden (1986): 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Norden, Norden, S. 46
  4. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 82
  5. Freiwillige Feuerwehr Norden (1986): 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Norden, Norden, S. 16

Siehe auch