Hof Smidt: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Hof Smidt''' war ein historischer Gulfhof im [[Süder-Charlottenpolder]]. Als einziger von den einst sechs Höfen in diesem [[Polder]] ist er nicht mehr existent.
Der '''Hof Smidt''' war ein historischer Gulfhof im [[Süder-Charlottenpolder]]. Als einziger von den einst sechs Höfen in diesem [[Polder]] ist er nicht mehr existent. Sehr wahrscheinlich wird auch dieser Hof von der [[Februarflut 1825]] zerstört und anschließend wieder aufgebaut worden sein.


==Geschichte==
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Sehr wahrscheinlich wird auch dieser Hof von der [[Februarflut 1825]] zerstört und anschließend wieder aufgebaut worden sein.
Wie auch der [[Hof Gebauer]] war der Hof Smidt seit etwa 1719 im Besitz von [[Adrian van der Duin]], der ihn ebenso von der französisch-niederländischen Familie Huybert van Cruiningen erworben hatte. Nachfolgend gelangt er - auch hier ebenso wie der Hof Gebauer - in den Besitz von [[Eddo Hinrich Teckenborg]] und dessen Erben nach ihm. Die Erben verkaufen den Hof 1787 an die Ausmiener (Versteigerer) Fridag und Rudolphi, wobei zehn Jahre später nur noch Fridag als Eigentümer verzeichnet ist. Nach dessen Tod erhält seine Frau, eine geborene Teckenborg, den Hof.<ref name=":1">Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 22</ref>
 
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 27. Oktober 2021, 13:16 Uhr

Hof Smidt

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1719
Erbauer unbekannt
Bauweise Gulfhof
Erhaltungszustand abgebrochen
Genaue Lage Groß-Südercharlotten-Polder 3

26506 Norden

Der Hof Smidt war ein historischer Gulfhof im Süder-Charlottenpolder. Als einziger von den einst sechs Höfen in diesem Polder ist er nicht mehr existent. Sehr wahrscheinlich wird auch dieser Hof von der Februarflut 1825 zerstört und anschließend wieder aufgebaut worden sein.

Geschichte

Wie auch der Hof Gebauer war der Hof Smidt seit etwa 1719 im Besitz von Adrian van der Duin, der ihn ebenso von der französisch-niederländischen Familie Huybert van Cruiningen erworben hatte. Nachfolgend gelangt er - auch hier ebenso wie der Hof Gebauer - in den Besitz von Eddo Hinrich Teckenborg und dessen Erben nach ihm. Die Erben verkaufen den Hof 1787 an die Ausmiener (Versteigerer) Fridag und Rudolphi, wobei zehn Jahre später nur noch Fridag als Eigentümer verzeichnet ist. Nach dessen Tod erhält seine Frau, eine geborene Teckenborg, den Hof.[1]

1823 fällt der Hof an Otto Christian Fridag, dem noch vor seinem Tod im Jahre 1858 die Kinder des Vorbesitzers als neue Eigentümer folgen.[1][2] Diese ließen den Hof am 24. Juli 1858 versteigern. Neuer Eigentümer wurde der Gutsbesitzer Bussen aus Grimersum. Er erwirbt den Hof für einen Preis von 42.300 Reichstalern. Seine Erben bleiben noch viele Jahre im Besitz des Hofs. Seit 1974 war dann Johann Gerdes Smidt Eigentümer.[1] Später wurde er abgebrochen.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 22
  2. Genealogische Aufzeichnung zu Otto Christian Fridag, abgerufen am 4. Oktober 2021

Siehe auch