Meerwasserbadebecken: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Das '''Meerwasserbadebecken''' war eine tideunabhängige Badeanstalt, die 1958 auf Initiative des [[Bade- und Verkehrsverein Norden-Norddeich|Bade- und Verkehrsvereins Norden-Norddeich]] errichtet wurde.
Das '''Meerwasserbadebecken''' war eine tideunabhängige Badeanstalt, die 1958 auf Initiative des [[Bade- und Verkehrsverein Norden-Norddeich|Bade- und Verkehrsvereins Norden-Norddeich]] errichtet wurde.
 
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==Geschichte==
==Geschichte==
Bekanntermaßen läuft das Wasser in [[Norddeich]] tidebedingt (Ebbe und Flut) ab und auf, sodass das Baden nicht zu jeder Zeit möglich ist. Um diesem Umstand zu begegnen, entstand in der Nachkriegszeit der Wunsch nach einer Badeanstalt, in der die Gäste zu jeder Zeit baden können. Der [[Bade- und Verkehrsverein Norden-Norddeich]] setzte sich hierbei maßgeblich für die Förderung des Tourismus und den Bau einer tideunabhängigen Badeanstalt ein.<ref name=":0">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 61</ref><ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 322</ref>
Bekanntermaßen läuft das Wasser in [[Norddeich]] tidebedingt (Ebbe und Flut) ab und auf, sodass das Baden nicht zu jeder Zeit möglich ist. Um diesem Umstand zu begegnen, entstand in der Nachkriegszeit der Wunsch nach einer Badeanstalt, in der die Gäste zu jeder Zeit baden können. Der [[Bade- und Verkehrsverein Norden-Norddeich]] setzte sich hierbei maßgeblich für die Förderung des Tourismus und den Bau einer tideunabhängigen Badeanstalt ein.<ref name=":0">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 61</ref><ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 322</ref>
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1973 wurde die Anlage vollständig erneuert.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83</ref> Sie umfasste nun gut 4.000 Quadratmeter.<ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 28</ref> Infolge des Baus des [[Freibad Norddeich|Freibads]] verlor es jedoch allmählich seine Bedeutung und wurde schließlich in den späten 1980er oder frühen 1990er Jahren ganz aufgegeben.
1973 wurde die Anlage vollständig erneuert.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83</ref> Sie umfasste nun gut 4.000 Quadratmeter.<ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 28</ref> Infolge des Baus des [[Freibad Norddeich|Freibads]] verlor es jedoch allmählich seine Bedeutung und wurde schließlich in den späten 1980er oder frühen 1990er Jahren ganz aufgegeben.
==Galerie==
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Datei:Norddeich Badeanstalt um 1960 01.jpg|Die Anstalt in der Zeit um 1960.
Datei:Norddeich Badeanstalt um 1965 01.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1965.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 23. Februar 2022, 19:22 Uhr

Meerwasserbadebecken

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Basisdaten
Entstehungszeit 1958 (1973)
Erbauer Bade- und Verkehrsverein Norden-Norddeich
Bauweise Tideunabhängiges Meerwasserbadebecken
Erhaltungszustand abgebrochen
Hauptsitz an der Nordsee, westlich

des Haus des Gastes

Das Meerwasserbadebecken war eine tideunabhängige Badeanstalt, die 1958 auf Initiative des Bade- und Verkehrsvereins Norden-Norddeich errichtet wurde.

Geschichte

Bekanntermaßen läuft das Wasser in Norddeich tidebedingt (Ebbe und Flut) ab und auf, sodass das Baden nicht zu jeder Zeit möglich ist. Um diesem Umstand zu begegnen, entstand in der Nachkriegszeit der Wunsch nach einer Badeanstalt, in der die Gäste zu jeder Zeit baden können. Der Bade- und Verkehrsverein Norden-Norddeich setzte sich hierbei maßgeblich für die Förderung des Tourismus und den Bau einer tideunabhängigen Badeanstalt ein.[1][2]

Zu Beginn war die Anlage sehr provisorisch gestaltet und nur mit einem Draht umgeben. Über drei Treppen konnten die Badegäste in das und aus dem Wasser gelangen. Ebenfalls zur Anlage gehörte eine Verkaufshalle mit Kleiderablage und sechs Kabinen.[1]

1973 wurde die Anlage vollständig erneuert.[3] Sie umfasste nun gut 4.000 Quadratmeter.[4] Infolge des Baus des Freibads verlor es jedoch allmählich seine Bedeutung und wurde schließlich in den späten 1980er oder frühen 1990er Jahren ganz aufgegeben.

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 61
  2. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 322
  3. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83
  4. Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 28

Siehe auch