Bargeburer Mühle: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Bargeburer Mühle''' war ein Windmühle im Stile eines Galerieholländers und daher vom Aussehen mit der [[Deichmühle|Deich-]] oder [[Frisiamühle]] vergleichbar.
Die '''Bargeburer Mühle''' war ein Windmühle im Stile eines Galerieholländers und daher vom Aussehen mit der [[Deichmühle|Deich-]] oder [[Frisiamühle]] vergleichbar. Sie befand sich südlich der heutigen Straße [[Am Moortief]], ungefähr dort wo sich heute die [[Schule am Moortief]] befindet.
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==Geschichte==
==Geschichte==


Die Mühle ist erstmal auf dem Stadtplan von [[Jacob Menßen]] aus dem Jahre 1726 erkennbar, weshalb ein Bau vorher anzunehmen ist. Ob es sich damals schon um einen Galerieholländer hatte, ist ungewiss. Sicher ist, dass sie ursprünglich als Peldemühle eingerichtet wurde.<ref name=":0">StAA, Rep. 39, Nr. 117</ref> Als ''Pelden'' bezeichnet man den Vorgang des Schälens von Roggen oder Gerste.


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Die Mühle existierte noch bis 1884. Im genannten Jahr brannte sie ab und wurde nicht wieder aufgebaut.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:58811 Schreiber, Gretje (2012): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 58811</ref>
==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references/>
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Version vom 29. September 2021, 10:56 Uhr

Bargeburer Mühle

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1726
Erbauer unbekannt
Bauweise Galerieholländer
Erhaltungszustand 1884 abgebrannt
Genaue Lage südliches Ende von

Am Moortief

Die Bargeburer Mühle war ein Windmühle im Stile eines Galerieholländers und daher vom Aussehen mit der Deich- oder Frisiamühle vergleichbar. Sie befand sich südlich der heutigen Straße Am Moortief, ungefähr dort wo sich heute die Schule am Moortief befindet.

Geschichte

Die Mühle ist erstmal auf dem Stadtplan von Jacob Menßen aus dem Jahre 1726 erkennbar, weshalb ein Bau vorher anzunehmen ist. Ob es sich damals schon um einen Galerieholländer hatte, ist ungewiss. Sicher ist, dass sie ursprünglich als Peldemühle eingerichtet wurde.[1] Als Pelden bezeichnet man den Vorgang des Schälens von Roggen oder Gerste.

Anfang 1813 fand eine Vereinigung statt. Dies bedeutet, dass die Mühle nun nicht mehr nur zum Pelden, sondern auch zum Mehlmahlen genutzt werden konnte und durfte. Zu dieser Zeit soll die Mühle 69,5 Fuß hoch gewesen sein, was in etwa 21 Metern entspricht.[1] Da Bargebur seinerzeit noch zu Lütetsburg gehörte, musste der Pächter ein jährliches Windgeld, eine Art Steuer für den Betrieb einer Mühle, zahlen. Es betrug je Tonne gemahlener Gerste 36 Stüber.[2]

Die Mühle existierte noch bis 1884. Im genannten Jahr brannte sie ab und wurde nicht wieder aufgebaut.[3]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 StAA, Rep. 39, Nr. 117
  2. StAA, Rep. 6, Nr. 3178,
  3. Schreiber, Gretje (2012): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 58811

Siehe auch