Feuerwehrtechnische Zentrale: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die '''Feuerwehrtechnische Zentrale''' (kurz: ''FTZ'') wurde 1974 bis 1976 vom [[Landkreis Norden]] errichtet. Sie ersetzte die im [[Altes Feuerwehrhaus|ehemaligen Feuerwehrhaus]] (2009 als solches entwidmet und 2018 abgebrochen) ansässige ''Kreisschlauchpflegerei'', die zuständig für die Wartung der feuerwehrtechnischen Gerätschaften war. Der veraltete Name entstammt aus der Zeit, in der die dort tätigen Angestellten ausschließlich für die Instandhaltung und Wäsche der Feuerwehrschläuche zuständig waren.
Die '''Feuerwehrtechnische Zentrale''' (kurz: ''FTZ'') wurde 1974 bis 1976 vom [[Landkreis Norden]] errichtet. Sie ersetzte die im [[Altes Feuerwehrhaus|ehemaligen Feuerwehrhaus]] (2009 als solches entwidmet und 2018 abgebrochen) ansässige ''Kreisschlauchpflegerei'', die zuständig für die Wartung der feuerwehrtechnischen Gerätschaften war. Der veraltete Name entstammt aus der Zeit, in der die dort tätigen Angestellten ausschließlich für die Instandhaltung und Wäsche der Feuerwehrschläuche zuständig waren.


== Geschichte ==
==Geschichte==
 
* siehe auch: [[Altes Feuerwehrhaus|Geschichte des Alten Feuerwehrhauses]]
* siehe auch: [[Altes Feuerwehrhaus|Geschichte des Alten Feuerwehrhauses]]
* siehe auch: [[Feuerwehr Norden#Geschichte|Geschichte der Feuerwehr Norden]]
* siehe auch: [[Feuerwehr Norden#Geschichte|Geschichte der Feuerwehr Norden]]
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Datei:Feuerwehrtechnische Zentrale - 14022009.jpg|Feuerwehrtechnische Zentrale - Aufnahme vom 14. Februar 2009.
Datei:Feuerwehrtechnische Zentrale - 14022009.jpg|Feuerwehrtechnische Zentrale - Aufnahme vom 14. Februar 2009.
Datei:Jugendberufsagentur - 29072018.jpg|''Jugendberufsagentur'' - Aufnahme vom 29. Juli 2018.
Datei:Jugendberufsagentur - 29072018.jpg|''Jugendberufsagentur'' - Aufnahme vom 29. Juli 2018.
Datei:Klosterstraße Altes Feuerwehrhaus Feuerwehrtechnische Zentrale FTZ Jugendberufsagentur Windguard Berufsschule Conerus-Schule 07 05 2021 01.jpg|Blick auf das Gelände - Aufnahme vom 7. Mai 2021.
Datei:Klosterstraße Altes Feuerwehrhaus Feuerwehrtechnische Zentrale FTZ Jugendberufsagentur Windguard Berufsschule Conerus-Schule 07 05 2021 02.jpg|Die alten Fahrzeughallen - Aufnahme vom 7. Mai 2021.
Datei:Klosterstraße Altes Feuerwehrhaus Feuerwehrtechnische Zentrale FTZ Jugendberufsagentur Windguard Berufsschule Conerus-Schule 07 05 2021 03.jpg|Das Hauptgebäude mit dem Schlauchturm - Aufnahme vom 7. Mai 2021.
Datei:Klosterstraße Altes Feuerwehrhaus Feuerwehrtechnische Zentrale FTZ Jugendberufsagentur Windguard Berufsschule Conerus-Schule 07 05 2021 04.jpg|Standort des [[Altes Feuerwehrhaus|Alten Feuerwehrhauses]] - Aufnahme vom 7. Mai 2021.
Datei:Klosterstraße Altes Feuerwehrhaus Feuerwehrtechnische Zentrale FTZ Jugendberufsagentur Windguard Berufsschule Conerus-Schule 07 05 2021 05.jpg|Standort des [[Altes Feuerwehrhaus|Alten Feuerwehrhauses]] - Aufnahme vom 7. Mai 2021.
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Hilfeleistungszentrum]]
*[[Hilfeleistungszentrum]]
*[[Jugendheim (Klosterstraße)]]


[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]

Version vom 13. Oktober 2021, 08:06 Uhr

Feuerwehrtechnische Zentrale

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Basisdaten
Entstehungszeit 1974 - 1976
Erbauer Landkreis Norden
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Klosterstraße 10

26506 Norden

Die Feuerwehrtechnische Zentrale (kurz: FTZ) wurde 1974 bis 1976 vom Landkreis Norden errichtet. Sie ersetzte die im ehemaligen Feuerwehrhaus (2009 als solches entwidmet und 2018 abgebrochen) ansässige Kreisschlauchpflegerei, die zuständig für die Wartung der feuerwehrtechnischen Gerätschaften war. Der veraltete Name entstammt aus der Zeit, in der die dort tätigen Angestellten ausschließlich für die Instandhaltung und Wäsche der Feuerwehrschläuche zuständig waren.

Geschichte

Da die Räumlichkeiten im alten Feuerwehrhaus im Zuge der Motorisierung immer enger wurden, errichtete der Landkreis Norden zwischen 1974 und 1976 eine neue Feuerwehrtechnische Zentrale in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus.[1] Geleitet wurde diese vom Kreisschirrmeister. Neben einem wesentlich größeren Schlauchturm (hier wurden die Schläuche zum Trocknen aufgehängt), wurden auch Wohnungen für Bedienstete, Lagerräume, Werkräume und eine für den Landkreis Norden zuständige Leitstelle eingerichtet, die auch liebevoll Funkbude genannt wurde und den Funkrufnamen Florian Norden, später Leitstelle Norden trug. Bis zum Einrichten dieser Leitstelle liefen die Notrufe bei einem der Feuerwehrangehörigen, zumeist dem Stadtbrandmeister zuhause auf, der von hier aus die Alarmierung über Motorsirenen sowie später über Funkmeldeempfänger in Gang setzte.[2]

Die Feuerwehrtechnische Zentrale war zudem zuständig für die Wartung sämtlicher Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis. Die meisten Reparaturen wurden selbst vorgenommen, insbesondere später - nachdem die Elektrifizierung der Fahrzeuge voranschritt - wurden diese in regulären Werkstätten repariert. Seitdem beschränkten sich die Aufgaben vor allem auf die Wartung der Gerätschaften, wobei die Schläuche seit den 1990er Jahren nicht mehr im Schlauchturm zum Trocknen aufgehängt werden mussten, sondern in Schlauchwaschanlagen gereinigt und getrocknet werden konnten.

Als die Feuerwehrtechnischen Zentralen in Aurich und Norden trotz heftigem Widerstands der Feuerwehren zusammengelegt wurden und 2007 einen neuen Standort in Georgsheil bekamen, standen beide Standorte zunächst leer. Der große Saal, der sich oberhalb des Tunnels zur Schulstraße befand, wurde schon bald von der benachbarten, ebenfalls kreiseigenen Conerus-Schule für Unterrichtszwecke genutzt. Weitere Räumlichkeiten wurden an die Jugendberufsagentur der Agentur für Arbeit vermietet. Die Conerus-Schule selbst nutzt auch einige der ehemaligen Garagen und Werkstätten, um hier Lehrlinge im Kfz-Handwerk auszubilden.

Seit 2019 nutzt das Elsflether Unternehmen Deutsche WindGuard große Teile der alten FTZ für Schulungszwecke von Personal auf Windenergieanlagen, insbesondere im Bereich Offshore. Trainiert werden neben Erster Hilfe auch die Brandbekämpfung sowie das Retten und Selbstretten aus großen Höhen (Working at Heights), wozu der alte Schlauchturm entsprechend umfunktioniert wurde. Für die FireAwareness-Seminare wird auch der ehemalige Atemschutzkeller genutzt, um hier das Orientieren in verrauchten Umgebungen zu trainieren.[3]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 91
  2. Archiv der Feuerwehr Norden
  3. Internetseite der Deutschen WindGuard, abgerufen am 3. September 2021

Siehe auch