Posthalterslohne: Unterschied zwischen den Versionen
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Laut Stadtplan von 1882 und den Hypothekenbüchern bis zu diesem Zeitpunkt | Laut Stadtplan von 1882 und den Hypothekenbüchern war die Lohne selbst bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Häusern bebaut. Erst im Adressbuch des [[Landkreis Norden]] von 1926 ist ein einziges Haus mit der [[Posthalterslohne 1]] aufgeführt.<ref>Adressbuch des Landkreis Norden für das Jahr 1926</ref> Es handelte sich hierbei um das am 1. November 1926 gegründete [[Bürohaus Janssen]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref> | ||
Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | ||
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Version vom 4. August 2021, 11:25 Uhr
Posthalterslohne | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1821 | |||||||
| Namensgebung | vor 1821 | |||||||
| Historische Namen | keine | |||||||
Die Posthalterslohne ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Die Straße bzw. Lohne grenzt südöstlich an die Westerstraße und führt in Richtung Nordosten zum Fräuleinshof bzw. Ruthörn.
Geschichte
Herkunft des Namens
Die Bewohner des Hauses Fräueinshof 8 hatten 1821 die Posthalterschaft gekauft, zu der man durch diese Lohne von der Westerstraße aus von hinten auf den Hof dieses Hauses fahren konnte, an dessen Nordseite ein weiterer Weg direkt auf den Fräuleinshof führte.[1] Der Beruf des Posthalters entstammt der Zeit, als es noch keine motorisierte Post gab. Posthalter hielten Postpferde, später auch Kutschen und stellten diese nach vertraglichen Vereinbarungen der Post zum Pferde- und Wagenwechsel zur Verfügung.
Entwicklung
Laut Stadtplan von 1882 und den Hypothekenbüchern war die Lohne selbst bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Häusern bebaut. Erst im Adressbuch des Landkreis Norden von 1926 ist ein einziges Haus mit der Posthalterslohne 1 aufgeführt.[2] Es handelte sich hierbei um das am 1. November 1926 gegründete Bürohaus Janssen.[3]
Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.[4]
Gebäude und Plätze
Heute befinden sich hier neben einigen Wohnhäuser auch das Ärztehaus am Dokters Pad, zu dessen Gelände etwa mittig eine Zufahrt besteht.
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2000): Norder Häuser, Bewohner Fräuleinshof, Ruthörn und Norddeicher Straße (II), in: Ostfriesischer Kurier 7. Oktober 2000, S. 29
- ↑ Adressbuch des Landkreis Norden für das Jahr 1926
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)