Kurzer Weg: Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | |||
===Herkunft des Namens=== | |||
Der Kurze Weg war einst eine kleine Stichstraße und kam so zu seinem Namen. Heute steht sie anderen Straßen jedoch in nichts nach und ist alles andere als kurz. Zugleich ist sie jedoch verhältnismäßig schmal, weshalb ihr Name nicht vollends abwegig geworden ist. | |||
== | ===Entwicklung=== | ||
Die Erschließung des nördlichen Teils kann für die Zeit vor 1895 angenommen werden, da auf der preußischen Grundkarte aus diesem Zeitraum bereits eine kleine Stichstraße an der Stelle des heutigen Kurzen Wegs zu erkennen ist. Der weitere Teil ist dann nach 1895 erschlossen worden.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Anhand der Bebauung kann dies für die Zeit um 1910 angenommen werden. Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref> Im Sommer 1978 wurde die Straße schließlich auch befestigt. | |||
Als die [[Stadt Norden]] im Jahre 1914 erstmals einen Anschluss an die [[Stromversorgung]] bekam, befand sich am Kurzen Weg der von der Firma Siemens erbaute Haupttransformator, der die vom Torfkraftwerk Wiesmoor eingepeiste Spannung von 20.000 Volt auf 5.000 Volt umspannte. Sowohl hier als auch an drei weiteren angebundenen Transformatoren in der Stadt wurde der Strom zu den Verbrauchern weitergeführt.<ref>Stadtwerke Norden (2021): Zeitreise in Text und Bild. 125 Jahre Stadtwerke Norden, Norden, S. 4</ref> | |||
== | ==Gebäude und Plätze== | ||
Die | Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. Lediglich in der nördlichen Hälfte befindet sich ein Mehrparteienhaus, das einst im Eigentum des Energieversorgers ''EWE'' stand. In der Hausnummer 24 soll einer der wenigen jüdischen Mitbürger gewohnt haben, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zurück in die Stadt kamen. | ||
== | ==Galerie== | ||
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Datei:Kurzer Weg wärend des Ausbaus 01 07 1978 (0267980) MZ.jpg|Befestigungsarbeiten am Kurzen Weg - Aufnahme vom 1. Juli 1978. | |||
Datei:Kurzer Weg 22012021 01.jpg|Straßenbild mit Blickrichtung zur [[Osterstraße]]. Aufgenommen am 22. Januar 2021 aus Richtung [[Uferstraße]]. | |||
Datei:Kurzer Weg 22012021 02.jpg|Ein alter [[Kolk]] nördlich der Hausnummer 24, entstanden möglicherweise bei der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] im 14. Jahrhundert. Aufnahme vom 22. Januar 2021. | |||
Datei:Kurzer Weg 22012021 03.jpg|Ein alter [[Kolk]] nördlich der Hausnummer 24, entstanden möglicherweise bei der [[Erste Dionysiusflut|Ersten Dionysiusflut]] im 14. Jahrhundert. Aufnahme vom 22. Januar 2021. | |||
Datei:Kurzer Weg 16 Uferstraße 23 10 2021 01.jpg|Kurzer Weg 16, im Winkel zur [[Uferstraße]] - Aufnahme vom 23. Oktober 2021. | |||
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== Einzelnachweise == | ==Einzelnachweise== | ||
<references/> | |||
==Siehe auch== | |||
*[[Liste der Straßen in Norden]] | *[[Liste der Straßen in Norden]] | ||
Aktuelle Version vom 25. Oktober 2024, 08:21 Uhr
Kurzer Weg | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Stadtteil/-viertel | Ekel |
| Erschließungsjahr | vor 1895 |
| Namensgebung | um oder vor 1912 |
| Historische Namen | keine |
Der Kurze Weg ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt nördlich an die Osterstraße und südlich an die Uferstraße, die dort gen Osten abführt. Weiter nach Süden ist der Kurze Weg dann eine Sackgasse und endet am Norder Tief.
Geschichte
Herkunft des Namens
Der Kurze Weg war einst eine kleine Stichstraße und kam so zu seinem Namen. Heute steht sie anderen Straßen jedoch in nichts nach und ist alles andere als kurz. Zugleich ist sie jedoch verhältnismäßig schmal, weshalb ihr Name nicht vollends abwegig geworden ist.
Entwicklung
Die Erschließung des nördlichen Teils kann für die Zeit vor 1895 angenommen werden, da auf der preußischen Grundkarte aus diesem Zeitraum bereits eine kleine Stichstraße an der Stelle des heutigen Kurzen Wegs zu erkennen ist. Der weitere Teil ist dann nach 1895 erschlossen worden.[1] Anhand der Bebauung kann dies für die Zeit um 1910 angenommen werden. Wie aus dem Adressbuch der Sandbauerschaft von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.[2] Im Sommer 1978 wurde die Straße schließlich auch befestigt.
Als die Stadt Norden im Jahre 1914 erstmals einen Anschluss an die Stromversorgung bekam, befand sich am Kurzen Weg der von der Firma Siemens erbaute Haupttransformator, der die vom Torfkraftwerk Wiesmoor eingepeiste Spannung von 20.000 Volt auf 5.000 Volt umspannte. Sowohl hier als auch an drei weiteren angebundenen Transformatoren in der Stadt wurde der Strom zu den Verbrauchern weitergeführt.[3]
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. Lediglich in der nördlichen Hälfte befindet sich ein Mehrparteienhaus, das einst im Eigentum des Energieversorgers EWE stand. In der Hausnummer 24 soll einer der wenigen jüdischen Mitbürger gewohnt haben, die nach dem Zweiten Weltkrieg zurück in die Stadt kamen.
Galerie
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Befestigungsarbeiten am Kurzen Weg - Aufnahme vom 1. Juli 1978.
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Straßenbild mit Blickrichtung zur Osterstraße. Aufgenommen am 22. Januar 2021 aus Richtung Uferstraße.
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Ein alter Kolk nördlich der Hausnummer 24, entstanden möglicherweise bei der Ersten Dionysiusflut im 14. Jahrhundert. Aufnahme vom 22. Januar 2021.
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Ein alter Kolk nördlich der Hausnummer 24, entstanden möglicherweise bei der Ersten Dionysiusflut im 14. Jahrhundert. Aufnahme vom 22. Januar 2021.
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Kurzer Weg 16, im Winkel zur Uferstraße - Aufnahme vom 23. Oktober 2021.