Kampweg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der Kampweg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an den [[Langer Pfad | Langen Pfad]] und südlich an die [[Osterstraße]]. Im nördlichen Bereich grenzt sie östlich an den [[Wiesenweg]]. Im südlichen Bereich kann man als Fußgänger oder Zweiradfahrer auch über eine Lohne die [[Baumstraße]] gen Westen erreichen.
Der '''Kampweg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an den [[Langer Pfad |Langen Pfad]] und südlich an die [[Osterstraße]]. Im nördlichen Bereich grenzt sie östlich an den [[Wiesenweg]]. Im südlichen Bereich kann man als Fußgänger oder Zweiradfahrer auch über eine Lohne die [[Baumstraße]] gen Westen erreichen.
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==Geschichte==
===Herkunft des Namens===
Ein ''Kamp'' bezeichnet im Niederdeutschen eine umzäunte bzw. umfriedete Wiese oder einen solchen Acker. Der Bestandteil ''Kamp'' findet sich in vielen Straßennamen Nordens. Vor der Erschließung der Straße befanden sich hier Wiesen, die wohl auch landwirtschaftlich genutzt wurden.


== Geschichte ==
===Entwicklung===
Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref> Auf einem Wohnhaus ist unter dem Giebel die Jahreszahl ''1914'' angegeben. Auch die sonstige Bebauung lässt eine Erschließung in dieser Zeit naheliegen. Historisch könnten die Ländereien zur [[Uldingaburg]] gehört haben. Jedoch wurden auch Arbeitern der [[Eisenhütte]] Ländereien nördlich des [[Kolkbrücker Weg|Kolkbrücker Wegs]] zur eigenen Bewirtschaftung überlassen, die sich hier befunden haben dürften.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 101ff.</ref>


=== Herkunft des Namens ===
Im [[Eingemeindungsvertrag]] von 1919 zwischen der [[Stadt Norden]] und der [[Sandbauerschaft]] wurde festgehalten, dass die Straßen zu den ersten gehörte sollte, auf die die städtische [[Straßenbeleuchtung]] sowie die Energieversorgung ausgeweitet werden solle.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60f.</ref> Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass die Straße zu dieser Zeit bereits bedeutend ausgebaut und bebaut worden ist.
Ein "Kamp" bezeichnet im Niederdeutschen eine Wiese oder einen Acker. Diese befanden sich hier vor der Erschließung. Seine landwirtschaftliche Nutzung geht mindestens auf die Zeit der [[Uldingaburg]] zurück.


=== Entwicklung ===
Mitte September 2021 wurde die rechte Doppelhaushälfte der Hausnummer 37 zum Abrissziel. Der Eigentümer der linken Hälfte (Hausnummer 37 A) hatte sich einem Verkauf verwehrt, sodass nur die rechte abgebrochen wurde. Kurze Zeit bot sich so ein etwas abstruses Bild. Im Frühjahr 2022 wurde die neue Haushälfte schließlich fertiggestellt.
Die Erschließung des Kampwegs fand nach 1895 statt, da er auf der preußischen Grundkarte diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.


== Gebäude und Plätze ==
==Gebäude und Plätze==
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern.
Die Straße besteht beinahe ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen der Großteil Einfamilienhäuser sind. In dem ehemaligen [[Gemeindehaus (Kampweg)|Gemeindehaus]] befindet sich heute der Wohn- und Betriebssitz von ''Bestattungen Zobel'' (ehemals ''Bestattungen Behrends'').


== Einzelnachweise ==
==Galerie==
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Datei:Kampweg - Blick in die Straße - 05082006.jpg|Blick in die Straße - Aufnahme vom 5. August 2006.
Datei:Kampweg - Blick in die Straße - 05082006 (2).jpg|Blick in die Straße - Aufnahme vom 5. August 2006.
Datei:Kampweg - Blick in die Straße - 06082006 (2).jpg|Blick in die Straße - Aufnahme vom 6. August 2006.
Datei:Kampweg - Blick in die Straße - 06082006.jpg|Blick in die Straße - Aufnahme vom 6. August 2006.
Datei:Kampweg 5 - 05082006.jpg|Kampweg 5, fast zehn Jahre vor dem Abriss - Aufnahme vom 5. August 2006.
Datei:Kampweg - nach Abriss Nr. 5 - 10042016.jpg|Nach Abriss Gebäude Nr. 5 - Aufnahme vom 10. April 2016.
Datei:Kampweg 16 - 05082006.jpg|Kampweg 16, gut zwei Jahre vor dem Abriss - Aufnahme vom 5. August 2006.
Datei:Kampweg - Nach Abriss Nr. 16 - 25072008.jpg|Nach Abriss Gebäude Nr. 16 - Aufnahme vom 25. Juli 2008.
Datei:Kampweg 30 - 05082006.jpg|Kampweg 30 - Aufnahme vom 5. August 2006.
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== Siehe auch ==
==Einzelnachweise==
<references/>


==Siehe auch==
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]



Aktuelle Version vom 25. Oktober 2024, 08:20 Uhr

Kampweg

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr um oder vor 1912
Namensgebung um oder vor 1912
Historische Namen keine

Der Kampweg ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt nördlich an den Langen Pfad und südlich an die Osterstraße. Im nördlichen Bereich grenzt sie östlich an den Wiesenweg. Im südlichen Bereich kann man als Fußgänger oder Zweiradfahrer auch über eine Lohne die Baumstraße gen Westen erreichen.

Geschichte

Herkunft des Namens

Ein Kamp bezeichnet im Niederdeutschen eine umzäunte bzw. umfriedete Wiese oder einen solchen Acker. Der Bestandteil Kamp findet sich in vielen Straßennamen Nordens. Vor der Erschließung der Straße befanden sich hier Wiesen, die wohl auch landwirtschaftlich genutzt wurden.

Entwicklung

Wie aus dem Adressbuch der Sandbauerschaft von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.[1] Auf einem Wohnhaus ist unter dem Giebel die Jahreszahl 1914 angegeben. Auch die sonstige Bebauung lässt eine Erschließung in dieser Zeit naheliegen. Historisch könnten die Ländereien zur Uldingaburg gehört haben. Jedoch wurden auch Arbeitern der Eisenhütte Ländereien nördlich des Kolkbrücker Wegs zur eigenen Bewirtschaftung überlassen, die sich hier befunden haben dürften.[2]

Im Eingemeindungsvertrag von 1919 zwischen der Stadt Norden und der Sandbauerschaft wurde festgehalten, dass die Straßen zu den ersten gehörte sollte, auf die die städtische Straßenbeleuchtung sowie die Energieversorgung ausgeweitet werden solle.[3] Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass die Straße zu dieser Zeit bereits bedeutend ausgebaut und bebaut worden ist.

Mitte September 2021 wurde die rechte Doppelhaushälfte der Hausnummer 37 zum Abrissziel. Der Eigentümer der linken Hälfte (Hausnummer 37 A) hatte sich einem Verkauf verwehrt, sodass nur die rechte abgebrochen wurde. Kurze Zeit bot sich so ein etwas abstruses Bild. Im Frühjahr 2022 wurde die neue Haushälfte schließlich fertiggestellt.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht beinahe ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen der Großteil Einfamilienhäuser sind. In dem ehemaligen Gemeindehaus befindet sich heute der Wohn- und Betriebssitz von Bestattungen Zobel (ehemals Bestattungen Behrends).

Galerie

Einzelnachweise

  1. Lottmann, Elfriede (1998): Fast vergessen: Die Sandbauerschaft. In: Heim und Herd im Ostfriesischen Kurier (April 1998)
  2. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 101ff.
  3. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60f.

Siehe auch