Sieltorhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Sieltorhaus''' war seit etwa 1933 Dienstsitz des Hafenmeisters des [[Norder Hafen|Norder Hafens]]. Zuvor befand sich hier die städtische Obdachlosenunterkunft. Im untersten Gebäudeteil lagerten die Ersatztore für das große [[Norder Siel]].<ref>Stöver Christof (2000): Menschen und Geschichten um den Norder Hafen, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier, 2. Juni 2000, S. 17-20</ref> Nachdem diese Räumlichkeiten mit dem Bau des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] überflüssig wurden, veranlasste der damalige Bürgermeister [[Albert Schöneberg|Dr. Albert Schöneberg]], dass diese vom [[Wassersportverein Norden|Wassersportverein]] genutzt werden konnten.<ref>[https://www.wsv-norden.de/Home1.html Internetseite vom Wassersportverein Norden], abgerufen am 12. März 2021</ref> | Das '''Sieltorhaus''' (auch: ''Sielbude'')<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 261</ref> wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und war seit etwa 1933 Dienstsitz und -wohnung des Hafenmeisters des [[Norder Hafen|Norder Hafens]].<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Zuvor befand sich hier die städtische Obdachlosenunterkunft. Im untersten Gebäudeteil lagerten die Ersatztore für das große [[Norder Siel]].<ref name=":1">Stöver Christof (2000): Menschen und Geschichten um den Norder Hafen, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier, 2. Juni 2000, S. 17-20</ref> Nachdem diese Räumlichkeiten mit dem Bau des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] überflüssig wurden, veranlasste der damalige Bürgermeister [[Albert Schöneberg|Dr. Albert Schöneberg]], dass diese vom [[Wassersportverein Norden|Wassersportverein]] genutzt werden konnten.<ref>[https://www.wsv-norden.de/Home1.html Internetseite vom Wassersportverein Norden], abgerufen am 12. März 2021</ref> | ||
Heute ist das Gebäude Sitz der [[Marinekameradschaft Norden]] und steht unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 10. November 2021</ref> Das Büro des Hafenmeisters befindet sich nun direkt im Untergeschoss des [[Altes Zollhaus|Alten Zollhauses]]. | |||
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Datei:Am Hafen 21052006.jpg|Das Sieltorhaus. Aufnahme vom 21. Mai 2006. | |||
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==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
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==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
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Aktuelle Version vom 22. Mai 2022, 20:41 Uhr
Sieltorhaus | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | um 1850 |
| Erbauer | Große Norder Sielacht |
| Bauweise | Ziegelsteinbau |
| Erhaltungszustand | erhalten |
| Genaue Lage | Am Hafen 6
26506 Norden |
Das Sieltorhaus (auch: Sielbude)[1] wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und war seit etwa 1933 Dienstsitz und -wohnung des Hafenmeisters des Norder Hafens.[1][2] Zuvor befand sich hier die städtische Obdachlosenunterkunft. Im untersten Gebäudeteil lagerten die Ersatztore für das große Norder Siel.[2] Nachdem diese Räumlichkeiten mit dem Bau des Leybuchtsiels überflüssig wurden, veranlasste der damalige Bürgermeister Dr. Albert Schöneberg, dass diese vom Wassersportverein genutzt werden konnten.[3]
Heute ist das Gebäude Sitz der Marinekameradschaft Norden und steht unter Denkmalschutz.[4] Das Büro des Hafenmeisters befindet sich nun direkt im Untergeschoss des Alten Zollhauses.
Galerie
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Das Sieltorhaus. Aufnahme vom 21. Mai 2006.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 261
- ↑ 2,0 2,1 Stöver Christof (2000): Menschen und Geschichten um den Norder Hafen, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier, 2. Juni 2000, S. 17-20
- ↑ Internetseite vom Wassersportverein Norden, abgerufen am 12. März 2021
- ↑ Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 10. November 2021