Friedenskirche (Süderneuland): Unterschied zwischen den Versionen

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26506 Norden
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Die '''Friedenskirche''' ist die Kirche von [[Süderneuland I]]. Errichtet wurde sie in einfacher Ziegelsteinbauweise um 1960. Die [[Gemeinde Friedenskirche Süderneuland|Gemeinde der Friedenskirche Süderneuland]] darf nicht mit der [[Friedensgemeinde Norden]] verwechselt werden, ebenso wenig mit der ebenfalls [[Friedenskirche (Norddeich)|Friedenskirche in Norddeich]], die zum [[Sozialwerk Nazareth]] gehört.
Die '''Friedenskirche''' ist die Kirche von [[Süderneuland I]]. Errichtet wurde sie in einfacher Ziegelsteinbauweise von 1963 bis 1964. Die [[Kirchengemeinde Süderneuland]], die Träger der Friedenskirche ist, darf nicht mit der [[Friedensgemeinde Norden]] verwechselt werden, ebenso wenig mit der ebenfalls [[Friedenskirche (Norddeich)|Friedenskirche in Norddeich]], die zum [[Sozialwerk Nazareth]] gehört.
 
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==Geschichte==
==Geschichte==
Seit Beginn der Besiedlung des [[Süderneuland|Süderneulandes]] ab der Mitte des 16. Jahrhunderts gab es über Jahrhunderte keine Kirche im Ort. Die Bewohner Süderneulands mussten in die ihrer Konfession entsprechende Kirche in Norden pilgern, um den Gottesdienst zu besuchen.
Seit Beginn der Besiedlung des [[Süderneuland|Süderneulands]] ab der Mitte des 16. Jahrhunderts gab es über Jahrhunderte keine Kirche im Ort. Die Bewohner mussten in die ihrer Konfession entsprechenden Kirchen in Norden pilgern, um den Gottesdienst zu besuchen.


Mit dem deutlichen Bevölkerungswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Bedarf für eine eigene Kirche größer. Kurze Zeit nach dem Bau der [[Gnadenkirche]] in [[Tidofeld]], der aus denselben Gründen notwendig wurde, wurde die Friedenskirche mitsamt Glockenturm in Süderneuland ab 1963 anhand von Bauplänen des Norder Architekten Hans-Heiner Ulrichs errichtet und ein Jahr später eingeweiht. Das zur Kirche gehörende Gemeindehaus wurde bereits 1960 fertiggestellt.
Mit dem deutlichen Bevölkerungswachstum nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Bedarf für eine eigene Kirche größer. Kurze Zeit nach dem Bau der [[Gnadenkirche Tidofeld|Gnadenkirche]] in [[Tidofeld]], der aus denselben Gründen notwendig wurde, wurde die ''Friedenskirche'' mitsamt Glockenturm in Süderneuland ab 1963 anhand von Bauplänen des Norder Architekten [[Hans-Heiner Ulrichs]] errichtet und ein bereits im März 1964 eingeweiht. Das zur Kirche gehörende Gemeindehaus wurde bereits 1960 fertiggestellt. Sowohl Gemeinde als auch Kirche bestehen bis heute fort.
 
Sowohl Gemeinde als auch Kirche bestehen bis heute fort.


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Die Kirche ist ein schlichter, nordöstlich ausgerichteter Rechteckbau, bei dem vorwiegend Ziegelsteine verwendet wurde. Der Bau wird durch ein Satteldach bedeckt. An der Südostseite befinden sich ein Sakristeianbau. Die horizontalen Fensterbänder befinden sich beidseitig unmittelbar unterhalb der Dachtraufe, bodentiefe Fensterfläche weist lediglich die Nordwestseite (Altarraum) auf. Im Inneren wurde der Dachstuhl offen gestaltet und die Deckenflächen holzverschalt. Die Giebelwände sind verklinkert. Im westlichen Innenteil befindet sich eine Empore.
Die Kirche ist ein schlichter, nordöstlich ausgerichteter Rechteckbau, bei dem vorwiegend Ziegelsteine verwendet wurde. Der Bau wird durch ein Satteldach bedeckt. An der Südostseite befinden sich eine Sakristei als Anbau. Die horizontalen Fensterbänder befinden sich beidseitig unmittelbar unterhalb der Dachtraufe, bodentiefe Fensterfläche weist lediglich die Nordwestseite (Altarraum) auf. Im Inneren wurde der Dachstuhl offen gestaltet und die Deckenflächen holzverschalt. Die Giebelwände sind verklinkert. Im westlichen Innenteil befindet sich eine Empore.


Auch der (freistehende) Glockenturm ist in einfacher, quadratischer Ziegelsteinbauweise errichtet. Im Bereich der Glocke befindet sich eine gitterähnliche Verkleidung zum Schutz der Glocke vor Witterungseinflüssen und zur Vogelabwehr.
Auch der (freistehende) Glockenturm ist in einfacher, quadratischer Ziegelsteinbauweise errichtet. Im Bereich der Glocke befindet sich eine gitterähnliche Verkleidung zum Schutz der Glocke vor Witterungseinflüssen und zur Vogelabwehr.
==Galerie==
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==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==

Aktuelle Version vom 22. Mai 2022, 12:30 Uhr

Friedenskirche

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Basisdaten
Entstehungszeit 1963 - 1964
Erbauer Kirchengemeinde Süderneuland
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Siedlungsweg 1

26506 Norden

Die Friedenskirche ist die Kirche von Süderneuland I. Errichtet wurde sie in einfacher Ziegelsteinbauweise von 1963 bis 1964. Die Kirchengemeinde Süderneuland, die Träger der Friedenskirche ist, darf nicht mit der Friedensgemeinde Norden verwechselt werden, ebenso wenig mit der ebenfalls Friedenskirche in Norddeich, die zum Sozialwerk Nazareth gehört.

Geschichte

Seit Beginn der Besiedlung des Süderneulands ab der Mitte des 16. Jahrhunderts gab es über Jahrhunderte keine Kirche im Ort. Die Bewohner mussten in die ihrer Konfession entsprechenden Kirchen in Norden pilgern, um den Gottesdienst zu besuchen.

Mit dem deutlichen Bevölkerungswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Bedarf für eine eigene Kirche größer. Kurze Zeit nach dem Bau der Gnadenkirche in Tidofeld, der aus denselben Gründen notwendig wurde, wurde die Friedenskirche mitsamt Glockenturm in Süderneuland ab 1963 anhand von Bauplänen des Norder Architekten Hans-Heiner Ulrichs errichtet und ein bereits im März 1964 eingeweiht. Das zur Kirche gehörende Gemeindehaus wurde bereits 1960 fertiggestellt. Sowohl Gemeinde als auch Kirche bestehen bis heute fort.

Beschreibung

Die Kirche ist ein schlichter, nordöstlich ausgerichteter Rechteckbau, bei dem vorwiegend Ziegelsteine verwendet wurde. Der Bau wird durch ein Satteldach bedeckt. An der Südostseite befinden sich eine Sakristei als Anbau. Die horizontalen Fensterbänder befinden sich beidseitig unmittelbar unterhalb der Dachtraufe, bodentiefe Fensterfläche weist lediglich die Nordwestseite (Altarraum) auf. Im Inneren wurde der Dachstuhl offen gestaltet und die Deckenflächen holzverschalt. Die Giebelwände sind verklinkert. Im westlichen Innenteil befindet sich eine Empore.

Auch der (freistehende) Glockenturm ist in einfacher, quadratischer Ziegelsteinbauweise errichtet. Im Bereich der Glocke befindet sich eine gitterähnliche Verkleidung zum Schutz der Glocke vor Witterungseinflüssen und zur Vogelabwehr.

Galerie

Quellenverzeichnis

Siehe auch