Eilard Loringa: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Eil(h)ard Loringa''' († | '''Eil(h)ard Loringa''' († 1643) war ein angesehener Norder Bürger, der als Angehöriger der regional bedeutsamen Familie [[Loringa]] einigen Wohlstand besaß. Mit seinem Tode erlosch dieses Geschlecht im Mannesstamm. | ||
Aus heimatkundlicher Sicht liegt sein Hauptverdienst in der Sammlung älterer ostfriesischer Familienüberlieferungen und Stammbäume. 1649 wurde posthum seine seine Sammlung ostfriesischer Adels- und Häuptlingsgenealogien publiziert, die zu den wichtigsten Quellen für die ältere ostfriesische Familiengeschichte gehört. Ohne diese Arbeiten wären viele genealogische Informationen über ostfriesische Häuptlings- und Adelsgeschlechter verloren gegangen. Über sein persönliches Leben sind deutlich weniger Informationen vorhanden.<ref>NLA OL, Slg 10, Best. 297 D Nr. 6</ref> | |||
Am 10. März 1652 ging das einst Loringa gehörende, adelig freie Haus, welches sich über die heutigen Anschriften [[Westerstraße 73]] und [[Westerstraße 74]] erstreckte, an [[Albertus Gnapheus]].<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 43</ref> Da dieses Datum auf das Todesdatum von [[Wilhelm Gnapheus|Wilhelm Gnapheus II.]] fällt, liegt der Schluss nahe, dass Loringa es noch zu Lebzeiten an diesen verkauft hatte. | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Aktuelle Version vom 3. Juni 2026, 09:02 Uhr
Eil(h)ard Loringa († 1643) war ein angesehener Norder Bürger, der als Angehöriger der regional bedeutsamen Familie Loringa einigen Wohlstand besaß. Mit seinem Tode erlosch dieses Geschlecht im Mannesstamm.
Aus heimatkundlicher Sicht liegt sein Hauptverdienst in der Sammlung älterer ostfriesischer Familienüberlieferungen und Stammbäume. 1649 wurde posthum seine seine Sammlung ostfriesischer Adels- und Häuptlingsgenealogien publiziert, die zu den wichtigsten Quellen für die ältere ostfriesische Familiengeschichte gehört. Ohne diese Arbeiten wären viele genealogische Informationen über ostfriesische Häuptlings- und Adelsgeschlechter verloren gegangen. Über sein persönliches Leben sind deutlich weniger Informationen vorhanden.[1]
Am 10. März 1652 ging das einst Loringa gehörende, adelig freie Haus, welches sich über die heutigen Anschriften Westerstraße 73 und Westerstraße 74 erstreckte, an Albertus Gnapheus.[2] Da dieses Datum auf das Todesdatum von Wilhelm Gnapheus II. fällt, liegt der Schluss nahe, dass Loringa es noch zu Lebzeiten an diesen verkauft hatte.