Ludovicus Wenckebach

Aus Norder Stadtgeschichte
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Dr. Ludovicus Wenckebach war von 1722 bis 1750 Bürgermeister der Stadt Norden.[1] Zuvor saß er seit mindestens 1718 im Stadtrat[2] und war in der Zeit um 1682 kommissarischer Bürgermeister.[3] In Anbetracht des Alters könnte dieses Amt jedoch auch sein (in diesem Falle gleichnamiger) Vater wahrgenommen haben.

Am 3. Mai 1718 erteilte er der katholischen Gemeinde die Erlaubnis zum Abhalten eines ungestörten Gottesdienstes in seinem Wohnhaus an der Großen Neustraße.[2] Erstmals seit der Reformation konnten die Katholiken, die bis dahin nur im Untergrund oder außerhalb der Stadtgrenzen ihren Gottesdienst abhalten konnten, diesen im Stadtgebiet abhalten.

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden - Handel und Wandel, Norden
  2. 2,0 2,1 Foraita, Heinz (1985): Dein sind die Zeiten, Herr. Die Geschichte der Katholischen Gemeinde Norden. Herausgegeben zur 100-Jahr-Feier der St.-Ludgerus-Kirche zu Norden, Norden
  3. Brenneysen, Enno Rudolph: Gründliche Anweisung von dem Erb-eigenthum und Landes-herrlichen Rechten und Gerechtigkeiten, S. 133

Siehe auch