Zollhaus (Westermarsch I)

Aus Norder Stadtgeschichte
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Zollhaus (Westermarsch I)

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Basisdaten
Entstehungszeit 19. Jahrhundert
Erbauer unbekannt
Bauweise verputztes Ziegelsteinhaus
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Am Alten Zollhaus 1

26506 Norden

Der Zollhaus von Westermarsch I ist ein ehemaliges Zolldienstgebäude mit Dienstwohnungen in Westermarsch I, westlich des Lorenzpolders.

Erbaut wurde das Gebäude vermutlich im 19. Jahrhundert, wobei ein Bau frühestens ab 1678 erfolgt sein kann, da erst dann das Land hier abschließend der Leybucht durch Bau des Wester-Charlottenpolders gewonnen werden konnte. Wahrscheinlich fällt der Bau jedoch eher in die Zeit nach der Erschließung des Lorenzpolders ab 1789.

Die hier wohnenden und Dienst versehenden Zöllner sollten die Deichlinie und den in das Norder Tief einfahrenden Schiffsverkehr überwachen, um zu verhindern, dass heimlich Waren geschmuggelt werden. Die Zöllner bereiteten zudem die Verzollung beim Zollhaus im Norder Hafen vor, indem sie die eingeführten Waren unter Siegel legten.[1] Dafür verfügten sie über ein weiteres, kleines Zollwachthaus, das sich direkt am Norder Tief befand.

Heute befindet sich das Gebäude in Privatbesitz und wird als Pension genutzt.[2]

Einzelnachweise

  1. Beschreibung von Westermarsch I in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
  2. Internetseite des Zollhauses von Westermarsch I

Siehe auch