Hof Kiebitznest
Hof Kiebitznest | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | vor 1852 | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | Gulfhof | |||||||
| Erhaltungszustand | 2010 abgebrannt | |||||||
| Genaue Lage | Kiebitznester Weg 12
26506 Norden | |||||||
Das Kiebitznest (auch "(Addinggaster) Buschhaus" oder "Buschplatz" bzw. "Buschplaats" genannt) war ein Bauernhof in Süderneuland I. Seine Existenz ist seit 1852 dokumentiert. Wohl wegen der Lage inmitten von Wiesen nach dem Vogel Kiebitz benannt. Im ostfriesischen Niederdeutsch bezeichnet "kîwît" jedoch auch eine "Wasserschöpfmühle ohne Gehäuse oder Umkleidung".[1] Auch wenn es in Süderneuland mehrere Wassermühlen zur Entwässerung der Ländereien, so zum Beispiel in Nadörst.
In der amtlichen Statistik des Königreichs Hannover wird der Hof gleichzeitig als Ortschaft innerhalb von Süderneuland I geführt. Im Jahr 1848 sollen hier bloß zwei Personen gewohnt haben; eine ungewöhnlich geringe Zahl für einen Bauernhof, insbesondere in jener Zeit.[2]
Der Hof brannte in der Nacht des 20. Aprils 2010 vollständig nieder. Bereits Jahre zuvor war es nach dem Tod des letzten Bewohners eine unbewohnbare Ruine geworden, dessen Umgebung mit Abfällen und Unrat übersät war. Die Feuerwehr ließ die Ruine kontrolliert abbrennen, da es keine Werte mehr zu retten gab und direkte Löscharbeiten zu einer unnötigen Gefährdung der Einsatzkräfte geführt hätten.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Beschreibung von Süderneuland I in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848
- ↑ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden, abgerufen am 12. Dezember 2020