Siel

Aus Norder Stadtgeschichte
Version vom 22. Februar 2022, 18:12 Uhr von Ostfriesenlord (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Siel''' ist ein verschließbarer Wasserdurchlass, der sich in einem Deich befindet und ein unerlässlicher Bestandteil der Entwässerung der tiefliegenden Gebiete Ostfrieslands, insbesondere der Marschgebiete. In der Regel erfolgte das Öffnen und Schließen der zum Siel gehörenden Tore früher schlicht durch Wasserdruck, heutzutage meist manuell durch entsprechende technische Vorrichtungen. Das Funktio…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ein Siel ist ein verschließbarer Wasserdurchlass, der sich in einem Deich befindet und ein unerlässlicher Bestandteil der Entwässerung der tiefliegenden Gebiete Ostfrieslands, insbesondere der Marschgebiete. In der Regel erfolgte das Öffnen und Schließen der zum Siel gehörenden Tore früher schlicht durch Wasserdruck, heutzutage meist manuell durch entsprechende technische Vorrichtungen.

Das Funktionsprinzip ist ebenso einfach wie genial. Bei Hochwasser schließen sich die Tore, sodass sich das Wasser im Binnenland bzw. vor dem Siel, das dorthin über die Entwässerungsgräben fließt, verschließt. Bei Ebbe öffnen sich die Tore dann wieder und das Wasser wird entlassen (gesielt).

Siehe auch