Westerburg
Westerburg | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1415 | |||||||
| Erbauer | Familie Hadelsen | |||||||
| Burgentyp | Steinhaus | |||||||
| Erhaltungszustand | geschliffen | |||||||
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Die Westerburg (auch "Westerhus" bzw. "Westerhaus" genannt) war eine Burg, die sich im Winkel der heutigen Straßenzüge Osterstraße und Im Horst befunden hat. Die Burg wurde zu Verteidigungszwecken errichtet, da Norden zu keiner Zeit eine Befestigung durch Wallanlagen bzw. eine Stadtmauer hatte. Es sicherte die Stadtgrenze nach Westen und befand sich unmittelbar an der Grenze zur damaligen Norder Nachbargemeinde Westermarsch.
Die Burg wurde vermutlich im 15. Jahrhundert im Stil typisch ostfriesischer Burgen als größeres Steinhaus errichtet. Das Gebäude bestand aus zwei Geschossen und wies deutliche Parallelen zum ehemaligen Pfarrhaus der Nachbargemeinde Hage auf. Im Erdgeschoss befanden sich drei Räume, der Saal und ein zweiter Raum wurden durch einen flurartigen Eingangsbereich getrennt. Der Saal war unterkellert. Vom Eingangsbereich führte eine Treppe in das Obergeschoss, wo sich weitere Räume befanden.
Die Westerburg wurde um 1960 abgerissen. Erhalten geblieben ist der Gulfhof, der jedoch erst später an das bis dahin freistehende Steinhaus und ein hinzugefügter Anbau angeschlossen wurde. In dem vorderen Bereich des Hofes befanden sich bis zur Eingemeindung der früheren Norder Umlandgemeinde Sandbauerschaft die Gemeindeverwaltung. Heute befindet sich hier die sogenannte "Watt-Lodge", eine Art Ferienhof.
Quellenverzeichnis
- Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 39