Mennonitenlohne
Mennonitenlohne | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1198 | |||||||
| Namensgebung | unbekannt | |||||||
| Historische Namen | Mönnichen-Straße | |||||||
Die Mennonitenlohne ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Sie geht südwestlich von
Geschichte
Herkunft des Namens
Die Straße führt vom Marktplatz zum (ehemaligen) Standort des Klosters Marienthal.
Entwicklung
Es wird vermutet, dass das Kloster von Sankt Hatebrand gegründet wurde, welcher 1198 starb. Daher ist zu vermuten, dass die Straße bereits damals als Verbindung zwischen Kloster und Marktplatz diente. Als möglicher historischer oder alternativer Name wird auch "Mönnichen-Straße" erwähnt. Die Klosterstraße, in einer Urkunde auch als "Mönnichen-Straße" aufgeführt, war ein Weg, der zum Kloster Marienthal und weiter als Kirchweg nach Ostlintel führte. Die Bebauung auf der Westseite bestand 1751 aus vier, auf der Ostseite aus neun Häusern. Die Parzellen waren bis auf wenige Ausnahmen mit großzügigen Freiflächen ausgestattet. Den Anliegern der Klosterstraße oblag wie allen Bewohnern der Stadt Norden die Pflicht, die Straße stadtmäßig zu unterhalten. Hiervon ausgenommen waren nur die Hausbesitzer des Norder Marktes.[1]
Gebäude und Plätze
Bis zum Abriss im Jahr 2018 befand sich in der Klosterstraße das Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1937. Es trug die Hausnummer 8. Seit dem Abriss befindet sich hier eine Schotterfläche, die als Parkplatz genutzt wird.
Entlang der Straße befinden sich auch heute noch einige Wohnhäuser, darunter eine alte Stadtvilla neben dem Standort des alten Feuerwehrhauses.
In einem ehemaligen Kiosk befindet sich heute ein Dartclub. Gegenüber, auch hier befand sich früher ein Kiosk, befindet sich jetzt eine Pizzeria.
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2001): Norder Häuser, Die Bewohner der Klosterstraße (I), in: Ostfriesischer Kurier, 17. März 2001, S. 7